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 Die Rebellen von Palyrim

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royalbelial
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Fr März 18, 2011 7:37 pm

Clystir schüttelte den Kopf. "Es ist nichts", sagte er ruhig, "Ich bin nur etwas erschöfpt." Das war nun keine reine Ausrede, er war tatsächlich etwas ausgelaugt von der langen Reise. Vermutlich würde er sich mit einem Viertel Wein und einem Buch in sein Quartier zurückziehen. "Wie stehen die Dinge hier? Ich war ziemlich lange weg. Ich möchte dich aber nicht zulange aufhalten, du kannst es mir auch später erzählen." Ohne es zumerken, war er in die vertraute Anrede abgerutscht. Lucrezia war seine Anführerin, ja, doch immerhin hatte er sie oft genug gehütet, als sie nicht mehr als ein kleines Mädchen mit vorlautem Mundwerk war. Sie waren nie gute Freunde gewesen, doch waren sie immer miteinander ausgekommen. Damals waren sie jedoch noch auf gleicher Stufe gestanden.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa März 19, 2011 12:08 pm

"Musst du nicht sehr einsam gewesen sein?", fragte Nîn-rhaw und betrachtete Kaené traurig, "Ohne Zuhause und Familie... Hat dir das gar nichts ausgemacht?" Unweigerlich wurde sie an ihre eigene Familie erinnert, die sie verloren hatte, als sie noch sehr jung war. Viele Tage war sie ziellos durch die endlosen Weiten des Ozeans geirrt, ohne Orientierung und Hoffnung. Damals hatte sie sich so klein gefühlt, so aufgegeben und verloren. Sie hatte sich nichts und niemandem mehr zugehörig gefühlt und das hatte ihr Angst gemacht. Angst, einfach vergessen zu werden, weggeschwemmt zu werden im unendlichen Ozean, in dem niemand nach ihr suchen würde.
Nîn-rhaw konnte sich dieses Gefühl nur allzu gut vorstellen, wie es sein musste, von Land zu Land zu ziehen, von Dorf zu Dorf, ohne sich jemals irgendwo Zuhause zu fühlen. Wollte man so ein Leben?
Mit der Zeit hatte das Mädchen dieses Gewässer als ihr Zuhause angenommen.
Der Fluss hatte sie aufgezogen, sie beschützt, und im Gegenzug blieb sie hier und beschützte ihn.
Als Kaené erwähnte, dass es ihm nicht gefalle, was in letzter Zeit hier in Palyrim vor sich ginge, heftete sich Nîn-rhaws Blick noch intensiver an den seinen.
Also war es nicht nur ihr aufgefallen! An Land musste es ebenfalls negative Veränderungen geben, wenn nicht sogar noch gravierendere als im Wasser!

Kain klatschte in die Hände, um die Staub- und Überreste des zerbröckelten Bauernmädchens loszuwerden und stieß anschließend die beiden menschlichen Steinfiguren vor sich um, sodass sie am Boden in tausend kleine Klumpen zersplitterten.
Er lachte leise. Was für eine Ironie. Die Freunde und Verwandten der drei Verstorbenen würden ihre Angehörigen als Dünger auf ihren vertrockneten Feldern wiederfinden - Menschen waren sehr nährreich!
Zum Glück gab es in der Nähe einen Fluss... Kain würde sich dort die staubigen, organischen Überreste von den Sachen waschen.

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royalbelial
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa März 19, 2011 1:04 pm

„Manchmal da war ich schon allein, ich habe mich dennoch nie einsam gefühlt“, antwortete Kaené. Er war kein Vertriebener, kein Verlorener Geist, nein er hatte sich seine Wanderschaft selbst auferlegt. „Meine Familie und meine Ahnen sind immer bei mir, wohin ich auch gehe. Sie geben mir die Kraft meinen rechten Weg zu finden. Dieses Wissen in meinem Herzen zu tragen, das ist mein Zuhause.“ Er dachte zurück an den Tag, an dem er aufbrach. Nicht alle hatten Verständnis für seinen Wunsch nach neuen Ufern, aber alle hatten ihm von Herzen viel Glück gewünscht. „Sicher frage ich mich manchmal, wie es meiner Sippe gerade ergeht, doch ich vertraue darauf, dass auch sie ihren rechten Weg finden.“, meinte er und schloss kurz seine Augen. Er hörte beinah das Rauschen des Nordwaldes. Manch einer mochte sagen, der Wind in den Wipfeln eines Waldes klingt immer gleich, doch der irrt. Jeder Wald hatte seine Melodie. Er dachte an all die verstecken Winkel und Ecken, die er als Kind mit seinen Geschwistern und Freunden durchkämmt hatte. Die Geschichten und Legenden der Alten. Die Feste und Jagden. Er erinnerte sich gern und niemals war da der schmerzende Stich des Verlustes. Denn er hatte ja nichts verloren, all das war ein Teil von ihm, den ihm niemand nehmen konnte.
Er hatte sogar gewonnen. Er hatte viele Leute kennen gelernt, die er niemals getroffen hätte, wäre er im Wald geblieben. Nein, er bereute nichts und einsam war er schon gar nicht, vielleicht brachte man ihm nicht überall Herzlichkeit entgegen, doch was machte das schon? Schließlich war ein gewisses Mistrauen Fremden gegenüber normal.
Er bemerkte ihren intensiven Blick und sah sie nun fragend an.


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa März 19, 2011 5:24 pm

Schweigend lauschte Nîn-rhaw Kaenés Erzählungen. Wie er sich ausdrückte, ganz anders, als sie es gewohnt war. Derartig überzeugt, als würde er sehr viel von dieser Welt wissen und verstehen.
Als Nîn-rhaw seinen fragenden Blick bemerkte, wurde sie sich erst wieder bewusst, wie sie ihn mit ihren Augen fast verschlungen haben musste, so gefesselt war sie gewesen von seinen Geschichten aus fernen Ländern. "Naja... Ich habe mich gerade gefragt, ob... Du sagtest vorhin, dass es dir hier nicht gefällt... Was hast du hier gesehen, das es dich so unglücklich macht?"
Obschon sie wusste, um was es gehen musste, wollte Nîn-rhaw versuchen, so viel wie möglich über die Welt jenseits der Wasseroberfläche zu erfahren. Das wollte sie schon immer. Sie war wissbegierig und neugierig, doch auch scheu und vorsichtig. Und deshalb hatte sie es nie gewagt, sich anderen Wesen anzunähern, oder gar mit ihnen zu kommunizieren.
Auf einmal fuhr das Mädchen heftig zusammen und ihre Ohren zuckten aufgeregt. "... Coth!", zischte sie und ließ sich noch ein Stück tiefer ins Wasser sinken. "Ein Fremder!"

Als Kain an Finnik vorüberging, hielt er ihn fälschlicherweise für eine gewöhnliche Schlange und kümmerte sich nicht weiter um ihn. Er trat ans Ufer und sank in die Hocke, um seine Hände in das klare, eiskalte Wasser zu tauchen.
Die zwei Gestalten, die sich hinter der Flussbiegung befanden, übersah er dabei mindestens genauso sehr, wie den Gestaltenwandler im Dickicht hinter ihm.
Er war einfach zu tief in Gedanken versunken.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So März 20, 2011 11:19 am

Lyra öffnete die Augen, die sie kurz zuvor geschlossen hielt, damit die Sonne sie nicht blendete und gähnte erneut. Sie brauchte wirklich, wirklich lange um richtig wach zu werden.
Das erste was sie erblickte, nachdem sie sich durch das Dickicht "gekämpft" hatte, war ein Fluss. Danach wanderte ihr Blick automatisch zu einem jungen Mann, der am Ufer hockte. Das Katzenmädchen zuckte zusammen und ihre Nackenhaare stellten sich unwillkürlich auf.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So März 20, 2011 2:22 pm

Kain hob, aufmerksam geworden durch brechende Äste und raschelnde Blätter, seinen Kopf und drehte sich um 180°. Als er Lyra wenige Meter vor sich erblickte, musterte er sie binnen Sekunden und kam zu dem Entschluss, dass sie wohl nicht sehr gefährlich war. Sie würde warscheinlich eh weglaufen, sobald er auf sie zuging.
Und das tat er jetzt auch - er hatte keine Lust auf irgendwelche jungen Katzenmädchen, die ihn an so einem gelungenen Tag auf die Nerven gingen. "Na sieh mal einer an..."

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Chizuru
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So März 20, 2011 5:28 pm

Finniks Blick wich von der Nixe und den Wolfsmenschen ab, als ein junger Mann an ihm vorbei ging. Er trug einen Geruch von geböseltem Stein und Tod mit sich, und lies ihn innerlich vor Wut erzittern. Ein Derges, na ganz toll. Aber wenigstens hält er mich nur für eine Schlange. Er schlängelte sich von seinem Stein im Wasser durch dieses hindurch an Land, wobei fast ein Katzenmädchen auf ihn trat. Hat die keine Augen im Kopf? dachte er wütend und brachte sich zischend in Sicherheit. Von dort aus beobachtete er weiter die Geschehnisse. Anscheinend waren die beiden Fremden keine Freunde.

"Weist du was? Ich hätte Lust ein wenig an meinen Fähigkeiten zu arbeiten. Würdest du mit in den Wald kommen? Man hat mir verboten alleine zu gehen, weil das ja letztes mal ein wenig schief gegangen ist." Saphira schaute Sarin schon fast bettelnd an.

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hermi12
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So März 20, 2011 9:50 pm

Lúthien blieb stehn, der Wald war in letzter Zeit so ruhig. Er war normalerweise zwar auch nicht gerade laut gewesen, aber wenn man sich konzentrierte hatte, konnte man immer irgendwo ein Rascheln oder leises Scharren hören, jetzt konnte sie nur noch das ferne Zwitschern eines Volkes vernehmen.Diese Stille beunruhigte sie mehr, als es jeder Lärm getan hätte, schien doch das ganze Land langsam sein Leben zu verlieren.
Ihr entfuhr ein lautloser Seufzer, es war ganz klar, wer die Schuld an diesem Verfall trug, aber sie allein konnte gegen die Derges nicht ausrichten, aber irgendwann würde das Land wieder frei sein, da war sie sich sicher, niemand, der Andere derart unterjochte, konnte ewig bestehen.
Sie nahm eine runde Flasche von ihrem Gürtel und tranke einige Schlucke, als das Wasser verebte, hob sie die Flasche etwas höher und senkrechter, sodass auch noch der letzte Tropfen auf ihrer Zunge landete. Sie sollte wohl demnächst nach einer Wasserquelle Ausschau halten.

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Sie fliegen schnelll und treffen,
verletzen und töten.

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Sie legen sich auf Wunden
der Seele und heilen sie.

Meine Worte sind der Tod.
Meine Worte sind das Leben.
Denn es sind meine Worte
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Sweety

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Di März 22, 2011 8:03 pm

Lyra wich instinktiv einen Schritt zurück. Sie hatte nicht gemerkt, wie sie dabei auf eine Schlange trat, denn ihr Augenmerk war ganz auf den Mann gerichtet, der auf sie zuging.
Dieses Funkeln in den Augen hatte sie öfter gesehen, jedoch immer nur bei Wesen, die nichts Gutes im Sinn hatten. Auch roch er nach etwas Merkwürdigen. Das Katzenmädchen konnte es nicht zuordnen, aber auf jeden Fall war klar, dass auch er nicht einfach nur Fangen spielen wollte.
"Komm mir nicht näher.", fauchte sie und blieb notgedrungen stehen, als sie einen Baum im Rücken spürte.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Di März 22, 2011 9:41 pm

Kain lächelte und ging trotz ihrer Warnung weiterhin auf Lyra zu; ihm gefiel die Angst, die sich in ihren Augen wiederspiegelte. "Sonst was?", antwortete er angriffslustig. Würde das Katzenmädchen ihn dann mit ihren kleinen, süßen Krallen kratzen? Oder würde sie ihn beißen? Erbärmlich!
Seit die Derges die Länder übernommen hatten, gab es ab und zu immer ein paar kleine Rebellengruppen, die sich ihnen entgegenstellen wollte. Doch nie waren unter ihnen wirklich anspruchsvolle Gegner dabei gewesen - es gab in diesem Wald einfach keine richtige Freiheitskämpfer mehr. Aber sie hatten ja auch nie einen Grund gehabt, sich auf einen Kampf vorzubereiten. Bevor die Derges Palyrim unterjochten, gab es hier schließlich nie eine potentielle Gefahr. Alles war Friede, Freude, Eierkuchen. Langweilig!

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi März 23, 2011 8:34 am

Kaenés Mine verfinsterte sich. „Derges, sie brennen alles nieder… alles. Sie nehmen was sie wollen und töten wie es ihnen beliebt. Barbaren, aber besser organisiert “, sagte er mit gesenkter Stimme. Wer weiß wer ihnen zuhörte? „Aber selbst Barbaren wissen, wann es genug ist. Vor allem lassen diese den Wald leben.“ Er knurrte kurz. Sogar als Mensch klang sein Knurren ziemlich bedrohlich. Dann wies Nîn-rahw auf den Fremdling hin. Sofort war Kaené in Alarmbereitschaft und transformierte sich zurück in einen Wolf. Im Notfall würde er so schneller fliehen können. Er warf einen kurzen Blick zu Nîn-rahw und nickte zum Fluss. Sie sollte sich verstecken, er würde nachsehen gehen. Kaum einen Augenblick später war er in der Deckung des Unterholzes verschwunden. Lautlos schlich er voran und erreichte eine günstige Stelle, von der aus er die Geschehnisse beobachten konnte. Der Todesmief, der von dem Derges ausging war bestialisch, dazu die gelben, schlangengleichen Augen. Kaené drückte sich flacher an den Boden. Von diesem Mann hatte man ihm erzählt und gezeigt, was er allein mit seinem Blick anrichten konnte.
Sein Blick wanderte zu dem Katzenmädchen, dass er bedrängte. Hilflos drückte sie sich an einem Baum. Sie würde sich selbst wohl kaum helfen können. Kaené überlegte was zu tun war.


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi März 23, 2011 1:38 pm

Lyra antwortete nicht, sondern fauchte weiterhin leise. Was sollte sie denn auch sagen? Nichts was sie herausgebracht hätte, hätte ihn aufgehalten, oder überhaupt etwas bewirkt.
Ihre Hände lagen auf dem Stamm des Baumes und ihre Krallen bohrten sich leicht in die kalte Rinde. Ihre Gedanken rasten, ihre Muskeln waren allesamt angespannt.
Tausende Möglichkeiten gingen durch ihren Kopf, wie sie hier wegkommen könnte, aber keine erschien dem Katzenmädchen möglich, besonders in dieser Situation konnte sie keinen klaren Gedanken fassen.

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Zuletzt von Sanako am Mi März 23, 2011 9:13 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi März 23, 2011 7:14 pm

Nîn-rhaw tauchte sogleich unter die Wasseroberfläche und folgte Kaené, ihm Schutze des tiefen, blauen Gewässers. Sollte der Fremde bösartige Absichten haben, hätte sie nichts, was sie gegen ihn ausrichten könnte, oder mit dem sie sich wehren könnte. Gar nichts. Keine Krallen, keine speziellen Fähigkeiten, nichts. Nur die tiefe Verbundenheit mit dem Wasser um sie herum. Aber damit konnte sie schließlich schlecht einen potentiellen Gegner davon abhalten, ihr wehzutun... oder?

Kain stand nun direkt vor Lyra und ergriff ihr Kinn mit seiner rechten Hand. "Hm... Normalerweise rennt jeder weg, der mich kommen sieht. Bei dir scheint dieser Fluchtinstinkt wohl nicht so sehr ausgeprägt zu sein, huh? Oder bist du einfach nur so still, weil du vor Angst festgewachsen bist?" Der Basilisk lächelte. Es wäre so einfach, sie dazu zu bringen, für immer in dieser Haltung zu verharren. Eigentlich kein schlechtes Bild.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi März 23, 2011 9:24 pm

Lyra machte instinktiv eine schnelle Bewegung mit dem Kinn, sodass die Hand des Fremden von dem Mädchen abließ. Seine Hand war so kalt gewesen, dass es sie frösteln ließ.
"Als würde ich nicht wegrennen, wenn ich könnte.", fauchte sie so leise, dass man die Wörter nicht einmal von einander unterscheiden konnte. Es war ein Wunder, dass sie überhaupt einen Ton von sich gegeben hatte.
Sie tastete nach dem Baum und insbesondere der Rinde dessen mit ihren Fingerspitzen. Er war morsch und alt. Wie fast alle Bäume in diesem Wald. Wie soll ich nur hier rauskommen?

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Di März 29, 2011 5:05 pm

Kain reagierte genervt auf Lyras Kinnbewegung, die ihm seine Hand wegschlug, und drückte das Mädchen daraufhin fest an den Baum. "Nagut... Du hast es so gewollt! Ich werde dafür sorgen, dass du dich mir nie wieder so respektlos benehmen wirst!" Seine Augen glitzerten erwartungsvoll.

Nîn-rhaw schob vorsichtig ihren Kopf aus dem Wasser, um möglichst lautlos mit ansehen zu können, was da an Land vor sich ging. Ein Mann stand recht impulsiv und einnehmend vor einem jungen Katzenmädchen, das sich ängstlich an einen hochgewachsenen Baum presste. Er redete irgendwas auf sie ein, woraufhin sich ihre Augen noch mehr weiteten.
Als die Meerjungfrau sich noch ein Stück weiter treiben ließ, um einen besseren Blick auf den Mann zu erhaschen, erkannte sie mit Schrecken, wer dort dieses Mädchen bedrängte.
"DU DARFST IHM NICHT IN DIE AUGEN SEHEN! DU MUSST WEGSCHAUEN!", rief sie augenblicklich, schrill und überrascht über ihre eigene Unerschrockenheit - normalerweise hielt sie sich aus solchen Situationen heraus.
Doch jetzt war es zu spät.
Der Basilisk drehte sich mit funklendem Blick zu ihr herum.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So Apr 03, 2011 12:48 pm

Kaené konnte dem Schauspiel nicht mehr lange zusehen. Er konzentrierte sich und hatte sein Ziel, die Kehle des Basilisken, genau im Visier. Kraftvoll stieß er aus dem Unterholz hervor. Doch seine Kiefer schnappten ins leere, als sich sein Gegner wegen Nin-rhaws Warnruf herumdrehte. Dabei verlagerte der Basilisk seine Position so, dass er den Kiefern des Wolfs auswich, ohne es direkt geplant zu haben. So folg Kaenés dunkle Wolfsgestalt geradezu an ihm vorbei, so dass er nun gut einen Meter schräg vor seinem Ziel stand. Knurrend und mit gesträubten Fell drehte sich Kaené herum, vermied es aber tunlichst seinem Gegner in die Augen zu sehen. Er betete das das Katzenmädchen klug genug war, diesen Moment zur Flucht zu nutzen.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Apr 06, 2011 7:57 pm

Alles geschah so schnell; kaum war da dieser schrille Schrei und schon schoss ein großer Tier vor ihren Augen vorbei. Sie hatte keine Hilfe erwartet, war jedoch um so erleichterter, dass gleich zwei Wesen Kain von ihr abhielten.
Sie starrte den Wolf einen kurzen Augenblick lang in die Augen - seine Flanken bebten, während er ein dunkles Knurren ausstieß. Hätte sie nicht gewusst, dass der Wolf gerade ihren Angreifer den Hals aufschlitzen wollte, hätte sie selbst Angst vor diesem Knurren gehabt.
Erst einen Sekundenbruchteil später realisierte sie die Bedeutung des Schreis und Lyra stieß sich von dem Baum ab und brachte Raum zwischen dem Basilisken und ihr. Ihre Augen waren, wie es die Nixe ihr geraten hatte- jedenfalls glaubte Lyra, dass es ein Nixe war -, auf den Boden geheftet und ihr Körper bebte leicht.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So Apr 10, 2011 6:48 pm

Kains Aufmerksamkeit wurde sogleich auf Kaené gerichtet, als dieser nur wenige Zentimeter an seiner Kehle vorbeischoss. Zuvor hatte er kurz einen Blick auf zwei aufgerissene Augen und einen ungewöhnlich zarten, teils geschuppten Körper in den schäumenden Fluten des Flusses erhaschen können. War sie das, was er dachte?
Doch dann schnappten schon zwei absolut tödliche Kiefer an seinem Ohr zusammen und ließen ihn leicht nach hinten taumeln.
Das Katzenmädchen verschwand augenblicklich aus seinen Fängen und der Wolf verharrte knurrend wenige Meter vor ihm, seinen Blick auf den Boden geheftet. Er wusste also, wer Kain war! Das war schon mal ein Nachteil...
Sofort wappnete er sich für einen weiteren Angriff, er hob die Hände. Wusste der Fremde denn auch was von seiner zweiten Stärke? Nein, bestimmt nicht! Er benutzte diese Fähigkeiten sonst nie. Er hatte es nicht nötig, zu solchen Maßnahmen zu greifen. Die meisten verdeneten sowieso an seinem tödlichen Blick...


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Apr 13, 2011 11:13 am

also... bis Freitag bekommt Temi noch Gnadenfrist... Ansonsten verkrümmelt sich Clystir halt

Aus den Augenwinkeln sah Kaené das Mädchen fliehen. Doch seine Aufmerksamkeit richtete sich schnell wieder auf Kain. Ein jeder Muskel in seinem Körper war angespannt und seine Sinne in höchster Alarmbereitschaft. Das hatte man also davon, wenn man keinen Plan B im Petto hatte. Er hätte sich nicht zu sehr darauf verlassen sollen, dass er den Basilisken beim ersten Mal erwischen würde. Sollte er einen Zweiten Angriff wagen oder sein Heil in der Flucht suchen. Für einen zweiten Angriff hatte er eigentlich zu lange gezögert. Wenn überhaupt kam nur ein Versuch in Frage, seinen Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen, also ein Angriff auf die Beine. Doch sein Fell kribbelte so merkwürdig, etwas lag in der Luft. Angriff oder Flucht? Hatte er den Basilisken so sehr verärgert, dass er ihm folgen würde? Die Gedanken rasten so schnell durch seinen Kopf, dass die Entscheidung nur in Sekundenbruchteilen folgte. Angriff! Wie eine Sprungfeder schnellte Kaené nach vorn und schnappte nach Kains rechter Wade.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Apr 13, 2011 1:12 pm

Nîn-rhaw beobachtete das Schauspiel mit aufgerissenen Augen, sie war wie erstarrt.
Auf einmal merkte sie, wie sich die feinen Haare auf ihren beiden Armen aufstellten.
Die Luft knisterte.
Das Mädchen wusste nicht, was das zu bedeuten hatte. Es fühlte sich wie ein bevorstehendes Gewitter an... wenn die Luft sich schon auf die elektrostatischen Entladungen vorbereitete, die bald durch die Troposphäre tanzen würden.
Dann wurde die Erde durch ein Schnappen und einen hellen Knall erschüttert. Nîn-rhaw sah, wie Kaené auf den Fremden zusprang, den Kiefer weit geöffnet. Zwei Reihen spitzer Zähne blitzten im unschuldigen Sonnenlicht kurz auf.
Dann wurde alles in ein grelles Licht getaucht und Nîn-rhaw kniff erschrocken die Augen zusammen.
Blitze zuckten um die Stelle herum, an der die beiden Männer eben noch gestanden hatten. Die Lichtung war mit Staub und Dreck verschmutzt und nahm Nîn-rhaw so die Sicht.
"KAENÉ!", sie schrie und ihre melodische Stimme brach ab.

Kain hatte auf diesen Impuls nur gewartet. Als der Wolf zum Sprung ansetzte, schlug er seine Hände zusammen und spannte seinen ganzen Körper an. Alles lud sich auf, ein Schauer fuhr über seinen Rücken.
Als Kaené seine spitzen Kiefer in Kains rechte Wade schlugen, schoss ein greller Blitz sogleich auf den Wolf zu und brach mit einem enormen Knall auf ihn nieder.
Der ganze Angriff dauerte nicht mal eine Sekunde. Alles ging so schnell.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Apr 16, 2011 5:32 pm

Schmerz, alles was ihn ausfüllte war dieses Gefühl. Seine Muskeln brannten. Nin-Rahws Stimme, der Geschmack und der Geruch des Blutes, nichts davon drang zu ihm durch. Durch den elektrischen Impuls verkrampften seine Muskeln. Auch seine Kiefer drückten sich nun fester in das Fleisch seines Gegners. Unermüdlich wie ein Schraubstock. Zumindest für diesen unbedeuteten Bruchteil einer Sekunde, in dem der Blitz durch seinen Körper raste. Doch selbst danach konnte der Wolf sich nicht sofort rühren, seine Zähne steckten nach wie vor in Kains Bein und sein Fell knisterte noch vor Elektrizität. Der Geruch von verbranntem Fell und Haut lag in der Luft. Es war ein Wunder, dass Kaené nicht tot war, doch er war sich sicher, er würde es jetzt gleich sein. Verdammter Helferkomplex!

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 18, 2011 11:58 am

Kain stöhnte und sackte leicht zusammen. Dieser Angriff hatte ihn einige Kraft gekostet. So lange hatte er ein Element nicht mehr gebrauchen müssen, dass er nun völlig "aus der Übung" war. Durch die Blitze, die noch immer durch seinen Körper zuckten und nur darauf warteten, frei gelassen zu werden, fiel es Kain nicht gleich auf, dass der Wolf immer noch unter ihm verharrte, die spitzen Kiefer tief in sein Bein gebissen. Er brauchte einen Moment, um wieder zu sich zu kommen.
Dann stöhnte er erneut auf, flammender Schmerz pochte in seiner rechten Wade auf und zog sich bis zu seiner Hüfte hoch. "AH Fuck!", fluchte er und wollte sein Bein wegziehen, als er von einer neuen Welle heißen Schmerzes erschüttert wurde. "MISTKERL!" Mit funkelndem Blick betrachtete er den Wolf, der wie versteinert war.
Kain wusste nicht, wie weit sein Bein verletzt war, er spürte nicht einmal mehr, ob er es bewegen konnte, alles brannte wie Feuer.

Langsam klarte sich die Luft auf. Nîn-rhaw erkannte die Umrisse der beiden Männer. Das Katzenmädchen stand erstarrt wenige Meter entfernt. Ihr schien es soweit gut zu gehen.
Das Bild, was sich Nîn-rhaw jetzt bot, war erschreckend. Es roch nach versengtem Fleisch und vergossenem Blut. "KAENÈ!", rief das Mädchen erneut, ohne Antwort. Tränen liefen ihre Wangen hinunter.
Verzweifelt schob sich die Meerjungfrau aus dem Wasser hinaus und stützte sich auf das Ufer. War er tot?

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 18, 2011 1:14 pm

Kaenés Ohren zuckten, als er Nîn-Rhaws verzweifelten Schrei hörte. Warum war sie überhaupt noch hier?
Nur langsam wurde er wieder Herr über seinen Körper. Der Basilisk versuchte sein Bein freizubekommen. Normalerweise wäre ein leichtes ihm ein Stück Muskelmasse herauszureißen, doch dazu fehlte ihm jetzt die Kraft. Seine Muskeln schmerzen immer noch von den Krampfungen und hin und wieder kam es noch zu kleinen Kontraktionen. Er gab knurrend das Bein frei und leckte das Blut von seinen Lefzen. Langsam schlich er rückwärts und Hoffte es würde einige Zeit dauern, bis zum nächsten Blitzschlag.
Die Schatten um sie herum schienen aufgeregt zu tanzen. Aus den Augentwinkeln konnte man erkennen, wenn man denn ein scharfes Auge hatte, dass sie sich scheinbar erheben wollten. Eine zähflüssige, schwarze Masse.


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 18, 2011 4:09 pm

Kain hüpfte einen Schritt nach hinten und knurrte Kaené wütend an. Sein Bein schmerzte sehr, er würde es umgehend versorgen lassen müssen. Dunkelrotes Blut tropfte auf den grünen Waldboden.
Die zwei Kontrahenten standen sich gegenüber, jedoch mit einem ausreichenden Abstand zwischen ihnen. Beide hatten die Kraft des jeweils anderen unterschätzt und waren jetzt vorsichtiger.
Kain wusste nicht, ob es klug war, erneut anzugreifen. Würde es ihn nicht noch mehr schwächen? Aber er konnte wohl auch nicht darauf vertrauen, dass der Wolf jetzt einfach gehen würde.
Seine Augen blitzten und er warf einen kurzen Blick hinter sich. Das schöne Katzenmädchen stand schräg hinter ihm und dann war da noch die Meerjungfrau... Eine Meerjungfrau, tatsächlich!
Ungewöhnlich, dass sie nicht schon längst verschwunden war; solche Wesen ließen sich normalerweise nur sehr selten blicken... Aber das war jetzt erstmal unwichtig.
Vielleicht konnte er sich eines der Mädchen zu Nutze machen, um hier wieder heil rauszukommen?

Wurde der Wald etwa dunkler? War es etwa schon so spät, dass die Nacht hereinbrach?
Nîn-rhaw hielt den Atem an. Die Sonne stand hoch am Himmel, Vögel sangen in der Ferne, die Blätter rasselten.
"... Man sí aglonné?" Es war nicht mehr als ein Flüstern. Was passiert hier nur... ?

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Zuletzt von His Personal Nemesis am Mo Apr 18, 2011 5:07 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 18, 2011 4:31 pm

Damn it! Mein ganzer Post im Eimer <__< ... Musste ihn neu schreiben, weil FireFox 'ne Macke hatte .. *sfz*

Lyra zitterte. Der Blitz hatte sie zwar nicht berührt, nicht einmal gestreift, aber dieses grelle Licht, das so plötzlich und ohne Verwarnung durch den Wald geschossen ist und das knisternde Geräusch, die Gerüche von Blut ließen das Mädchen zurück taumeln.
Wie instinktiv ging sie erneut kleine Schritte nach hinten, ließ den Blick jedoch immer noch auf den Boden. Die Warnung hallte ihr in den Ohren.
Aber fliehen wollte sie nicht. Nicht jetzt. Dieser Wolf - wenn es denn überhaupt ein "gewöhnlicher" Wolf war - und diese Nixe hatten ihr geholfen und nun zu verschwinden kam ihr .. einfach nicht "richtig" vor. Sie würde bleiben, auch wenn sie nicht wusste, wie sie dem Wolf helfen konnte, der vor dem Basilisken stand und nicht mehr in bester Verfassung war.
Als sie Wasser an ihren Füßen spürte, blieb sie stehen und neigte den Kopf etwas zur Seite. Sie sah direkt in die Augen der Nixe und hörte ihre Worte. Sie konnte zwar nicht verstehen, was sie sagte, aber diese Stimme .. war unglaublich schön.
Sie wollte sich aber gar nicht vorstellen wie sie selbst aussah, wenn schon die Nixe so einen verängstigten Blick hatte.



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Do you ever wonder about how an author would describe you in a novel? Not only your appearance but the way you talk and laugh and hold yourself and all the expressions on your face?

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