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 Infernal King

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Sunray



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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jan 26, 2011 9:38 pm

Nala kam zurück als die Sonne sich vom Himmel und der Welt verabschiedete und mit letzten Sonnenstrahlen den Himmel orange färbte, um dem Mond den gebührenden Auftritt zu geben.
Luna war bereits eingeschlafen als Nala zwischen den Büschen und Bäumen wieder auftauchte. In ihren Händen trug sie reichlich Feuerholz für ein Lagerfeuer, dass die ganze Nacht brennen könnte.
Zugegebener Maßen wollte sie auch etwas Zeit für sich haben, nachdenken und sie hatte oft eine Pause eingelegt, weil es sie einfach gereizt hatte mit dem Ast, den sie gefunden hatte, auf irgendetwas einzuschlagen, was eigentlich in irgendeine richtung des 'kämpfens' rühren sollte. - sie wusste selbst, dass sie darin nicht gut war, aber niemand konnte es ihr beibringen und büsche waren ebenfalls nicht die besten gegner.
Sie legte sich die Stöcke zurecht zu einem Haufen und zündete es mit einer Handbewegung an. Sofort flammte das Holz auf und verteilte wohlige wärme um Nala und auch Luna, die nun aufgewacht war. - nala wollte heute sich nicht abmühen mit dem elendigen anzünden, dass ihr von hand sowieso nie gelang. Ein wenig Magie half ihr, aber auch nur ein ganz klein wenig.....

"WIe spät ist es?", raunte Luna und hob sacht ihren schweren Kopf. Ihre Augen waren zugekniffen, da das Feuer zu grell für sie war. Erst nach einer weile öffnete sie sie und legte ihren Kopf wieder auf die seite.

"Die nacht bricht schon ein ,daher ist es garnicht so falsch,wenn du weiter schläfst.", gab Nala zurück und kramte in den Taschen. Es gab nichts mehr zu essen und dabei hatten Nala und Luna schon seit mindestens drei Tagen nichts zu sich genommen, außer etwas zu trinken. Sie bewunderte Lunas ausdauer, von einem ort zum anderen zu fliegen, ohne ein stück zu essen.
Ihr tat schon seit gestern der Bauch weh, doch das verdrängte sie immerwieder, was garnicht so schwer war, wenn sie zugleich von anderen noch geplagt wurde, die ihr der absturz gebracht hatten.
Nala blickte auf zum Himmel, der ihr, nachdem sie das Feuer angezündet hatte, gleich viel dunkel vorkam. Nur noch ein schwaches orange -grau, ja fast schwarz war noch zu sehen. Morgen sollte eigentlich Lunas wunden verheitl sein, hätte sie sich nicht aufgemacht um sie zu retten. Jetzt durften sie verscheinlich sogar noch länger hier sitzen und hatten kein stück zu essen.
Nala musste gucken, ob sich im Wald vielleicht wilde beeren oder gar äpfel oder ähnliches fanden. Ja sie wäre sogar mit gänseblümchen und löwenzahn zufrieden,wenn es ihren Hunger stillen würde.
Jetzt war Nala es, die im nachteil lag: Erst hatte sie sich beim absturz verletzt, als kensei sie verfolgt hatte, dann wurde sie wie eine irre gejagt, war gerannt und war sogar noch durch die gegend geschmissen worden, von den wachen und dann noch der zweite absturz. Weil sie isch von der Dryade nicht helfen lassen wollte, tat ihr alles weg und zuletzt kam noch der unglaubliche hunger, während luna nur noch erschöpft war und ebenfalls großen hunger wie nala besaß. Morgen wäre Luna fitt, zwar nicht zum fliegen bereit, aber es erginge dem drachen besser als Nala, die still vor sich hinleidete, von schmerzen und hunger beplagt. - ihr ging es verdammt dreckig und sollten sie nicht weiterreisen,dann könnte sie kein geld auftreiben, geschweige denn was zu essen.
Nala beobachtete sie steren, die langsam am firmament auftauchten und den Mond, der sich nun zur hälfte schon zeigte. Der mond war doch eigentlich ....das einzige,was sie noch am leben erhielt, sonst wäre ihr leben schon längst vorbei.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Fr Jan 28, 2011 11:37 am

"Ihr, Mylord." sagte Amica spöttisch. "Ihr behauptetet, Amica wäre eine Vampiress, mein Herz jedoch schlägt."

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Sunray



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BeitragThema: Re: Infernal King   Fr Feb 04, 2011 6:03 pm

Wasser tropfte ihr auf die Nase und rinnte hinab auf den Boden, wo es schnell versickerte. Ein leises 'patsch' konnte man vernehmen, dass stetig neu ertönte und immerwieder auf Nalas Nase fiehl.
Bald wurde sie davon aufgeweckt, öffnete ihre Augen und wischte sich das wasser aus dem Gesicht. Ihr ganzer rücken war nass und kalt und ihr ganzes Lager durchnässt. Decken, Töpfe sogar die Asche in der Feuerstelle war nun noch eine matschige, graue Pampe.
In der Nacht muss es wohl geregnet haben, stellte Nala fest und sah wohlbemerkt, dass Luna immernoch im Land der Träume war. Ihr schien es nichts auszumachen, wenn es geregnet hatte, denn durch ihre Schuppenpanzerung spührte sie ja nichts. Wasserperlen liefen ihr über die Nase und wurden weggepustet als Luna ausatmete und Dampfwolken aus ihre Nase kamen.
Nala hingegen zitterte am ganzen Leib, ihre Klamotten und ihre Haare klebten an der Haut. Auch aus ihrem Mund krochen Dampfwölckchen als sie gähnte und aufstand. Nala streckte sich, wischte das Haar aus ihrem Gesicht und trat auf die Decke, auf der sie gerade geschlafen hat. Wasser quoll auf und sickerte wieder ab als sie ihren Fuß von der Decke nahm.
Dann sah sie hinunter zum Fluss, der in der Nacht angestiegen war. Der Wind wehte in Nalas gesicht und sie spührte wie kleinste Wassertröpfchen auf ihr gesicht prasselten. Erst jetzt bemerkte sie, dass es noch nieselte und der Himmel von wolken bedeckt war. Kein guter Tag um abzureisen Nala seufzte und ging zurück. Der Boden war schwammig und bei jedem Schritt spührte sie,wie neues Wasser in ihre Stoffschuhe kam. Ekelhaftes gefühl.... Vielleicht wäre es besser Luna einfach schlafen zu lassen und ersteinmal etwas zu essen aufzutreiben. Vielleicht gab es in diesem Wald ja beeren, die man essen konnte. Oder wenn sie es schaffen würde, könnte sie sogar einen Hasen jagen, aber daran glaubte Nala weniger. Sie wusste ja nicht wie.

Leise schritt Nala durch den Wald, sah sich um, doch sah nur Baumstämme, das laub und an manchen stellen sogar blumen - hübsch aber giftig.
Am Rand der Lichtung, auf der sie schon gestern gewesen war, sammelten sich büsche mit roten beeren. Allerdings kamen ihr diese nicht sehr bekannt vor und sie ließ lieber die Finger von ihnen. Pilze fand sie auch nur wenige und die meisten von denen waren diese wunderbar giftigen. Hilfe wäre jetzt garnicht mal so schlecht. sie sah sich um und ging zurück zum lager.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Feb 05, 2011 8:53 pm

Sie zog das Schwert wieder zurück und steckte es in die Scheide zurück. "Nun, da ihr es nicht besitzen wollt, behalte ich es... es hat mir schon manch guten Dienst erwiesen." Amica zog die Nase kraus. "Oder wollt ihr eure Entscheidung wieder revidieren? Nun... lasst es mich wissen... auf Bald."

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Sunray



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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Apr 27, 2011 2:03 am

Zum Mittag hin, Stunden die durch den Hunger quälend langsam vergingen, verschwanden die Wolken wieder, Sonnenlicht erhellte den Grund und das Wasser,das in der Nacht herab geregnet war, glitzerte wie tausend kleine Perlen. Geradezu friedlich wirkte das Land ,das sich vor Lunas Augen erstreckte, bis auf den Geruch. Es roch nach Schwefel, nur leicht,fast garnicht da. Aber Lunas sensible Nase nahm es dennoch war. Nur sorgte sie sich nicht deswegen und ging zurück in den Wald, zum Lager, wo Nala schlief.
Nala lag auf der nassen Decke und hatte beschlossen nach ihrem morgendlichen Spaziergang sich wieder hinzulegen. Vielleicht wäre sie dann friedlich und schmerzlos im Schlaf gestorben, getötet vom Hunger und von der Kälte. Aber nein, sie konnte ja nicht sterben, so nicht. Der Mond,auch wenn er nicht zu sehen war, schützte sie zu fast jeder Zeit vor dem Tod. Sie hätte sich auf einen gigantischen Eisblock legen können,mitten in der tiefsten Winternacht und sie wäre erst nach Tagen gestorben, wenn auch die Kraft des Mondes zuneige gegangen wäre.
Einfach aufgeben konnte sie nicht. Verdammter Mist ,zischte sie in Gedanken, denn der Tod wäre um einiges leichter gewesen als die Kälte, die ihr seit ein paar Stunden in die Knochen gekrochen war und sie geradezu von innen heraus zu eis erstarren ließ.
"Nala.......Nala, steh auf.", hauchte Luna ihr ins Gesicht mit ihrem immernoch warmen Atem. "Komm, steh auf."
Nala wehrte sich, drehte sich auf die andere Seite und zog sich die eklig nasse Decke über den Kopf. Als Luna ihr jedoch jene wegzog, stand sie wiederwillig auf und begann zu fluchen."Mein Gott, lass mich doch in Ruhe", sagte sie zuletzt und riss ihr die Decke auf dem Mund.
"Es bringt garnichts auf dem durchnässten Boden einfach liegen zu bleiben und darauf zu hoffen,der Tod einen früher oder später holt. - Nur weil wir nichts zu Essen haben.", schnaufte Luna."Du gibst viel zu schnell auf, weißt du das?"
"Ich gebe viel zu schnell auf?! Du bist geschwächt,kannst nicht einmal einen Funken Feuer von dir geben, wir haben nichts zu Essen und es ist kalt. Zudem habe ich morts hunger und ich bin verletzt, vollkommen am Ende!" Sie machte eine Pause und holte erneut Luft. "Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass das zu früh ist. Wir sollten uns schon ein schönes Fleckchen in diesem Wald suchen, wo unsere Gräber später sein werden, fals einer uns findet, bevor wir wie das Laub auf dem Boden verrottet sind!" Vollkommen aufgebracht trat sie gegen einen Topf und stieß ihn um. Das wasser dadrinnen lief hinaus und sickerte in den Boden.
Luna antwortete nicht, denn ihr war klar, dass Nala viel zu dickköpfig war um sich umstimmen zu lassen. "Ich gehe jetzt aus dem Wald und setze mich in die Sonne. Mir wird dann nicht mehr kalt sein."
"Toll,na und?" Nala drehte ihr ebenfalls den Rücken zu und wartete bis Luna gegangen war.

Die Graslandschaft lag Luna zu Füßen als der Wald sich lichtete. Warme Sonnenstrahlen fiehlen auf ihre Schuppen und das Gras klebte an ihren Klauen. Im ersten moment bereute sie Nala nicht mitgeschliffen zu haben, aber im zweiten war es ihr wieder egal. Sollte sie im Lager hocken und jammern, dass es so kalt ist. SIe war nicht die einzige, der es schlecht ging.

Am Nachmittag war das Gras wieder trocken, der größte Teil des Landes glitzerte nichtmehr vor nässe, außer in Nalas Lager, wo immernoch noch ales halb feucht war.
Luna welzte sich im Gras und ließ ihren Panzer trocknen, bis ihr wieder dieser Geruch auffiehlt. DIeses mal ein penetranter, warnender Duft nach Schwefel , nach........Feuer. Luna stand auf und folgt dem Geruch un die richtung,aus der er kam. Bald fügte sich ein Bild vor Lunas Augen, der sie bis in Mark erschütterte. - die stadt, aus dem sie gelaufen waren, stand unweigerlich in Flammen.

Nala saß auf einem Stein, mit einem Stock in der Hand. Mit ihm malte sie kleine Zeichen in dem Schlamm,ziemlich verkrüppelt, denn Nala war keine besonders gute Malerin.
Plötzlich hörte sie Äste knacken, dumpfe schritte und einen ausgelaugten Atem. Es war Luna, die angerannt kam, außer sich und stotterte etwas von einem Brandt.
"Bitte was?!", schrie sie. "OK ganz ruhig, was ist passiert?"
"Da ist.....ein brandt.......in der stadt......die stadt brennt.", antwortete Luna und holte tief luft. "die ganze stadt steht in flammen und die menschen sind durch die stadtmauer gefangen. Irgendwer hat die stadttore von außen verschlossen....", wiederholte Luna sich. "Meinst du...das waren........"
Nala sah auf den boden, dann stand sie entschlossen auf. ".......vielleicht raubritter oder soldaten aus feindlichen nachbarländern.....wir müssen helfen!"
Luna rannte vor, aus dem wald raus und führte Nala zurück zur stadt, die eilig hinter ihr her rannte,was garnicht so einfach war, wenn man nur auf zwei beinen lief.
Bald tauchte die stadt vor ihnen auf, feuerzungen leckten an den stadtmauern und menschen versuchten kläglich über die hohe mauer zu gelangen. "Die tore!Wir müssen die tore aufmachen!", schrie nala und stand wenige meter vor dem riesen gittertor. "aber wie?"

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BeitragThema: Re: Infernal King   Di Mai 24, 2011 8:52 pm

Gwyn hatte nun schon längere Zeit Menschen beobachtet, das erste was sie also tun musste war, diese seltsame Überdeckung zu finden, die die Menschen Kleider nannten.
Sie hatte außer den badenden und unter dem Schutz des Waldes sich liebenden Menschen, noch nie einen dieser Kreaturen ohne diese Schutzhülle gesehen.
Sie schien Menschen vor Kälte und anderen Unannehmlichkeiten zu schützen, daher stahl sie sich ein Kleid, sehr schlicht, grau, mit Haube und so wie jede Magd zu sehen wäre.
Hinter dem Schutz einiger Büsche nahm sie also die Gestalt der jungen Frau an, zog sich an und steckte ihre Haare unter die Haube, band sich etwas ungeschickt eine Schleife und schritt langsam in die Stadt.
Verwundert sah sie eine Wache an, als diese sie misstrauisch beäugte. Scheinbar schien Gwyn viel zu filigran, viel zu zart und blass, als das sie als wirkliches Bauernmädchen durchging, doch das wusste sie selbst nicht, sie schritt erhobenen Hauptes die Straße entlang, so stolz wie immer, doch das würde schon bald ein Fehler sein, wie sie im Nachhinein feststellte.
Kaum hatte sie sich den inneren Kreisen der Stadt, somit also dem Markt genähert merkte sie,wie anders die Menschen im Vergleich zu ihr waren.
Immer wieder fragte sie sich weshalb die männlichen Gestalten sie derartig anstarrten und wie sich die Frauen erlauben konnten über sie zu tuscheln, sie redete ja auch nicht davon, als wie hässlich und abscheulich sie die Gestalt der Menschen empfand.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 5:10 pm

"Onkel, hol einige Schreiber, hol den Chronisten. Heute werden wir ein Urteil fällen!", sofort schwenkte Elias mit seiner Hand und sah zu Seishiro, jedoch nur für das Zehntel einer Sekunde, daraufhin nickte dieser und verschwand.
Noch nie zuvor hatte Elias solchen Hass verspürt, da er ein sehr impulsives Wesen war, würde Kira dies noch Leid tun.

Kaum waren die jeweiligen Personen eingetroffen, sprach Elias mit erhobener Stimme: "Ich verurteile dich wegen Hofverrats, Veruntreuung von Recht und Ordnung sowie Diebstahl am Königshofe. Du weißt das darauf die Todesstrafe steht."
Nun beugte er sich leicht vor und flüsterte die Worte 'Mutter', wandt sich von Kira ab und klatschte in die Hände.
"Ich will das sie solange am Pranger steht, soll jeder diese Verräterin und Lügnerin sehen und gebt bekannt das Morgen, wenn die Sonne im Zenit steht, diese Frau vorgeführt wird. Einer Königin gebührend versteht sich."
<< Aber Sir..... diese Frau ... ist diese Strafe nicht zu ->>, begann der Chronist.
"Wollt ihr aktiv Teil an dieser Hinrichtung haben?", fragte er skeptisch und sah ihn missbilligend an.
<>, sofort verbeugte sich der Chronist und stellte sich wieder zurück in den Hintergrund.
"Legt diese Frau in Ketten und führt sie ab!", kaum rief er diese Worte aus, kamen zwei Männer, stark und bewaffnet um Kira die Ketten anzulegen.

Elias hingegen wandt sich bereits vom Geschehnis ab und sah zu Seishiro, strich die Strähne zurück die bei seinem Ausbruch ihm ins Gesicht gefallen waren.
Nun lächelte er wieder sanft und sah alle Beteiligten an.
"Ich will das wir alle trinken und speisen!", sagte er nun beinahe lachend. Nun musste er sich nicht mehr um den Gedanken kümmern wer oder was seine Verwandten waren, er hatte akzeptiert, dass sie nie so sein könnten wie er und das mussten sie auch nicht mehr.
"Onkel, du nimmst bald an der Expedition auf hoher See teil? Ich habe es gelesen... warum?", fragte er noch während er zum Thron schritt.


Seishiro lächelte. Er war beeindruckt vom Auftritt Elias. Mit ihm wäre das Reich doch in besseren Händen als er dachte.
"Ich möchte den anderen Reichen keines Falles einen Vortritt lassen, wir werden aufbrechen müssen, erkunden müssen. Das verstehst du sicher?"

Sofort nickte Elias. "Ja, ich verstehe.... und ich kann dich nicht dazu bewegen, länger hier zu sein?"
"Nicht länger als nötig, du weißt doch. Wir müssen uns darauf vorbereiten viel Gold zu investieren, spätestens für den Beginn deiner Ära..."
"Sehr wohl, Onkel", mit diesen Worten lies Elias das Gespräch auf sich beruhen, Seishiro hätte noch genug zu klären gehabt, jedoch nicht mit Elias.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 7:48 pm

Sae hatte die ganze Zeit ein vergnügtes Lächeln gehabt, sie hatte sich nicht einmal Mühe gegeben, ihre Freude über das Urteil zu verbergen, dieser verdammte Engel hatte es sowieso verdient. Doch nun als sich Elias an Seishiro wand, runzelte sich ihre Stirn kaum merklich. Er wollte weg gehen? Dass er es nicht einmal für nötig empfunden hatte,es ihr zusagen, kränkte sie doch etwas, auch wenn kaum so sehr, wie die generelle Tatsache, dass er gehen würde. Sie zweifelte kaum daran, dass Elias es alleine nicht schaffen würde, das hatte er eben unter Beweis gestellt, aber das war auch nicht Grund ihrer gesunkenen Laune.
Sie wand den Blick zu Seishiro, musterte ihn kurz fragend, bedacht sich ihre Enttäuschung nicht anmerken zulassen."Ich wusste gar nicht, dass du vorhast in See zu stechen" Ihre Stimme war nun recht neutral, zeigte keinen Ton von Schwäche und doch hatte sie die Beschwingtheit der letzten Minuten verloren.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 8:00 pm

Seishiro nickte nur sacht. "Es hat sich in den letzten Tagen erst herausgestellt... ich wollte nicht so früh fort... ich muss in See stechen um diese Bastarde daran zu hindern sich Kolonien anzuhäufen."
Er wusste, dass sie ungehalten davon war, dass er sie nicht darüber informiert hatte, aber in diesem Moment wollte er am Liebsten überhaupt nicht, dass sie es wusste.
Der Blick von ihr gab ihm genau das Gefühl, dass er glaubte sehen zu müssen, wenn er es ihr erzählen würde.
Zumal viele bei diesen Reisen starben. Sie war einfach so fröhlich gewesen und somit musste er das verlassen, was er begehrte, noch bevor er sie ohne Lächeln in Erinnerung wusste.
"Verzeih, aber....", langsam ging er voran. "Ich habe noch einiges vorzubereiten", sagte er noch ehe er in eine Diskussion verstrickt werden könnte.


Elias seufzte. Noch nie hatte er Seishiro so schnell von einem Schlachtfeld fliehen sehen, denn normalerweise war diese der Kämpfertyp, doch nun?
Binnen weniger Sekunden war er verschwunden und lies Sae stehen, einfach so.
"Sae, er hätte es mir auch erst gesagt, wenn er aufgebrochen wäre, ich meine, ich bin immerhin...der ... baldige König."
Er wusste, dass dies kaum vergleichbar mit einer Geliebten gewesen war, doch anders könnte er sie auch nicht mehr davon überzeugen.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 8:24 pm

Sae nickte leicht, als Seishiro verschwand, natürlich konnte er sich für seine letzten Stunden im Schloss etwas Vergnüglicheres vorstellen als hier zu bleiben, nein das wollte sie ihm auch gar nicht nehmen, so egostisch war sie dann doch nicht.
"Nun es ist seine Entscheidung...ich weiß genau wie du wie er sein kann. Aber bis zur Hinrichtung wird er doch immerhin bleiben, nicht?" Er musste seinen Triumph doch wenigstens auskosten können, vielleicht würde er dann auch eher versuchen wieder hierherzukommen, an den Ort seines Sieges, und sich nicht dafür entscheiden doch irgendwo anders zuverweilen. Außerdem konnte er ihr zu diesem Anlass kaum aus dem Weg gehen, er konnte sie zwar ignorieren, wenn er wollte, aber so hätte sie doch noch eine Gelegenheit sich jedes Merkmal von ihm einzuprägen, als sie es ohnehin schon hatte, sodass sie wenigstens die nicht verblassende Erinnerung hatte, sollte er sich doch entscheiden nicht zurückzukehren. Wenn sie Glück hatte konnte sie vor seiner Abreise noch eines der wenigen Lächeln sehen, die er sein eigen nannte. Das er auch unfreiwillig wegbleiben könnte kam ihr in diesem Moment gar nicht in den Sinn, er war einfach Seishiro...er wra in ihrem Kopf niemand der so einfach und belanglos umkommen konnte.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 9:33 pm

Elias nickte. "Ich verstehe. Nun ja, ich würde mich trotz allem freuen wenn du uns ebenfalls heute Gesellschaft leisten würdest, beim Speisen versteht sich." Ein lächeln huschte über sein Gesicht und langsam ging er voran.
"Ich werde mir meine Beine vertreten, im Schlossgarten." Früher hatte Elias die Bediensteten genau in diesem Garten verschreckt und immer wieder geärgert, heute scheuchte er sie meist herum und saß ansonsten am Brunnen inmitten des weiten Labyrinths aus Rosensträuchern. Dort gab es ein Tribunal sowie einen Springbrunnen, eine Fontäne die das gesamte Labyrinth überstieg und somit einen Hort der Ruhe für ihn ausdrückte.
"Vielleicht gehe ich heute noch in die Stadt, wenn du mich begleiten möchtest, dann nur zu. Wenn nicht, dann tu was immer dir beliebt."
Mit diesen Worten blieb er vor der Tür stehen, sofort öffneten die Diener ihm die Tür und er wandte sich nur kurz Sae zu, lächelte sie noch einmal an und schritt von dannen.


Während dessen war Seishiro mit den beiden Wächtern auf dem Weg zum Pranger. Immer wieder sah er Kira an und schüttelte den Kopf.
"Was ist nur aus dir geworden. Ich dachte einmal ich würde dir eigenhändig die FLügel ausreissen... aber nun?"
Diese Rache war einfach gewesen, doch immerhin gab es ihm Trost, sein Wort über dem der Frau stehen zu sehen, die ihren eigenen Sohn verloren hatte.
Ihr Sohn hatte sie verraten, für einen Mann den sie verraten hatte. Dies war Genugtuung, dies war Gerechtigkeit, obgleich andere es Rache nennen mochten.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 9:56 pm

"Ich werde schon da sein, wir sollten ihm wenigstens noch angemessen verabschieden" Sie würde diese Chance, noch ein wenig Zeit mit ihm verbringen, doch nicht ungenutzt lassen "Wenn du ihn siehst sag ihn, egal wie viel er noch zu tun hat, davor kann er sich nicht drücken"
Als er sie einlud, ihn in die Stadt zu begleiten, erschien ein leichtes lächeln auf ihrem Gesicht "Ich glaube das werde ich tun" Sie wusste, dass sie im Moment nicht eine wirklich amüsante Gesellschaft war, so dankbar war sie ihm auch für sein Angebot .Es war auf jeden Fall um einiges besser als alleine im Schloss zu bleiben, das würde ihr kaum gut tun. Elias war nicht nicht dumm und auch nicht mehr der kleine Junge von früher, er wusste wie es ihr ging, das wusste Sae und er würde sich auch seinen Teil denken können, wieso...wenn er das nicht ohnehin schon seit einer Weile getan hatte.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 10:33 pm

Widerstandslos hatte ich mich in Ketten legen und an den Pranger stellen lassen. Ich seufzte. Elias Worte, die nichts als Lügen waren, hallten in meinem Kopf nach, ich versuchte sie zu verdrängen. Vertraute Gefühle stiegen in mir hoch, als ich Seishiro sah, der in Begleitung zweier Wachen auf mich zukam. Hass und Wut, doch ich unterdrückte sie und verzog keine Miene, während er kopfschüttelnd vor mir stehen blieb. "Was aus mir geworden ist?" Ich lachte bitte auf seine Worte ihn. "Jemand, der nichts mehr zu verlieren hat." Meine Augen verengten sich etwas und ich ballte die Hände zu Fäusten. "Bist du endlich an deinem Ziel angekommen, indem du mir alles genommen hast, was mir wichtig ist? Freu dich, denn in Kürze wird auch mein Leben enden"

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Du bist der hellste Stern im Universum
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Eine Sekunde ohne dich: zu verkraften
Eine Minute ohne dich: schmerzhaft
Eine Stunde ohne dich: qualvoll
Ein Tag ohne dich: kaum auszuhalten
Eine Woche ohne dich: nicht vorstellbar
Ein Leben ohne dich: die Hölle

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Mai 26, 2011 11:55 pm

"ich kann die stangen einfah schmelzen und die Menschen können durch.", sagte Luna und sah zu mauer herauf, wo ein mann es geschafft hatte, sich hinzustellen,doch wenige sekunden später einfach runtersprang und auf dem boden hart auftrat - tot.
"Meinst du,dazu ist dein Feuer heiß genug?", erwiderte Nala. In den Jahren als Sklavin des Schwarzmagiers hatte sie viel über die Schmiedekunst gelernt. Neben anderen Dingen hatte er ihr auch beigebracht wie man Eisen schmilzt - eine schwierige Angelegenheit und dazu musste das Feuer unglaublich heiß sein.
Luna nickte stumm und trat näher an das Tor. Doch nicht wie erwartet wichen die Menschen zurück,damit sie ihre Arbeit verrichten konnte. (Normalerweise liefen sie ja schreiend weg!) "Geht zur Seite!", rief Luna in die Menge, aber keiner verließ das Tor. Alle wollten nur raus, bevor das Feuer auch die verschlang und eines qualvollen Todes sterben ließ.
Nala ging an das Tor, versuchte die Leute zu beschwichtigen, sie vom Tor wegzukriegen, doch stattdessen wurde sie nur angespuckt oder gewaltsam gepackt und an das Tor gerissen. "Hilfe!Hilfe!" Panische Schreie dröhnten direkt in ihre Ohren. Nala riss sich los und nahm Abstand von den Leuten. "Geht vom Tor weg, wir wollen euch helfen!", aber keine hörte auf Nalas Worte. "Gott!!! ", schrie Nala und drehte sich zu Luna. "Was sollen wir nur machen???!!!!"
"Vielleicht in die Stadt hineinfliegen und das Feuer löschen." Luna sah wieder zur Mauer hoch. "Aber woher sollen wir das viele Wasser nehmen??"
Nala schüttelte sich, versuchte Herr der Lage zu werden, aber auch sie begann nach kurzer Zeit zu zweifeln, ob sie tatsächlich helfen könnten. "Ich weiß nicht. Und es würde auch viel zu lange dauern, wenn wir die Menschen nach ein ander über die Mauer fliegen."

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Mai 28, 2011 7:34 am

Shey sah zu der Frau, die sich langsam entfernte. "WARTET!" rief, nein, schrie sie schon fast. Sie lief ihr in kurzen, schnellen Sätzen hinterher und packte sie am Ärmel ihres Mantels. "Wartet." sagte sie noch einmal. Amica sah sie erstaunt an. "Was willst du, Kleine?" fragte sie. "Warum versteckt ihr euch?" fragte Shey leise. "Ihr seid eine Kriegerin... also warum versteckt ihr euch in diesem Wald? Ihr könntet doch so viel mehr bewirken, wenn ihr die Hauptstadt infiltrieren würdet!"
Amica maß das Mädchen mit einem langen Blick. "Nun... wenn wir Verbündete hätten, würden wir das vielleicht sogar tun. Aber die einzigen, die der Macht des Königs und seines teuflischen Beraters gewachsen sind, sind tot. Die Frau, die dieser Mann"- sie deutete auf Kensei-" erwähnte, Amica, meine zeitweilige Reisegefährtin, war eine herzensgute Frau, die Ungerechtigkeiten hasste und den Gerechten liebte. Leider verfiel sie einem vom Stamme des Todes, einem Vampir. Und damit war bereits ihr Untergang abgezeichnet. Dass sie auch noch die Cousine der einstigen Königin, Kira, war, stellte sie auf die Todesliste Seishiros, dieses Beraters. Sie wäre eine mächtige Verbündete gewesen, da sie auch den Weg der Untoten betrat. Aber nun... es werden immer wieder Exempel statuiert. Vor ein paar Tagen an Zero, der Vampir, den Amica so liebte, jetzt haben meine Spione erfahren, dass Kira nicht mehr lange zu leben hat, falls sie überhaupt noch leben sollte. Du siehst, die Mächtigen von gestern sterben. Nur Gewalt und Chaos bleibt zurück. Ich, als Herrin über Rebellen, muss aufpassen, dass ich nicht auch noch sterbe. Ich kann kein Todeskommando führen, das auf jeden Fall exekutiert wird. Wir sind alle nur Menschen, keine übersinnlichen Wesen." Amica verstummte.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Mai 28, 2011 11:09 pm

Seishiro lachte auf. "Bist du so naiv? Jetzt noch?", er beugte sich sacht zu ihr herab und fasste mit seinen Fingern unsanft ihr Kinn.
"Kira, ich habe erst begonnen... und doch schon gesiegt." Sein Lächeln war so voller Freude und so voller Glück, er konnte es kaum glauben sie so zu sehen.
All diese Jahre in denen er ebenso verzweifelt darum rang einen Weg zu finden, zu vergessen und doch holte ihn die Vergangenheit ein.
So auch jetzt Kira.
"Nun ja, da du die Tode deiner Freunde ja leider schon überstanden hast und ihnen nicht mal beigewohnt hast... übrigens, es war ein sehr freudiges Ereignis, das Volk hat nur so gejubelt als wir einige deiner Weggefährten als Ketzer verbrannten. Seltsam nicht?", die Worte die er sprach waren voller Wonne, noch nie hatte er sich so gut gefühlt, zumindest seit langem nicht mehr.
Diese Genugtuung war Balsam für sein zernarbtes Ich. Endlich übte er Rache aus, nicht nur für die Absage von ihm, nein, diesem ganzen Strang an Bastarden hatte er nun seine Macht demonstriert.
"Muss ich dir wohl oder übel mitteilen, dass ich mir nicht ganz sicher bin, was mit Elias sein wird, ich meine...er ist der zukünftige König, doch leider auch dein Abkömmling, du verstehst? Er ist dein Sohn, er trägt dein Blut in sich, das ist nicht nur für dich schmerzhaft, glaub mir. Aber was wäre ein Schwur wenn er einen nicht auch bindet, wenn selbst große Opfer gefordert werden?", sie musste nicht verstehen worauf er hinauswollte, doch sie würde es, wenn sie ihn kannte.
"Also Kira, erfreue dich deiner letzten Stunden, bevor du durch die Stadt gezogen wirst.... denn dann werden sich deine Inneren Werte nach außen tragen, wenn du mich verstehst..."
Mit diesem letzten Satz entfernte er sich von ihr, wies die Diener an, sie an den Pranger zu stellen, wo sie festgekettet auf dem Marktplatz auf ihren Tod warten müsste.



Elias schritt langsam voran, wartete nur kurz auf Sae und lächelte. Er war es überdrüssig stets deprimiert zu sein, doch es bereitete ihm zu schaffen, dass er noch immer nach einer Braut suchen müsste.
Er brauchte sie um das Amt als König letztendlich besteigen zu dürfen, außerdem sehnte er sich nach einer wahren Geliebten, die sein Herz ausfüllen konnte.
Ein kurzer Seufzer als er an Seishiro dachte. Dieser hatte schon immer so viele Fragen in Elias geweckt, nie hatte er jedoch verstanden, was wirklich in dem Vampir vor sich ging. Zum einen war Seishiro eine Art abstrakte Vorstellung, die er sich nie nähern könnte, zum anderen war er ein Vertrauter und ein Idol für den jungen Mann gewesen.
Er hatte sich von klein auf angeeignet zu sein wie er. Er fand es etwas merkwürdig, mehr Erinnerungen von Seishiro zu haben, als von seinem Vater, doch er müsste damit leben, den Mann der ihn verlassen hat, nie zu Gesicht zu bekommen.
Und so langsam gewöhnte er sich an diesen Gedanken, begann zu vergessen.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 6:29 pm

Sae seufzte kaum hörbar, doch sofort darauf schüttelte sie trotzig den Kopf, wenn auch nur an sich selbst gerichtet, sie sollte sich wirklich zusammen reißen. Sie würde mit Elias in die Stadt gehen und sich einen netten Abend machen, das Ganze hier vergessen. Was würde seishiro denn denken, wenn er sie den ganzen Abend deprimiert im Schloss sitzen sehen würde?
Etwas entschlosseneres Schrittes holte sie die kurze Strecke zu Elias auf, fasste sein Handgelenk im vorbeigehen und zog ihn mit sanfter Kraft nach vorne "Schon eine Idee wohin zu möchtest?" Auch er wirkte im Moment nicht gerade beschwingt und sie würden heute Abend noch ein trostloses Paar abgeben, wenn sich das nicht ändern würde.
Sie mussten ein seltsames Bild abgeben, wie das zierliche Mädchen, den großgewachsenen Thronerben zwar durch die Gänge zog, aber bei genauerem Betrachtet war es wohl eher ein Führen. Jedem Beobachtet war wohl klar, dass er sich ihr stärketechnich jederzeit hätte wiedersetzen gekonnt.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 7:37 pm

Elias lächelte nur knapp. Es war tröstlich nicht der einzige zu sein, der sich ablenken musste und wollte.
"Ich habe mir als erstes gedacht, dass es ein wunderschöner Tag wäre, heute einmal in den Wirtshäusern der Stadt herumzustreunen.... das habe ich lange nicht mehr gemacht... Man sagte mir früher... meine Mutter sei auch ein solcher Tunichtgut gewesen....", er seufzte kurz.
Oft war er verkleidet schon in der Stadt unterwegs gewesen. Menschen hatten ihn nie erkannt, doch unterweltliche Wesen wussten Stillschweigen zu bewahren.
Somit machte er sich kaum Sorgen, er würde sich kurz umkleiden und dann mit Sae gemeinsam in die Stadt zu gehen, bis in die Nacht hinein zu feiern und zu tanzen, ohne darüber nachdenken zu müssen, wie seltsam die heutige Begegnung mit dieser Frau war, die er glaubte zu kennen.
Er wollte sich heute einfach nur die Zeit lassen, die er sonst nie brauchte. Er wollte zum ersten Mal in seinem Leben wirklich vergessen was er zu tun hätte. So hatte ihm Seishiro doch beigebracht, sich nie zu solchen Schwächen hinreissen zu lassen.
Genau deshalb hatte er immer zu ihm aufgesehen, Seishiro hatte keinen Schwachpunkt, er war einfach viel zu diszipliniert.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 8:23 pm

Sae nickte, das war auch so grob das, an das sie gedacht hatte. Sie hatte früher, bevor sie auf Seishiro getroffen war, einen teilweise doch nicht unbeträchtigen Teil ihrer Zeit so verbracht. Die Wirtshäuser waren immer eine gute Idee, wenn man sich über nichts Gedanken machen wollte, um einfach das Hier und Jetzt zu genießen.
"Verschwende nicht zu viele Gedanken an sie...man sollte seiner Blutlinie wirklich nicht zu viel Beachtung schenken" Sie sah ihn kurz an "Ist es nicht wichtiger, wer für einen da war, als wessen Blut man in sich trägt?" Sie hatte sich nie viele Gedanken über ihre Eltren gemacht,seitdem sie sie mit 7 das letzte Mal gesehen hatte, doch sie konnte sich denken warum es ihn so beschäftigte, wenn auch nicht ganz nachvollziehen.
Sae bleib stehen und nickte zu der Tür neben sich, die zu Elias Gemächern führte "Du willst dich doch bestimmt noch umziehen, oder?" Sie kannte ihn lange genug, um zu wissen, dass er niemand war, der Scharren von Menschen um sich herum liebte und so würde es wohl zwangsläufig enden, wenn er so eindeutig als Thronerbe zu erkennen war. Sie selbst musste sich nicht umziehen,der rote Kapuzenmantel, den sie häufig trug und der fast die selbe Farbe wie ihre Augen besaß, war das einzige Auffallende an ihr.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 8:41 pm

Elias nickte nur, öffnete die Türen des Zimmers eigenhändig und lies diese geöffnet, schritt nun zu seinem Ankleidezimmer, lies ebenfalls dort die Türen geöffnet.
Er war noch nie der Typ Mann gewesen, der sich versteckte oder ein Schamgefühl zeigte, dass wirklich einzige was ihn beschämte war Schwäche und diese versuchte er so gut wie möglich zu verbergen.
Während er die Knöpfe aufknüpfte suchten seine Augen nur wenige Sekunden nach den Kleidern, die er tragen würde und zog daraufhin sein Hemd aus, lies sie auf seinen Sessel fallen und schritt leichten Schrittes voran.
Noch ehe er das andere Hemd über seinen Körper streifte, streckte sich der junge Mann, fuhr kurz über die Narben an seinem Rücken, die er nicht nur bereits von geschlagenen Schlachten mit sich trug, sondern auch die Narben die ihm in seinen jungen Jahren zugefügt wurden, als man ihm die Flügel abriss, die er einst besessen hatte um zu verbergen was er gewesen war.
Sofort schüttelte er den Kopf zog sich ein beiges Leinenhemd über und fuhr sich durchs Haar, zog sich ebenfalls eine einfache Lederhose sowie Stiefel an.
Jeglichen Schmuck den er besaß musste er abnehmen, nahm ein Band und band sich damit seine Haare zu einem Zopf.
Zu guter letzt zog er sich einen Umhang, in braun, über und wandte sich um, lächelte nur sanft und nickte sich selbst zu, er war bereit um in die Welt der Normalen einzutauchen.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 9:36 pm

Sae warf Elias kurz einen Blick hinterher, als dieser den Raum durchquerte, dann lehnte sie sich in den Türrahmen. Sie fasste die Kante des roten Stoffes, der ihr über die Hüften fiehl und musterte ihn zwischen ihren blassen, filigranen Händen. Der Mantel war wirklich zu auffällig, nicht, dass es ihr etwas ausmachen würde. Sie war anhand ihrer Kleidung nicht so schnell in Verbindung mit dem Königshaus zu bringen, aber Elias wäre es wohl lieber heute Abend gar nicht geachtet zu werden, egal weswegen.
Sie ließ den schweren Stoff von ihren Schultern gleiten, hob ihn mit einer fließendne Bwegeung auf, sie würde ihn sicher einfach in Elias Gemächer lassen können. Sie schritt in den ersten Raum und legte den Mantel auf einen Sessel, auf dem bereits ein Hemd lag.
Als sie den Blick wieder hob fiehl er durch die geöffnete Tür, hinter der Elias sich gerade umzog. Er streckte sich und die Rückenmuskeln traten deutlich hervor, auch wenn sie wie der Rest des ganzen Rückens vernarbt waren. Sae kannte ihn seit seiner Kindheit, doch die zwei größten Narben waren aus der Zeit, bevor sie zu Elias und Seishiro gestoßen war. Er hatte sich in den letzen Jahren recht starkt verändert, auch wenn sie und Sei es nicht getan hatten, hatte den Körper eines jungen Mannes bekommen.Noch kurz blieb ihr Blick auf ihm ruhen, bis er sich das Hemd über den Körper zog und sie fats etwas hastig den Blick abwand, bevor er sich umdrehte.
"Kann ich meinen Mantel einfach hier lassen?" Sie sah ihn fragend an, als er sich umdrehte, die Haare jetzt zu einem Zopf gebunden.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 9:58 pm

Elias lachte kurz auf.
"Fühl dich frei, lass ihn einfach fallen. Es ist dein klares Recht, du bist immerhin schon lange ein Teil von unserer.....seltsamen...Lebensgemeinschaft."
Nun schritt er langsam voran. Das einzige wirklich auffallende an ihm waren seine Augen und sein weißes Haar.
Er war schon viel gelassener als er seine königlichen Gewänder abgelegt hatte und die eines normalen Burschen angezogen hatte.
Er fühlte sich wieder wie zu Ritterszeiten. Als er als General tätig war. Das war für ihn eine der schönsten Zeiten gewesen. Er war schon jung im Krieg gewesen, doch nun war er nicht länger ein einfacher Heerführer, nun würde er auch irgendwann den Thron besteigen.
"Wollen wir?", fragte er und reichte ihr die Hand, lächelte sie auffordernd an.
Er kannte Sae schon viel zu lange. Viel zu viele Jahre hatte er sie gesehen und sein Leben mit ihr geteilt, sie war jedoch stets nicht mehr als die Geliebte seines 'Onkels' doch, nun wo sie ihm als Gleichgesinnte gegenüberstand, war ihm wieder bewusst, weshalb er Sae als so sympatisch empfand.
Sie war ebenso leichtmütig und graziel, wie auch gefährlich und berechnend, sie war eine Frau die eben das tat, was ihr beliebte, wenn sie sich auch nicht so vor Seishiro benahm.
Er hatte sie schon oft genug vom Balkon aus gesehen und sie am Thor stehen sehen, so heißblütig wie noch nie zuvor, als sie die Bediensteten tatsächlich einmal anschrie.
Sie hatte viele Seiten die er kannte, die sie von ihm vielleicht nie kennenlernen würde.

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Mai 29, 2011 10:28 pm

"Ich habe mir diese Freiheit bereits genommen" Ein Lächeln umspielte ihre Lippen, als sie zu dem Sessel mit den beiden Kleidungsstücken nickte. Es war nicht so, dass ihr egal war, was Elias dazu gesagt hätte, ihr war seine Antwort einfach schon im Vorhinein klar gewesen.
"Lebensgemeinschaft" Sie lachte leise, die samtige Stimme, jetzt ohne Betrübniss. Das war das Gute an Saes wechsselhaften Charakter, sie ließ sich recht einfach ablenken. "Ich glaube das wäre eine recht nette Umschreiben, aber eine bessere würde mir auch nicht einfallen"Ihr erster Einfall war Idiotentrupp gewesen, aber das wäre wohl noch unpassend gewesen.
"Gerne" Sie lächelte leicht und legte ihre Hand sachte in Seine. Ihre beiden Händen hätten sich nicht mehr Unterscheiden gekonnt: ihre unnormal kalt, seine angenehm warm, ihre fast schneeweiß, seine von einem gesunden Braun, ihre filigran und klein wie die einer Kinderpuppe, seine um einiges größer und maskulin.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mo Mai 30, 2011 6:46 pm

Elias freute sich sehr über die Gesellschaft Sae's er fühlte sich manchmal so als sei sie die einzige die akzeptierte was er sagte, selbst wenn sie nicht seiner Ansicht war.
Nun schritt er mit ihr die Gänge entlang, hielt ihre Hand und wollte sich so schnell wie möglich aufmachen.
Doch noch bevor er den Ausgang nutzte, den früher seine Mutter genutzt hatte, ging er zu den Stallungen, sattelte ein Pferd und lies es mit einem Klapps hinauslaufen, es kannte schon was es zu tun hatte.
"Wenn es dir nichts ausmacht, könntest du mitreiten, ich lasse dich wenn nötig sogar selbst das Zügel übernehmen", lachte er und lächelte sie weiterhin an.
Für ihn war es nicht entwürdigend eine Frau an seiner Seite selbst als Kriegerin anzuerkennen, denn er kannte die wahren Stärken einer jeden Frau, nicht nur ihre Kampfeskunst, sondern ihre verführerischen Eigenschaften.
Kein Mann konnte einer wahren Frau widerstehen, vor allem wenn er im Krieg, lange Zeit an der Front war.
Er hatte sie schon oft genug miterlebt, die wahren Stärken der Frau, sogar ihr Schlag lies manche Männer erzittern, nichts desto trotz, war es eine Schande von einer Frau geschlagen worden zu sein, daher erkannten die meisten Männer die Stärken der Frau nicht an.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mo Mai 30, 2011 7:37 pm

Sir Daniel Sharewire war erleichtert die Stadt erreicht zu haben, er und seine Knappin, ja Knappin, waren mittlerweile sehr lange Zeit unterwegs gewesen, sodass er ihr bereits gestattet hatte auf dem Pferd zu ruhen, während er es zu Fuß führen würde.
Er hatte lange gebraucht um sie dazu zu bewegen, denn sie kannte die eigentlichen Bräuche, sie kannte die Regeln, hatte ihren Stolz, doch er hatte sich um sie gesorgt, daher war es ihm möglich sie zu überreden.
Als sie das Stadttor passierten, sah er zu ihr, hielt sein Gesicht jedoch mit dem Umhang bedeckt und sprach nur leise, mit melodischer Stimme: "Noir, wir sind endlich da, wir werden ein Wirtshaus besuchen, dann werdet Ihr euch dort ausruhen können."
Oft hielt er an den Förmlichkeiten fest an die er gebunden war, vor allem in der Öffentlichkeit, daher sprach er sie an, denn für sie war er gleichberechtigt. Er hatte sie gerettet und das nicht nur weil er eine unschuldige retten wollte, sondern weil er in ihr den Willen erkannte, Gutes zu tun.


Gwyn erschrak als ein Dieb versuchte ihr etwas zu stehlen, dieser aber verwirrt war, dass sie nichts bei sich trug und trotzdem auf dem Markt war, er sties sie zur Seite und rannte, sie jedoch landete auf einem Tisch am Markt, rutschte fast auf frischem Obst aus und wandte sich um.
"Verzeihung!",sofort erstarrte ihr Gesicht als der Händler begann zu lachen.
Er schüttelte nur den Kopf und meinte, sie als junge Dame sollte vorsichtig sein, dass kein Mann über sie herfallen würde.
Als Gwyn fragte, wo man sich zur Ruhe betten würde, sprach der Mann etwas von einem Wirtshaus oder einem Gasthof, sie versuchte sich darunter etwas vorzustellen, aber netterweise gab er ihr die Richtung vor und nannte ihr den Namen des Ortes, wenn sie nun lesen könnte, wäre sie klar im Vorteil gewesen, sie konnte sich nicht einmal das Bild vorstellen, dass den Gasthof schmücken sollte.

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"Sieh du Schöne, was ich habe, willst du diesen Ring von mir? Streif ihn über und dann sage, ja fortan gehör ich dir."
(Schandmaul - Willst du)

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BeitragThema: Re: Infernal King   Heute um 6:52 am

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