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 Die Rebellen von Palyrim

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Chizuru
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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 18, 2011 6:42 pm

schreibt doch mal nich so viel^^'

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Di Apr 19, 2011 5:30 pm

Clystir verlies Lucretzias Gemächer und machte sich ohne weitere Umschweife auf den Weg zu seinem Quartier. Die Unterredung war gegen Ende kurz und informativ geworden. Beide wollten einfach nur noch ihre Ruhe und die sollten sie nun beide haben. Clystir schickte nach einem Diener, der ihm etwas Wein auf sein Zimmer bringen sollte.
Dort lies er sich dann in einem bequemen Sessel nieder. Zuvor hatte er sich ein Buch aus seinem Regal gezogen. Leichte Lektüre, um zu entspannen.
Hoffentlich würde es an diesem Abend keine weiteren Zwischenfälle geben.



Kaenés Post folgt die Tage mal und Clystir kann gern wer auf den Nerv fallen

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Do Apr 21, 2011 8:21 pm

Sarin legte nachdenklich den Kopf schief, als Saphira ihn bat mit ihr in den Wald zu gehen. Sie sah ihn bettelnd an. Innerlich seufzend nickte er. "Natürlich, ich gehe gerne mit dir in den Wald." erwiderte er.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Fr Apr 22, 2011 9:17 pm

Kaenés Puls raste, er hörte das Blut in seinen Ohren rauschen. So einen Kampf hatte er noch nie geführt. Es war anders als alles zuvor. Vorsichtig machte er noch einige Schritte zurück, die Augen auf einen Punkt vor sich gerichtet. Er bekam nur am Rande mit, was die Schatten taten und so kam er auch nicht auf die Idee, dass es mit ihm zu tun haben könnte.
Sie schienen sich nun in einem Punkt hinter Kain zu sammeln und bildeten etwas, das verdächtig nach einem Lebewesen aussah. Noch war es nur ein Schemen, der aufbegehrend aus der dunklen Masse hervortrat. Immer und immer wieder, doch etwas schien es noch zurückzuhalten. Lass mich frei! Kaené zuckte zusammen. Eine Stimme hallte in seinem Kopf wieder. Es war eine fremde Sprache, dennoch verstand er sie. Lass mich frei und ich helfe dir! Ein verständnisloses Fiepen entwich Kaenés Kehle.
Sei frei! dachte er verzweifelt, Sei frei und hilf uns!
Der Schatten schoss in die Höhe, ein Spalt zerteilte das was wohl sein Gesicht sein sollte und gab den Blick auf einen grausigen Schlund frei. Aus den Augenhöhlen sprach eine Finsternis, dunkler als die Nacht, dunkler als alles was Kaené kannte. Riesige schwarze Arme, wie die Äste von toten Bäumen bildeten sich, die sich um Kain schlingen wollten.


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Fr Apr 22, 2011 11:41 pm

Nîn-rhaw’s Augen weiteten sich. Ihr Kopf folgte dem tiefschwarzen Schatten, der sich hinter dem Basilisken erhob, sich ausweitete und den ganzen Wald einzunehmen schien.
Dann teilte er sich, gab den Blick auf etwas Gewaltiges frei, etwas, was sich das Mädchen niemals vorzustellen gewagt hätte. Aus seinem Inneren schossen schwarze Fäden, unförmige Auswüchse hervor und verdunkelten den gesamten Horizont.
Zwar schien sich der Angriff des Schattens wohl gegen den elektrisierenden Fremden zu richten, doch war das Katzenmädchen ebenfalls in dessen Reichweite.
"Drega, fíriel-muich, drega!", schrie sie Lyra zu, als diese einen Moment abgelenkt war und nicht mitbekam, wie sich die dunklen, wabernden Massen über ihr erhoben.
Doch Nîn-rhaw konnte nichts ausrichten, sie konnte lediglich zusehen, wie der Schatten seinen höchsten Punkt erreichte und dessen Auswüchse wie eine gewaltige Flutwelle auf den Basilisken, deren vermeintliches Ziel, zusammenbrachen.

Kain war tatsächlich einmal fassungslos. Er hatte wirklich nicht damit gerechnet, dass so etwas passieren könnte. Wieso sollte auch ein einfacher Gestaltenwandler zu etwas anderem fähig sein, als zu Transformation und einfachen Bauerntricks?
Erst wurde es komplett dunkel über ihm. Und als er den Kopf hob, war es bereits zu spät.
Kain erkannte nur einen riesigen, fauligen Schlund, eine scheußliche Masse pechschwarzer Dunkelheit, die ihn umhüllte und gleichgültig auf ihn niederkrachte.

(Notiz: fíriel: s Mädchen [sterblich]; 'muich: s Katze; drega-: vb aufpassen, auch: fliehen)

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Apr 23, 2011 5:57 pm

Lyra zuckte zusammen. Sie wusste zwar nicht, was diese Worte hießen, aber was sie bedeuteten konnte das Katzenmädchen erahnen. Für einen kurze Moment hatte sie wirklich nicht gemerkt, wie die Schatten um sie herum kreisten, aber jetzt, da sie es bemerkte, fürchtete sie sich vor den Schatten.
Die Schatten um sie herum drängten Lyra nach hinten, tiefer in den Wald hinein, weiter weg von dem Basilisken und dem Wolf. Sie war dabei bedacht darauf keine dieser wabbernden Fäden zu berühren, was sich als schwierig erweiste, da sie den ganzen Wald umgaben und alles in Dunkelheit tauchten.
Auf einmal krachte die ganze Dunkelheit, der ganze Schatten auf die Erde nieder und begrub den Mann unter sich. Mit einem schrillen Schrei fiel das Mädchen, von der Kraft der Schatten zurück gerissen, nach hinten.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Apr 25, 2011 2:01 pm

also... so monströs war das ganze eigentlich nicht geplant ^^’

Von den Schattenfäden im Wald ging keine Gefahr aus, einzig und allein der dunkle Geist, der über Kain hereingebrochen war, war tatsächlich gefährlich. Alles andere war nicht mehr als ein düsterer Nebeneffekt ohne wirkliche Kraft dahinter. Doch sie erfüllten ihren Zweck, dass sich das Mädchen endlich fort bewegte.
Die schwarze Masse um Kain nahm wieder eine erkennbarere Form an. Wie zwei riesige Klauen hatten sie sich um den Derges gelegt, hielten ihn fest, verschlossen seine Augen. Das Haupt wirkte nun sogar fast menschlich und überragte Kain etwa drei Kopfhöhen. Keine Angst… heute wirst du nicht sterben Dennoch verstärkte es seinen eisenharten griff noch. Abwartend richtete es seine Augen auf Kaené. „Oder etwa doch?“, ertönte seine Stimme nun deutlich vernehmbar. Der Wolf schüttelte den Kopf und zog sich weiter zurück. Nein, er würde nicht wollen, das jemand auf diese weise starb, egal wie schlecht er auch sein mochte. „Dann solltet ihr jetzt fliehen“, murrte der Schatten, hörbar verstimmt, dass man ihm nicht erlaubte Kain zu töten. Die Schatten dieses Waldes waren wirklich von finstererer Natur, als man auf den ersten Blick vermutete. „Ich halte ihn solange fest.“ Das lies sich Kaené nicht zweimal sagen. Er warf Nîn-Rahw einen Blick zu und lies ein aufforderndes Kläffen ertönen. Dann floh er in die Richtung, die auch Lyra genommen hatte.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Mai 25, 2011 9:56 pm

(Oh, naja... ^^)

Kain zuckte und schreckte zusammen, als er die fremde Stimme vernahm. Langsam hatte er sich von dem ersten Schrecken erholt und versuchte sich nun aus den Fängen des Schattens zu befreien. "Lass mich los, du dunkler Bastard!", zischte er, wütend, doch auch ehrfürchtig.
Heute war wirklich kein guter Tag!

Nîn-rhaw brauchte einen Moment, um sich aus ihrer Starre zu lösen. Das Kläffen von Kaené holte sie wieder zurück und sie sah, wie der Wolf in den Wald flüchtete. Auch Lyra war zum Glück aus der Reichweite der wabernden, schwarzen Massen verschwunden, die den ganzen Waldboden eingenommen hatten. Was zum Teufel war das nur?
Das Mädchen erhaschte einen letzten Blick auf den Basilisken, der wild die Zähne zuammengebissen hatte, und tauchte dann ab in die aufgewühlten, tosenden Fluten des schützenden Flusses.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So Mai 29, 2011 8:47 pm

"Danke!" meinte Saphira glücklich und lief freudig Richtung Wald. Sie hatte letztens eine Lichtung entdeckt, mitten im Wald, wo keine sie stören konnte und genügend Licht für ihre Fähigkeit einfiel. Sie überlegte sich, was sie heute so üben konnte.


Finnik verwandelte sich in einen kleinen Vogel und verschwand unauffällig in die Lüfte. Mit dem Blick nach unten flog er über dem Wolf, welcher anscheinend das Katzenmädchen verfolgte. Von oben sah der Schatten gewaltig aus, doch anscheinend schien er nicht so gefährlich zu sein, wie er zunächst vermutet hatte.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Fr Jun 03, 2011 11:59 pm

„Bastard?“, fragte der Schatten und lies ein schauerliches Lachen ertönen, „Narr! Ein Wesen wie ich hat weder Mutter noch Vater... was mir das Leben... meine unselige Existenz schenkte, ist älter als der Zyklus von Tod und Leben. Doch was verschwende ich meinen Atem – verzeih mir die unwahre Metapher – an ein sterbliches und schmutziges Wesen wie dich?! Ich weile schon so lange in der Unendlichkeit dieses Äons und dessen davor und abermals unzähligen davor...“ Ein wütendes, erregtes zischen entkam seiner Kehle. „Aber genug! Du brauchst nicht zu wissen, was dein dumpfer Verstand sowieso nicht zu verstehen vermag!“ Alls alle die Lichtung verlassen hatten, gab der Schatten wenigstens wieder Kains Sicht frei. Er warf ihn in die Luft und fing ihn an seinem rechten Bein wieder auf, lies ihn nun auf Höhe seiner ewig finstern Augen hängen. „Ich schätze es ist vorbei mit der Ruhe“, murrte er und lies Kain bedächtig hin und her schaukeln. Nichts verriet, woran dieses Mostrum nun dachte. Vielleicht an die Zeit, an dem es selbst nur eine Vage Idee gewesen war? Vor Myriaden von Äonen, die Zeit vor der Zeit. Als es Götter gab, deren Namen heute niemand mehr kannte... ach so allmächtige Götter, die vergingen, während es selbst weiterhin existierte.
Woran sollte ein Wesen wie dieser Schatten noch glauben?
Viel sanfter als erwartet setzte er Kain auf dem Boden ab. „Geh zurück zu deinen Leuten – spielt euer Spiel auf diesem grässlichen Planeten, auf dem grässliche Wesen wie du und ich ihr Dasein fristen müssen... die Zeit die dem, was sich selbst so einfältig „Schöpfung“ noch bleibt ist für mich schneller vorbei als ein Wimpernschlag“
Mit einem Schlag verschwand die Gestalt, als wäre sie niemals da gewesen. Die Schatten des Waldes, wirkten so täuschend friedlich und wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hatte, würde denen, die davon berichten würden, wohl kaum Glauben schenken.

Kaené hörte all dies schon nicht mehr, zu tief war er mit Lyra, deren Namen er noch nicht kannte, in den Wald vorgedrungen. Dabei achtete er darauf, in der Nähe des Flusses zu bleiben. Für den Fall, dass Nîn-Rhaw ihnen Folgen wollte und irgendwie hoffte er auch darauf, dass es so sein würde.
Er selbst flankierte das Katzenmädchen von der Seite, so dass sie zwischen ihm und dem Gewässer laufen müsste. So würde sie wohl kaum entfliehen können. Niemand bei Verstand wollte den Weg vor der Schnauze eines Wolfs passieren, auch wenn einen dieser Wolf wohl gerettet hatte. Denn auch sie wollte er auf alle Fälle bei sich halten. Sein Instinkt drängte ihn dazu... und vielleicht war er auch schon zu lange ohne Gesellschaft gewesen.
Egal was nun an seinem vagen Gefühl dran war... die Schicksalsfäden von ihm, dem Katzenmädchen und der Nixe und unglücklicherweise auch der des Basilisken Kain waren nun mal an diesem Punkt zusammengetroffen und er glaubte nicht, dass man sie nun einfach wieder voneinander lösen könnte.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Jun 04, 2011 12:30 am

Ein merkwürdiges Bild, das sich vor den Augen des Katzenmädchens abspielte: Der Wald, der an ihr vorbeirannte und der Wolf, der mit ihr zu rennen schien, als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu beschützen. Sie konnte sich nur denken, was sich für ein kurioses Bild erst hinter ihrem Rücken abgab.
Und obwohl es sich doch so merkwürdig anfühlte, lief Lyra weiter und war schon fast dankbar, dass der Wolf an ihrer Seite lief, schließlich hatte er sie schon einmal gerettet. Sie lief weiter, den Fluss entlang, bis sie sich sicher war, weit genug von der Lichtung zu sein, die irgendwie zum Treffpunkt vier Personen geworden ist. Dann blieb sie plötzlich stehen und wäre fast erneut auf den Boden gefallen, da der Untergrund unter ihren Füßen schon zum Ufer des Flusses gehörte. Ob die Nixe sich darin befand und ihre andere Seite bewachte?
Sie sah, wie euch der Wolf anhielt. Lyra konnte seinen scharfsinnigen Blick auf sich spüren und wusste dabei genau, dass der Wolf mehr war, als er auf den ersten Blick zu sein scheint.
Nun stand sie dort und erwiderte seinen Blick.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Jun 04, 2011 1:50 pm

Kain stand fassungslos auf der leeren Lichtung.
Alles war still um ihn herum - kein Vogel wagte zu singen, kein Wind traute sich, durch die Baumkronen zu wehen.
Um das letzte bisschen Würde und Stolz zu bewahren, das der Basilisk jetzt noch besaß, stieß er ein verächtliches Zischen aus und knurrte trotzig.
Dann strich er sich über die Kleidung und verschwand im tiefen dunklen Wald, hastig und verärgert, auf den Weg zurück zu seinen Kameraden, zurück zur Sicherheit.

Nîn-rhaw folgte dem Katzenmädchen und Kaené dicht unter der Wasseroberfläche, tauchte ab und zu auf, um nach ihnen zu sehen, und verschwand dann wieder in der für Landbewohner unsichtbaren Strömung, die sie vorantrieb. Dabei summte sie leise immer wieder eine fremde Melodie, die sie selbst und ihre beiden Mitstreiter auf ihrem Weg beruhigen sollte. Sie drang durch die Fluten hindurch und bahnte sich ihren Weg durch Laub und Geäst, schien dabei kaum wahrnehmbar. Sie war wie der Wind - man konnte sie nicht sehen oder hören, aber man konnte sie spüren.
Früher hatte sie oft gesungen. Doch das hatte sich geändert, seit die Ländereien hier von den Derges zerstört und vergfitet worden waren. Heute waren ihre Lieder schon fast in Vergessenheit geraten.
Nîn-rhaw stoppte und schob sich leicht aus dem Wasser. Kaené und Lyra hatten angehalten.
Wie stolz sie beide aussahen. Jeder auf seine Art war ein Wesen, ein Kämpfer, der wusste, was er wollte und der sich niemals unterkriegen lassen würde.
Die Meerjungfrau beobachtete, wie sich ein kleiner Vogel über ihnen auf einem Ast niederließ, bevor sie das Wort erhob: "Ich hoffe... ihr seid unversehrt..."

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Jun 04, 2011 3:48 pm

Kaené hielt an, als auch das Katzenmädchen stehen blieb. Sie dürften wohl weit genug gelaufen sein. Er warf einen Kurzenblick über scheine Schulter und wandte sich dann wieder dem Mädchen zu. Ihre Augen mochten zwar eine ähnlich dunkle Farbe haben wie seine Eigenen, aber diejenigen, die zu sehen vermochten, was hinter der lebenden Hülle steckte, die erkannten das Licht, dass aus ihnen leuchtete. Sie hielten ihren Blick lange und ohne, dass es ihm wirklich bewusst war was es war, kam ihm die Ahnung, dass sie etwas verband, dass er trotz seiner vielen Reisen nicht verstand. Während ihres Stummen Austauschs, fiel endlich der Schrecken des gerade erlebten von ihm ab und rückte in weite Ferne und sicher trugen auch die Gesänge der Nixe zu der nun herrschenden Ruhe bei.
Selbige zerteilte nun die Wasseroberfläche und stützte sich mit den Armen am Ufer auf und fragte sie nach ihrem Zustand. Kaenés Muskeln schmerzten etwas, vielleicht war ein Sprint unmittelbar nach einer durch einen Blitzschlag ausgelösten Paralyse nicht das klügste, was man tun konnte... doch hatte er denn eine Wahl gehabt?
Er nickte zur Antwort und nahm wieder seine menschliche Gestalt an. Er war sich sicher, das Lyra sich davon nicht mehr schrecken lies. Zudem, wenn sie Beraten wollten, was nun zu tun war, musste er sich schlicht und einfach verwandeln.
Seine Kleidung war an Einerstelle verschmort und auch an seiner Schulter gab es Verbrennungsspuren des Blitzschlags Er warf Lyra noch einen prüfenden Blick zu und ging zu einem Stein am Ufer, an dem er sich nieder ließ.


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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Jun 04, 2011 7:48 pm

Bevor sich der Wolf verwandelte, und jetzt war sich Lyra ganz sicher, dass es nicht nur ein einfacher Wolf war, fand sie irgendwas in seinen Augen und in der Stimme der Nixe, dass ihr die Anspannung aus ihren Muskeln abnahm.
Als Nîn-rhaw sich aus dem Wasser zog und ihr Gesang nicht mehr um Lyra herumschwirrte, wie sanfte Schmetterlinge, sie die beiden Wesen jedoch an Land direkt ansprach, drehte sich Lyra zum Fluss hin. "Mir .. mir geht es gut. Danke." Danke, dass ihr mich gerettet habt. Sie hatte überhaupt keinen Schaden genommen. Nicht einmal einen Kratzer, was Lyra, als der Baselisk sie in seinen Fängen hatte, nicht für möglich gehalten hat. In diesem Moment, bevor der Wolf gekommen war und sie die melodische Stimme der Nixe gehört hatte, hatte sie ein unbeschreibliches Gefühl der Angst gespürt.
Lyra wandte sich wieder zum Wolf. Zwar war da kein Tier mehr, aber der Mann der stattdessen in angebrannter Kleidung vor dem Katzenmädchen stand, war unverkennbar der rettende Wolf. Klar, es war merkwürdig, aber nachdem sie dieses Schattending aus nächster Nähe gesehen hatte, konnte sie schon fast gar nichts erschrecken.
Sobald sie die Verbrennungen Kaenés sah, überkam das Katzenmädchen Schuldgefühl. Wäre sie nicht so dumm gewesen und gleich fort gerannt, wäre dieser Blitz nicht aus Kain und in den Wolf geschossen. Lyra biss sich auf die Unterlippe und ging ein Stückchen näher an Kaené heran. "Es tut mir Leid." Dabei sprach sie auch mit der Nixe.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Jun 06, 2011 10:44 am

Finnik lies sich auf einem Ast nieder, am Waldrand hinter der kleinen Gruppe. Er hörte, dass sie etwas sprachen, konnte aber nicht hören was. Was eine seltsame Gruppe...ich muss näher heran.... Langsam flatterte er auf den Boden. Er hüpfte langsam in Richtung des kleines Flusses und der Nixe.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mo Jun 06, 2011 12:57 pm

Nîn-rhaw reckte sich leicht aus dem Wasser heraus, hob eine Hand, zögerte kurz.
Sie musterte Kaenés Verbrennungen und Blessuren und berührte schließlich mit ihren kühlen, nassen Fingern vorsichtig seinen rechten Unterarm. Er fühlte sich warm und fest an. Sie konnte seine Muskeln ertasten, konnte spüren, wie das Blut unter seiner Haut pulsierte.
Das Mädchen blickte hoch zu Lyra. Man sah ihr an, dass sie sich die Schuld für Kaenés Verletzungen gab. Aber dafür gab es gar keinen Grund. Er hatte ihr freiwillig geholfen. Die Schuld traf ganz allein den Basilisken, das Scheusal, das mit seinen Leuten hierher gekommen war und dessen Ziel es war, alles und jeden zu vernichten, oder zu unterdrücken! Wenn sie daran dachte, baute sich ein enormer Schmerz in ihr auf; Wut zog ihren Magen zusammen.
Der kleine Vogel war vom Ast hinunter geflattert und saß nun nicht weit entfernt am Uferrand. Nîn-rhaw betrachtete ihn kurz aus dem Augenwinkel heraus, doch ihr fiel nicht auf, wie mutig er schien, so nahe an die Gruppe heranzukommen.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Di Jun 07, 2011 7:44 pm

Sarin folgte Saphira, als diese auf den Wald zu lief, doch mit ruhigeren Schritten, als sie. "Kein Problem" gab er zurück.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Jun 08, 2011 11:54 am

Kaené schloss kurz die Augen. Als er die kalte Berührung Nîn-Rhaws spürte, fragte er sich unwillkürlich, ob Nixen sich wohl immer so kalt waren. Auf jeden Fall, war es eine Wohltat für seine Haut, also ließ er es zu. Er öffnete seine Augen wieder und sah Lyra an und sagte auf ihre Aussage hin: „Ich hatte schlimmere Verletzungen. Wegen mir brauchst du nicht so ein Gesicht ziehen.“ Auf seinen Lippen war kurz die Andeutung eines Lächelns, dann wurde er aber wieder ernst. „Glaub ihr an Schicksal?“, fragte er die beiden und wartete ihre Antwort ab. Auch er hatte den Vogel bemerkt… und irgendwie, hatte er sein Misstrauen geweckt. Was wollte ein Gestaltwandler, einem anderen auch vormachen? Er sagte aber nichts, sollte der Vogel nur lauschen… vorerst. Würde er überstürzt auffliegen, könnte Kaené immer noch versuchen ihn zu stellen.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So Jul 03, 2011 8:53 pm

Lyra setzte sich auf den Boden, gegenüber von Kaené . Seine Frage verblüffte sie etwas, aber sie dachte ernsthaft darüber nach.
Glaubte sie an so etwas wie ein Schicksal? Sie dachte an ihre Familie zurück - wenn jemand das Schicksal für jeden vorbestimmte, wieso hat sie dann so ein Schicksal zugeteilt bekommen? Glaubte sie daran, dass die Nixe und der Werwolf nur aus Zufall in die Nähe gekommen waren, als sie in Not war? Vielleicht, war es nur ein Zufall, ein Glücksfall gewesen, aber irgendwie war die Vorstellung, dass ihre Leben sich durch Schicksal vermischt haben sehr verlockend.
"Vielleicht.", antwortete sie dann zögernd. Sie blickte kurz auf ihre Hände und dann unwillkürlich in das Gesicht von Nîn-rhaw. "Ich hab mir nie große Gedanken darüber gemacht."

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Jul 13, 2011 12:19 pm

„Nun es ist so“, begann Kaené, der sich langsam wieder an die menschliche Sprache gewöhnt hatte, „Das Schicksal eines jeden Wesens gleicht einem Faden, dem es bis zu seinem Tode folgt… manches Mal aber, ist dem Wesen ein Schicksal vorherbestimmt, das es alleine nicht bewältigen kann. Darum verbindet sich sein Schicksalsfaden mit denen anderer. So eine Verbindung geschieht nicht von selbst, jedoch kann man so eine Verbindung auch nicht erzwingen. Wenn es vom Schicksal vorherbestimmt ist, wird es geschehen… so zumindest erzählen es die Alten aus meinem Volk. Ich hielt es immer für dummes Gerede.“

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Sa Jul 23, 2011 5:49 pm

"In meinem Volk werden ähnliche Dinge erzählt... Nur werden sie nicht mit einem Faden, sondern mit einem Fluss oder einen Gewässer erklärt", Nîn-rhaw hob ihren Kopf, "Beginnend in einer Quelle, bahnt sich das Wasser immer seinen Weg, bis es an seinem Ziel angelangt. Ob durch Geäst oder über Stein, ob durch dunkle Wälder oder wilde Täler, es findet stets seinen Weg - und so verhält es sich auch mit dem Leben. Nun heißt es, dass sich manchmal auch andere Flussläufe dem eigenen anschließen können, sich mit ihm vermischen und sie gemeinsam... stärker und solider werden. Soetwas nannten wir bei uns lîn-amarth, was man in etwa mit dem Wort aus eurer Sprache vergleichen kann..." Sie sah kurz zu Kaené und zitierte ihn dann: "Schicksalsfaden!"
Das Mädchen ließ sich wieder etwas zurück ins Wasser gleiten. So lange hatte sie nicht mehr über die Erzählungen und Sagen ihres Volkes nachgedacht. Nur noch schwach konnte sie sich an die Stimme erinnern, die ihr damals all dies beigebracht hatte...
"Warum fragst du danach? Denkst du, dass das Schicksal etwas mit den grausamen Dingen zu tun hat, die uns wiederfahren sind - die uns hierhergebracht haben?"

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   So Jul 24, 2011 5:17 pm

Kaené hörte ihr aufmerksam zu. Natürlich hatte jedes Volk so seine Metaphern für die unerklärlichen Geschichten, die das Leben so schreibt.
„Nun, das setzt doch der Glaube an so was wie Schicksal voraus, nicht?“, stellte Kaené die Gegenfrage und die Andeutung eines Lächelns umspielte seine Lippen, „Dass man glaubt, dass alles, was geschieht vom Schicksal vorherbestimmt ist?“ Er persönlich hat nie an das Schicksal als vorgezeichneten Weg geglaubt. Doch dass ihr Treffen reiner Zufall war, nun, dass konnte er sich genauso wenig vorstellen. „Ich muss sagen, dass mir eure Vorstellung vom Schicksal besser gefällt – Wasser sucht sich immer seinen ureigenen Weg. Mag sein, dass die Dinge, die vor uns liegen vorgegeben sind... doch unseren Weg müssen wir uns selbst bahnen.
Aber nun genug von alten Geschichten und Weisheiten. Ich glaube, wir sollten unser Zusammentreffen, sei es nun Schicksal oder Zufall, nicht ungenutzt lassen.“ Er schaute zwischen den beiden Frauen hin und her. Es war so Still, nur der Fluss, der unaufhaltsam seinem Ziel entgegenfloss war zu hören. Wer weiß, wenn dass hier vorbei war, vielleicht würde Kaené sich zu seiner Mündung aufmachen? Doch wie lange das dauern würde, stand in den Sternen.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Aug 03, 2011 10:52 pm

Lyra war fasziniert von den Geschichten der anderen Völker. Noch nie hatte sie etwas Ähnlichem gelauscht. In ihrer Kindheit gab es keine Geschichten, wie diese. Geschichten waren sowieso sehr rar gewesen bei ihrer Familie.
Ein sanfter Wind fegte dem Katzenmädchen die weißen Haare aus dem Gesicht. Ihr Blick war nachdenklich und ihre Lippen zu einem schmalen Strich verzogen.
"Und wie .. nutzen wir das Schicksal?", griff sie die Unterhaltung nach der Stille wieder auf.

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Mi Aug 24, 2011 5:58 pm

Nîn-rhaw schloss die Augen und dachte nach.

Kain war unterdessen zu seinen Gleichgesinnten zurückgehastet - so schnell eben, wie es ihm sein Körper gestattet hatte. Wutentbrannt und mit verzerrter Miene betrat er das Versteck der Derges und ließ alle, die sich gerade in seiner Nähe befanden, an seiner Laune teilhaben. Diese Aufständischen treiben mich in den Wahnsinn!
Er sah auf seine geschundene Kleidung herab. Löcher, Dreck, schwarze gallertartige Masse.
Seine Gegner waren stärker gewesen, als er gedacht hatte und das kränkte ihn in seinem Stolz enorm. Vorallem Kaené hatte ihm den Rest gegeben.
Dieser verdammte Junge! Wie konnte das passieren? Wieso hatte er plötzlich so viel Stärke? Und diese Macht...
Unfassbar! Der Basilisk schüttelte den Kopf. Oh, das würden die drei Rebellen ihm noch büßen! Dafür würde er sorgen!

Das Mädchen öffnete ihre traurigen, grauen Augen. Die Sonne blitzte kurz in ihnen auf und sie senkte das Gesicht, damit sie das helle Licht nicht blendete.
Besonnen zupfte sie an ihren nassen, gewellten Haaren, bevor sie sprach.
"Ich würde sagen, ihr sucht euch erstmal etwas zu essen und stärkt eure Körper. Ihr müsst hungrig sein!"
Sie nickte den beiden ernst zu. "Danach können wir überlegen, wie wir weiter... vorgehen."

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BeitragThema: Re: Die Rebellen von Palyrim   Do Aug 25, 2011 6:23 pm

lol, ich finds ja lustig, dass er Kaené als Junge bezeichnet, da der ja 8 Jahre älter ist... ungeachtet dessen hat er ihn doch nur als Wolf gesehen... oder irre ich mich?

Kaené musste Nîn-rahw an dieser stelle zustimmen. Immerhin war er den ganzen Tag noch nicht dazu gekommen etwas zu Essen. Bei der Beanspruchung, die sein Körper in den letzen Augenblicken hatte erfahren müssen war das nun aber allerhöchste Zeit. Also stand er auf. "Wie siehts aus, sollen wir jagen gehen?", fragte er Lyra. In seinem Zustand würden sie zwar nur Kleinwild erlegen können, aber das würde eben reichen müssen.

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