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 Infernal King

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Twesi
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BeitragThema: Re: Infernal King   Mo Mai 30, 2011 8:55 pm

Noir saß auf dem Pferd Sir Daniels, eine Tatsache, die sie noch immer als ungewohnt empfand, immerhin sollte sie neben dem Tier herlaufen und nicht er, sah zum Stadttor, dem sie sich stetig näherten und es dann auch schließlich passierten.
Zu den Worten ihres Herrn nickte sie zustimmend und konnte ein leichtes Lächeln nicht verbergen. "Ja, aber auch Ihr werdet Euch dort von den Strapazen der letzten Tage erholen können" erwiderte sie. Und Ihr müsst nicht länger neben Eurem Pferd herlaufen fügte die junge Frau in Gedanken hinzu, sprach es aber nicht aus.
Noir war stolz darauf Sir Daniel zu dienen, immerhin stand sie in seiner Schuld, denn er hatte ihr das Leben gerettet, sonst wäre es ihr genauso ergangen wie ihrer Familie.

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hermi12
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BeitragThema: Re: Infernal King   Mo Mai 30, 2011 10:29 pm

Sae nickte " Ich glaube, ich vertraue einfach darauf, dass du in den letzten Jahren gelernt hast anständig zu reiten" Sie hatte kein Problem damit, mit ihm zu reiten, schließlich war sie keines dieser kleinen Mädchen von Adel, die sich zierten auch nur in die Nähe eines Mannes zu kommen oder sofort nervös wurden.
"Komm dein Pferd wird nicht ewig warten" Sie schenkte ihm ein aufforderndes Lächeln und schritt dann in Richtung des Ausganges, vor dem auch das Pferd wartete, dieser hatte den eindeutigen Vorteil, dass unauffälliger als das Haupttor war. Das Pferd stand bereits dort und beobachtete die beiden sich nähernden Gestalten aufmerksam aus seinen samtigen dunklen Augen.
Sae blieb stehen, liess die Stute erst kurz an ihrer Hand schnuppernd und strich ihr dann üer die weiche Blesse"Na meine Hübsche?" Die Stimme war leise und sanft, als spreche sie zu Niemandem außer sich selbst oder verließ sich daruf, dass die Stute sie hörte, sie sah noch einmal kurz zu Elias, bevor sie sich leichtfüssig auf den Rücken schwang, genug Platzt, dass Elias noch hinter ihr sitzen konnte.Nachdem Elias hinter ihr saß und seine Arme an ihrer Hüfte vorbei geschoben hatte, sodass er die Zügel fassen konnte, schnaubte das Pferd leise und setzte sich in Bewegung.
Die Strecke, die sie zu reiten hatten, war nicht sehr weit, auch wenn sie in Nähe des Wirtshauses wegen den Menschen nur schleppend vorran kamen, waren sie doch nach kurzer Zeit angekommen.

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Sie fliegen schnelll und treffen,
verletzen und töten.

Meine Worte sind Balsam.
Sie legen sich auf Wunden
der Seele und heilen sie.

Meine Worte sind der Tod.
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Denn es sind meine Worte
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Rabenkind
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BeitragThema: Re: Infernal King   Di Mai 31, 2011 9:53 pm

Elias legte seine Arme sanft um sie, hielt die Zügel und beugte sich nur sacht vor, er atmete einen Hauch ihres Dufts ein, ungewohnt angenehm.
Er wusste nicht genau wieso es so für ihn war, er erschrak kaum merkbar und hielt die Zügel weiterhin locker, zog sie nur an, wenn die Stute die Richtung ändern sollte.
An einer Taverne angekommen, die schon relativ weit aus dem Stadtzentrum entfernt lag, stieg er ab, reichte Sae ein weiteres Mal die Hand und lächelte sie an.
"Wir sind wohl angekommen. Ich hoffe meine Reitkunst hat dich nicht enttäuscht?", nur kurz lachte er, wenn er schneller dagewesen sein wollte, wäre er viel schneller geritten, aber er hatte es genossen sich wieder einer Frau so zu nähern, wenn sie auch eigentlich mehr als nur verboten war.
Sie war immerhin eine sehr sympatische und attraktive junge Frau, man konnte sich als wahrhaft edler Mann auch im Stillen an diesem Anblick erfreuen.
Er half ihr beim Absteigen, band die Zügel des Pferdes an und schritt mit ihr in die Taverne, überlies ihr den Vortritt.
Kaum waren sie eingetreten roch er sofort diese vielen verschiedenen Düfte, Essen, herzhaft, sowie süße und harte Getränke, Schweiß und lauter Schall der einem entgegen kam.
Es störte ihn kaum wie der Unterschied der frischen Luft zur stickigen Tavernenluft war, er nahm es lediglich wahr und empfand es sogar als angenehm.

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Sie streckt ihre Hand nach ihm aus, flüstert: 'Bitte, lass mich nicht allein, geh...nicht.' Doch sieht sie nur noch eine Silhouette am Horizont. Ihr Geliebter war fort und mit ihm, all ihr Glück, ihr Frieden, ihre Hoffnung.

Verschwunden war der Inhalt ihres Lebens und somit stand sie auf sich allein gestellt inmitten des Blütenhains...

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but most of them are like shit
and if you don’t have the experience to spot that tiny difference
you’re likely to fall for all of it ♪


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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 5:44 pm

Sir Daniel nickte nur schwach. "Ich hoffe doch, diese Stadt ist von der Pest zerfressen... wenn du genau darauf achtest, spürst du diese Bestien, aber lass es dir nicht anmerken, sonst ... könnte etwas geschehen."
Weiterhin ging er voran, blieb stehen als sie an der Taverne "Zum tanzenden Fuchs" ankamen.
"Genau hier sind wir richtig."
Er schwieg einen Moment, sah sich genauer um und band das Pferd am Pfosten fest. Somit war es nahe genug an der Tränke.
"Lasst uns hereingehen." Er lächelte sie kurz an, half ihr vom Pferd. Er wollte nicht das sie vielleicht ins Stolpern kam, immerhin war ein Schlaf auf einem Pferd nicht zwingend fördernd für die Standhaftigkeit der Beine.
Also wollte er lieber noch einmal auf Nummer sicher gehen, hielt sie nur kurz in den Armen und nickte dann.
"Verzeiht, ich war nur in Sorge." Er wusste, dass sie sich sicher nicht gerne so bemuttern lassen würde, doch zum Teil musste er ihr noch so viel beibringen, viel zu viel als das man einfach so in Ruhe, einige freudige Stunden verbringen könnte, doch sie hatten heute schon viel gekämpft und brauchten eine Pause.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:18 pm

Noir sah sich, den Worten Sir Daniels folgend, unauffällig aufmerksam um, schwieg jedoch, während sie sich einer Taverne näherten, die den mehr oder weniger klangvollen Namen 'Zum tanzenden Fuchs' trug. Sie ließ sich ihre Erleichterung nicht anmerken, endlich vom Pferd steigen zu können. Im Sattel zu schlafen war wahrlich nicht angenehm. Nachdem der Adelige das Ross an den Pfosten gebunden hatte stieg die junge Frau ab. Als ihre Beine auf dem Boden aufkamen, knickte sie kurz weg, spürte aber fast sofort die starken Hände ihres Herrn an ihren Armen. Noir lächelte leicht. Manchmal könnte man meinen er wäre meine Mutter dachte sie etwas amüsiert. "Ihr wisst, dass Ihr Euch nicht wegen mir sorgen müsst?"

Kensei hielt sich erst seit Kurzem im Tanzenden Fuchs auf und starrte trübsinnig in seinen Bierkrug. Eigentlich hasste er Alkohol, doch heute musste es sein. Er konnte den Gedanken nicht ertragen, dass seine beste Freundin sterben würde und ihm die Hände gebunden waren. Ja, er hatte mit Kira geredet und war drauf und dran gewesen den Pranger zu zerstören und ihr zur Flucht zu verhelfen, doch ... sie wollte nicht, hatte ihn gebeten, sie nicht zu retten. Nun nicht nur gebeten sondern ihm eine Rettung geradezu verboten. Er konnte Kira nicht zu etwas zwingen, das sie nicht wollte. Der Dämon seufzte leise.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:24 pm

Shadow sog tief die Luft ein. Wie lange war sie schon nicht mehr in der Stadt gewesen? Nachdem sie die kleine hatte abwimmeln können, tat sie den Beschluss, sich die Hinrichtung anzusehen. In einer einfachen Verkleidung war sie in die Stadt gekommen; eine junge Bauernmagd in einem einfachen Kleid. Die Haare hatte sie züchtig unter einem Tuch versteckt. Das auffällige Schwert fehlte völlig. Sie war sich ihrer Sache sicher. Im Glauben, nicht erkannt zu werden, wagte sie sich beinahe unbewaffnet in die Menge der Stadt.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:29 pm

Sir Daniel nickte nur sacht. "Ich weiß, dass Ihr in der Lage seid zu kämpfen, aber Vorsicht ist manchmal besser als Nachsicht."
Mit diesen Worten trat er ein und roch die Luft, sie verschlug ihm im ersten Moment den Atem, jedoch nach ein paar Blinzlern, konnte er sich an all das gewöhnen.
Die Wärme tat den Knochen gut, doch die Gesichter in dieser Taverne waren so neu, so anders als in seiner Heimatstadt, nahe der Hauptstadt.
Hier lächelten sie, freuten sich auf die morgige Hinrichtung, besprachen Geschäfte und wirkten so tüchtig und arbeitsfreudig, das noch zu dieser Stunde.
Einige sangen einfach ihre Lieder und spielten mit der Violine um die Wette.
Ja, so hatte er sich die Taverne vorgestellt.
Mit zielsicheren Schritten ging Sir Daniel auf den Wirt zu und sah ihn entschlossen an. "Ein Zimmer für die Nacht, zwei Betten."
Der Wirt sah ihn an, musterte ihn. "Sehr wohl, das macht drei Goldstücke, morgen ist ein Festtag, wenn Ihr versteht, mein Herr."
Daniel seufzte nur und legte das Gold auf den Tisch nickte.
"Ja, das weiß ich wohl."
Mit einem Schlüssel in der Hand wandt er sich zu seiner Begleiterin um, lächelte.
"Wollt Ihr euch sofort ausruhen oder mir noch bei einem Bierkrug Gesellschaft leisten?"

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:53 pm

"Da habt Ihr allerdings recht" stimmte Noir ihm zu und trat dann durch die Tür der Taverne. Die Luft war, wie zu erwarten, stickig und geschwängert von Bier und Rauch. Sie folgte Sir Daniel zur Theke und blieb stumm neben ihm stehen. Mit halbem Ohr hörte sie den Gesprächen der anderen Gäste zu, wie konnte man sich auf eine Hinrichtung freuen oder sie gar als Festtag sehen? Trotz ihres Abscheus gelang es ihr keine Miene zu verziehen. "Ich glaube ich bin fit genug um Euch noch Gesellschaft zu leisten" erwiderte sie.

Kensei hatte die Worte des Wirts mit Missfallen gehört, musste sich einen scharfen Blick verkneifen. "Es ist schrecklich eine Hinrichtung als Festtag zu bezeichenen" entfuhr es ihm.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:58 pm

Shadow wanderte durch die Gassen, auf dem Weg zu einer ihr bekannten Kneipe, wo der Wirt bisher immer etwas ausgeplaudert hatte, wenn man genug Gold unter die Theke wandern ließ. Sie sah auf. Da war es schon, das Schild in Form eines Fuchses. "So habe ich dich wieder einmal gefunden, du alte Spelunke mit einem listigen Fuchs als Besitzer" grinste sie und betrat das Wirtshaus.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 10:58 pm

Lächelnd sah er zu Noir. "Ich denke wir haben schon denjenigen gefunden, dem wir Gesellschaft leisten werden."
Somit ging er zum Mann, nickte ihm zu.
"Ist hier noch frei?", er setzte sich jedoch schon zu dem Mann, noch bevor er antworten konnte und nickte nur schwach.
Der Wirt hingegen keifte nur: "Das einzige Erlebnis in dieser Stadt das uns Freude bereitet, wenigstens steht keiner von uns am Pranger!"
Daniel zog skeptisch eine Augenbraue hoch.
"Also, ich bin mir sicher jeder andere würde feiern, wenn auch Ihr am Pranger stehen würdet."
"Mein Herr, Ihr beliebt zu scherzen?", grunzte er nur und fuhr sich durchs Haar, kratzte sich nervös am Hinterkopf.
Daniel schüttelte jedoch den Kopf.
"Es mag ein einzigartiges Erlebnis sein, doch dass es zu feiern ist, wage ich zu bezweifeln, wir als fromme Bürger, sollten uns doch nicht am Tode eines Menschen erfreuen, selbst wenn ihn dieser von der Bürde der Sünde erretten könnte?"
Der Wirt blickte einen Moment zu Boden.
"Nun....Verzeiht meine Herren", sprach er nur und reichte Daniel sowie Noir das bestellte Bier an den Tisch.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 11:01 pm

"He, Fuchs!" rief Shadow, die es sich in einer Ecke bequem gemacht hatte. "Ein Mittagessen bitte!" Und hoffentlich sind die Informationen, die ich haben will, diesmal nicht ganz so teuer...

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 11:09 pm

Kensei nickte. "Ja, hier ist noch frei" Dann warf er dem Wirt einen zornigen Blick zu. "Euch bereitet als der Tod einer unschuldigen Frau Freude? Aber natürlich, sie ist ja eine Fremde und das geht euch feine Bürger nichts an" zischte er, seine Worte trieften nur so vor Sarkasmus

Noir hielt sich aus der ganze Sache heraus und nippte an ihrem Bier, dennoch gab sie Sir Daniel recht und auch dem Mann, dem sie nun einen Blick zuwarf. "Woher wisst Ihr, dass sie unschuldig ist?" fragte sie nach.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 11:10 pm

Shadow lachte leise. "Sieht ganz so aus, als könnte ich mein Gold heute behalten." murmelte sie leise. "So, eine Hinrichtung findet statt?" fragte sie laut in die Runde. Nun würde sie sicherlich Informationen bekommen.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 11:19 pm

Sir Daniel sah zur Frau die dort in der Ecke saß und scheinbar doch an einigen Dingen mehr interessiert war, als man zu Beginn vermutet hätte.
Der Wirt nickte.
"Sehr wohl, morgen wird eine Verräterin nicht am Galgen gehängt, sondern durch die Tore der Stadt gezogen. Das wird...."
Noch bevor er zu Ende reden konnte sah er zu Kensei sowie zu Sir Daniel und verstummte.
Daniel musterte den Mann vor ihm. Er brauchte eine lange Zeit, doch diese Augen, dieser Blick, es erinnerte ihn an seinen damaligen Kameraden. Sie hatten noch zur gleichen Zeit gedient, Sir Daniel war damals ein junger Ritter gewesen, zu Beginn seines Amtes, doch ja er musste es sein.
"Wer ist die Verurteilte?"

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BeitragThema: Re: Infernal King   Mi Jun 01, 2011 11:24 pm

Shadow nickte leicht. "Kira, nicht wahr? Ich hörte davon..."

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BeitragThema: Re: Infernal King   Do Jun 02, 2011 9:52 pm

Kensei sah zu der Frau, die in der Ecke saß. "Ja, Kira." bestätigte er, während sich sein Magen bei dem Gedanken an das, was ihr bevorstand zusammenkrampfte, der Wirt hatte bei seinen Worten einen drohenden Blick seinerseits bekommen. "Kira als Verräterin zu bezeichnen ist eine infame Verleumdung!"

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BeitragThema: Re: Infernal King   Fr Jun 03, 2011 12:18 pm

"Wenn ihr so hinter dieser Frau steht, liegt die vermutung nahe, dass ihr selbst... nun ja... ein Verräter seid...." ließ Shadow von sich verlauten. Leise, dass es nicht klar wurde, wer genau das gesagt hatte, aber doch laut genug, dass es diejenigen, die in diesen Streit involviert waren, hörten. Sie lächelte leicht. "Jeder stirbt für sich allein..."

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BeitragThema: Re: Infernal King   Fr Jun 03, 2011 8:16 pm

Mit jedem Flügelschlag preschte der Wind erneut durch ihre roten Haare , verwirbelte sie, dass die Spitzen hastig zappelten. Er war kühl, ein Sommerwind ,der bestimmt schon eine lange reise über felder und seen , durch wälder und steppen hinter sich hatte. Nala versuchte die Gedanken aus ihrem Kopf zu verbannen, schreckliche Bilder von schreienden Menschen, weinenden Kindern. Sie hatten es nicht geschafft. Nicht geschafft die Menschen zu retten.
Bis zur nächsten Stadt war es nicht mehr weit entfernt. Nala hatte sich Gedanken gemacht, wo sie nun hin sollten, wenn die Stadt in der sie letztens waren, bereits abgebrannt war und beschloss mit Luna gemeinsam in die Hauptstadt, wo nun Seishiro und sein kleiner Aushilfeprinz einen Wohnsitz bezogen, zu reisen. Sie wollte Kensei sehen. Und sie hoffte ihn dort zu finden, weil kira dort hingerichtet werden sollte und sie wusste, dass er dort sein würde oder irgendwelche alten bekannten, die ihr helfen konnten.
Das mit Kira tat ihr natürlich leid, aber sie konnte nicht einfach ins Geschehen platzen und mal eben Kira vom Schaffott pflücken. Dafür war Luna zu groß und die Wachen um die Stadt herum viel zu stark.
Luna hatte ihr gesagt, sie sollen in die Stadt und Kensei suchen. Für Nala klang die Idee ersteinmal nur absurd, aber im nachhinein überlegte sie sich, dass sie sowieso nichts zu verlieren hat. - sogar ihre Würde schien vor Jahren schon leise davon gelaufen zu sein. Deswegen war sie jetzt umso mehr überzeugt ihn wieder zu finden und sich - zu entschuldigen.
Luna lachte, als sie hörte ,was Nala vorhatte. "DU willst dich entschuldigen??? Wann hast du dich das letzte mal bei irgendwem entschuldigt?"
Nala war daraufhin empört, ließ es aber erst garnicht darauf ankommen sich wieder mit Luna zu streiten, ließ nichts anmerken und antwortete ruhig: "Ich kann nicht glauben, dass Kensei jetzt ein Dämon ist. Er würde sich niemals so einfach überwältigen lassen. Dass ein einfacher Dämon es schafft vor Kensei unbeschadet davon zu kommen und ihn erstrecht zu verwandeln.......aber wenn er es wirklich ist, dann muss ich doch zu ihm. Nach ihm zu suchen - das war doch das einzige in meinem leben bis jetzt, wovon ich überzeugt war."
Luna verdrehte die augen. ist es denn nicht immer das gleiche?? Wie romantisch, Und wie immer hat sie ihn laufen lassen, wenn er ihr geradezu in die arme gelaufen ist. echt, kensei tut mir leid....
Als die Sonne unterging, waren sie angekommen.
Luna musste in einem kleinen hinterhof bleiben, gut versteckt, bei einem bauern außerhalb der stadtore, dem Nala angedroht hatte sonst den ganzen bauernhof zu verbrennen, sollte er nicht gehorchen. - in der tat gemein, aber sie hatten garnichts um ihn bestechen zu können. natürlich würde sie das nie machen, der arme mann tat ihr leid deswegen und sie schämte sich auch insgeheim.
Die Stadt hatte sich sehr nach ihrem letzten Besuch verändert. das muss vor jahrzehnten gewesen sein.....aber man merkte sofort, dass hier kein guter könig herrschte. von allen seiten wurde über die hinrichtung von kira geredet, die morgen stattfinden sollte.
die menschen hier sind blind vor sorgen, dass sie nicht einmal sehen, wie sie sich selbst in den dreck ziehen. - und dann soll es mich noch wundern, wie seishiro an die macht gekommen ist? - arme kira.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Jun 04, 2011 4:51 pm

Sir Daniel hielt seinen Blick auf die Frau gerichtet. "Hmm...", schweigsam betrachtete er sie, ihm war es schleierhaft was diese Frau wollte, doch seit sie da war, schien sich dieses Gespräch immer weiter in eine Art Spannung zu verfangen. Also blieb er aufmerksam was sie tun würde.
"Solche Anschuldigungen wollen wohlüberlegt sein. Ihr wisst selbst, dass ein jeder Sträfling, ein jeder Mensch der an den Galgen kam Angehörige hatte, Familie. Ihr solltet solche Dinge also nicht leichtfertig derart verzerren. Damit beschmutzt Ihr die Ehre diesen Mannes."
Das waren seine einzigen Worte ehe er den Krug an seine Lippen führte.
Kein Krieger würde solche Anschuldigungen von sich geben, diese Frau schien hinterlistig, nicht zwingend wohlgesinnt.
Er wusste wer Kira war, er hatte noch früher gedient, in einer Zeit, in der Kira die Kronprinzessin war, die als Abtrünnige ihr wahres Leben begann. Sie entsagte sich der Krone, doch sie war immernoch ein Mensch gewesen, der Respekt verdient hatte.
Noch seltsamer empfand er dann die Tatsache, dass der König dieses Urteil gefällt hatte, denn wenn diese Geschichten und Sagen stimmen würden, wäre er ihr eigener Sohn gewesen.
Daniel dachte oft an die Situation des Landes nach seitdem er keinen Sinn mehr in einem eigenen Leben für sich gefunden hatte.

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Jun 04, 2011 6:54 pm

Kensei verzog keine Miene, er war immerhin schon öfter als Verräter bezeichnet worden. "Ihr stützt Eure Argumente auf Lügen und falsche Anschuldigungen. Ihr kennt weder mich noch Kira und erlaubt Euch ein Urteil zu bilden" seine Stimme war kalt und schneidend. Der Dämon sah zu seinem Nachbarn und runzelte die Stirn. Warum kam ihm der Mann so bekannt vor?

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Ohne dich dreht sich meine Welt nicht weiter

Eine Sekunde ohne dich: zu verkraften
Eine Minute ohne dich: schmerzhaft
Eine Stunde ohne dich: qualvoll
Ein Tag ohne dich: kaum auszuhalten
Eine Woche ohne dich: nicht vorstellbar
Ein Leben ohne dich: die Hölle

Akkarin & Avarya ~ Forever Love

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JoyAndHatred

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Jun 04, 2011 10:29 pm

Daniel nickte sich selbst zu und schwieg, er wusste ganz genau wie es Kensei ging, er hatte auch unter der Krone gedient und war bestürtzt über den Mord am Königshaus, der jetzt noch als einfaches Vergehen, durch den Staat abgesichert, durchging.
Wieder nahm er einem Schluck aus dem Krug und schüttelte den Kopf.
"Kira war damals ... eine würdige Königin, doch....es ist ihr Schicksal und wir können uns nicht gegen unseren König wenden, sondern müssen es mit ansehen Kensei. Es ist Euer sowie mein Schicksal, dem den man mit Klinge und Seele gedient hat, vor einem sterben zu sehen. Ich kann ... verstehen...", sprach er ihm leise und vertrauensvoll zu, seufzte einen Moment. Nicht nur das seine Geliebte und sein Kind verstarben, nein jetzt sollte auch noch das Königshaus bergab gehen und von einem machtgierigen Besessenen Berater geführt werden. Jeder kannte die vielen Methoden die Berater suchten um Könige zu verführen, doch er konnte sich nicht vorstellen wie man einfach so schwach werden konnte.


Vorsichtig setzte Gwyn einen Fuß in die Taverne. Sie hatte das Bild gesehen, dass einem streunenden Fuchs ähnlich sah, daher musste dies das Haus sein in welchem sie schlafen könnte.
Sie sah sich ein paar Mal um und schwieg, es war sonderlich zu sehen, dass sie die einzige war, die auf Durchreise war und keine Waffen bei sich trug.
Schweigend setzte sie sich an einen Tisch der frei war und musterte lediglich die Menschen.
Noch kannte sie nicht die Gebräuche der Menschen, noch wusste sie nicht, dass man Dinge bezahlen musste, vor allem aber auch Schlafplätze.

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"Sieh du Schöne, was ich habe, willst du diesen Ring von mir? Streif ihn über und dann sage, ja fortan gehör ich dir."
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Sunray

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BeitragThema: Re: Infernal King   Sa Jun 04, 2011 11:50 pm

Für das,was sie tat,war Nala keineswegs stolz, aber die Welt ist gemein so wie ihre Menschen. Also warum sollte sie es nicht auch sein? Jetzt hatte sie schon einen nichtsnutzigen Bauern dazu gezwungen seinen Hof als Versteck für Luna herzugeben, da machte es für den verlorenen Seelenfrieden keinen Unterschied mehr ob man klaut oder nicht.
Kurzerhand hatte sie sich in die Menschenmasse eingereiht und war einem volumniösen Mann mit auffällig großen Geldbeutel hinterher. Dumm für ihn, gut für sie, denn nach wenigen Metern hatte sie ihm den Geldbeutel unbemerkt von irgendwelchen Passanten vom Gürtel getrennt. Schnell verschwand sie in der nächsten Seitenstraße und steuerte wieder den Platz an, an dem sie zuvor gewesen war. Unterwegs warf sie einen Blick in den Geldbeutel mit einem zufriedenen Lächeln.
Der Mann ,dem sie das Geld geklaut hatte erfuhr erst ein paat Minuten später, als er einen Apfel kaufen wollte, dass sein Geld weg war.
Bevor sie sich einen Schlafplatz suchen konnte, musste sie wie oft überlegen, wie sie das mit Luna geregelt bekam. Sie konnte den Drachen nicht lange beim Bauern lassen. Nachher würde er doch etwas verraten, aber dort auf ihn und Luna aufpassen, konnte sie nicht. Es wäre zu auffällig, wenn sie jeden Tag die Stadttore passieren müsste.
Als Nala dann um die Ecke bog, kam ihr ein Schild mit einem Fuchs entgegen. Eine Taverne und vielleicht auch ein Ort an dem sie übernachten konnte. Dann wüsste ich wenigstens wo ich übernachten kann... Nala öffnete die Tür und stickige schwüle Luft kam ihr entgegen. Der Raum war gefüllt mit Menschen, die Theke war komplett besetzt und der Wirt hatte sich wohl in einem Gespräch verfangen anstatt seine Kunden zu bedienen. Langsam Schritt sie durch die Menge, verfolgt von wenigen Augenpaaren. Sie schob sich an den trinkenden Menschen vorbei und gelangte an den Tresen, legte ihren Geldbeutel auf die platte, dass es klimperte.
Der Wirt schien Nalas Geste bemerkt zu haben und wandte sich kurz den anderen ab. "Was wollen sie den, junge Dame?"
Nala setzte ein lächeln auf. wenn du wüsstest... "Ich suche nach einem Schlafplatz. Bezahlen kann ich. Habt ihr einen für mich?", fragte sie.
Der Mann blickte auf den Geldbeutel, dann wieder in Nalas Gesicht. "Leider nicht. Meine Zimmer sind besetzt, wegen der Hinrichtung morgen. Alle wollen dabei sein um zu sehen wie die Verräterin getötet wird." Er lachte.
Nala spielte mit und entgegnete ihm ebenfalls lachend. "Nagut, dann .....soll es einfach nur was zu trinken sein.Ich verdurste."
"Bier oder Wein....oder doch nur Wasser?", bot er ihr an und holte einen Krug raus.
"Met." , antwortete Nala kurz und drehte sich zur Menge. "Scheint ein großes Ereignis zu werden."
"Ja natürlich!" Er schenkte den Honigwein ein.
Nalas Arm stützte sich mit dem Ellebogen an der Platte ab, während der Rest einfach runterhing. Als der Wirt den Wein einschenkte, schnippte sie kurz mit den Fingern und eine flamme fraß sich den Weinstrahl hoch bis zu seiner Hand.
Er zog hastig die Hand weg, der Krug fiehl auf den Boden und das Met verteilte sich auf den Boden.
So schnell wie die Flamme erschienen war,war sie auch verschwunden und Nala drehte sich schauspielerisch erschrocken um betrachtete ihr Werk. "Ist ihnen was passiert?", erkundigte sie sich mit unschuldigem Blick.
Schon bald hatte er sich wieder anderen Leuten zugewandt und Nala nippte genüsslich am Wein. Verräter gibt es viele - doch Kira war keiner von denen.

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Rabenkind
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BeitragThema: Re: Infernal King   So Jun 05, 2011 10:12 am

Ruckartig fiel der Körper zu Boden, seine sechs Flügel spreizten sich und die Schwingen drohten den Raum zu bedrängen, doch nur ein leises Staunen durchstieß die Runde. Die roten Haare die das Gesicht der Gestalt noch verdeckten waren nass, so wie der Rest seines Körpers.
Schweigen, doch sofort erschienen Menschen mit samtenen Tüchern um zu dem Engel zu kommen, ihn einzukleiden.
Der Engel schien Schmerzen zu spüren, musste und konnte sich erst langsam aufrichten. Sofort wurde er eingehüllt, doch der Engel blickte in die Runde.
"Was....? Wie....warum....?", er streckte seine Arme aus und blickt auf seine Hände.
"Ich bin auf der Erde.... in dieser Gestalt?", ruckartig schienen die Flügel zu verschwinden, einzig und allein ein geschultes Auge konnte erkennen, dass in seinem Schatten die Flügel zu erkennen waren, zumindest der Schatten dieser Flügel, schien seinen eigenen zu umschließen.
Die Menschen gingen in die Knie, schwiegen oder beteten einen Moment.
<<Wir riefen Euch um uns zu helfen...Dieses Land ist bedroht und Ihr seid derjenige den wir sehnlichst um Beistand erbitten...>>
"Half euch der Geist meiner Brüder denn nicht?", fragte er nun viel beruhigter, mit einem sanften Gesichtsausdruck. Nun strich er sich eine Strähne aus dem Gesicht und zu erkennen waren seine Augen, golden glänzent sie voller Tatendrang.
<<Herr, wir zweifeln eure Mächte nicht an, doch...seht selbst, werft ein Auge auf all dies, wir brauchen mehr als nur die Willenskraft und den Segen Gottes um gegen all dieses Unrecht aufzubegehren.>>
"Sind das die Krieger Gottes auf dieser Erde?", fragte er mit einem skeptischen Unterton und setzte einen Fuß vor den anderen, derart filligran und bestimmt, wie nur kaum ein Mensch es vermochte.
<<Wir sind schwach und haben Angst.>>
Der Engel streckte seine Hand sacht aus und berührte den Kopf des Mannes, er war um vieles größer als die vielen Menschen die ihn umgaben, sie schienen nicht sehr groß und stark zu sein, wirklich nicht.
"Habt keine Angst, wir werden euch allen helfen...ich, Cadmiel, werde mich überzeugen, doch sorgt euch nicht...", seine Worte waren ein sanfter Zuspruch, viel zu vorsichtig, für manch anderen Menschen.
Doch somit schritt Cadmiel hinaus, ohne weitere Hilfe zu verlangen, eingekleidet und bereit sich der 'Unordnung' der Erde anzunehmen.



Seishiro hingegen saß in seinem Arbeitszimmer und schien zutiefst versunken in das Leben zu sein.
Immer wieder schrieb er und wartete, doch es schien ihn nicht zu befriedigen.
Er schwieg und klopfte immer wieder mit den Fingerspitzen auf den Tisch.
Nicht die Reise schien ihn zu beschäftigen sondern etwas ganz anderes.

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Sie streckt ihre Hand nach ihm aus, flüstert: 'Bitte, lass mich nicht allein, geh...nicht.' Doch sieht sie nur noch eine Silhouette am Horizont. Ihr Geliebter war fort und mit ihm, all ihr Glück, ihr Frieden, ihre Hoffnung.

Verschwunden war der Inhalt ihres Lebens und somit stand sie auf sich allein gestellt inmitten des Blütenhains...

Some men are like chocolate,
but most of them are like shit
and if you don’t have the experience to spot that tiny difference
you’re likely to fall for all of it ♪


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BeitragThema: Re: Infernal King   So Jun 05, 2011 2:16 pm

"Deine Reitkünste sind wirklich nicht übel, auch wenn du in meiner Erinnerung früher schneller geritten bist" Ohne diesen Gedanken noch weiter auszuformulieren, trat Sae durch die Tür, dicht hinter einer Frau mit nussbraunem Haar. Sofort schlug ihr diese warme, schwere Luft, die für Wirtshäuser so typisch war, ins Gesicht, lullte ihren Körper förmlich ein. Sie mochte diesen würzigherzhaften Geruch, der im ganzen Raum hing, er wirkte so vertraut und wohlig.
Fast das ganze Wirtshaus war gefüllt mit redenden Leuten. Sie fing nur einige Gesprechsfetzen auf und doch war es unmissverständlich worüber sie sich unterhielten, Sae hatte sowieso damit gerechnet die Leute darüber reden zuhören, aber dieses Gespräch war anders als erwartet. Sie musterte die Fremden im vorübergehen unauffällig, sie waren eindeutig nicht aus der Stadt und auch keine einfälltigen Schaulustigen, die jeder Hinrichutng entgegenjubelten, egal ob der Verurteilte nun schuldig war oder nicht.
Ihr Blick wanderrte kurz zu Elias, versuchten seine Reaktion einzuschätzen, schließlich redeten sie über seinen Mutter und sein Urteil, auch wenn sie kaum glaubte, dass er sich hier die Blöße geben würde, so hart zu reagieren wie im Schloss, wahrscheinlich würde er es eher übergehen. Sae setzte sich an einen Tisch in der Nähe, rückte auf der schmalen Bank zur Seite, sodass neben ihr noch genug Platzt war, dass Elias sich neben sie setzen konnte. "Ich hoffe sie haben hier gescheiten Rum, ich habe schon recht lange keinen mehr getrunken" Sie wusste, dass ihr Ablenkungsversuch nicht sehr geschickwar, baer sie hatte wirklich Lust auf Rum.

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Meine Worte sind Pfeile.
Sie fliegen schnelll und treffen,
verletzen und töten.

Meine Worte sind Balsam.
Sie legen sich auf Wunden
der Seele und heilen sie.

Meine Worte sind der Tod.
Meine Worte sind das Leben.
Denn es sind meine Worte
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Sunray

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BeitragThema: Re: Infernal King   So Jun 05, 2011 5:33 pm

Ihre Augen wanderten von der einen Seite der Taverne bis zur anderen. Jeder einzelne wurde von ihr gemustert, aber bis jetzt war ihr keiner bekannt gewesen. Sie verließ die Theke mit dem Met in der Hand und hielt ausschau nach einem freien Platz. Vergebens. Hilfesuchend drehte sie sich wieder um ,aber ihr Platz war schon wieder besetzt von einem Trunkenbold, der sich mit Mühe an der Platte abstützte und das nächste Glas Bier kippte. Wunderbar, jetzt stehe ich mitten in der Taverne ohne jeglichen freien Platz.
Ein weiterer Mann drängte sich an den betrunkenen Menschenmassen vorbei und stieß gegen Nala. Mit einem angewiderten Lächeln zog sie sich an ihm vorbei und schritt weiter durch den Raum.

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