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 Catch, force, win

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hermi12
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BeitragThema: Catch, force, win    So Aug 05, 2012 11:05 pm

Jerome war schon so lange nicht mehr hier gewesen, das der Vorgarten zum Himmel wie die meisten ihn nannten, auf ihn fast seltsam und befremdlich wirkte, auch wenn er hier einst zuhause war. Es wirkte wie eine zu bunt geratene Version der Erde, in einiger Entfernung erhob sich eine riesige Wand aus Feuer, die in allen Schattierungen von blau bis grün flackerte.
Es bildete ein riesiges Tor, das nur dazu da war, jeden der nicht in den Himmel gehörte, auszusperren. Sie auszusperren.
Ein kurzes Lächeln glitt über seine Lippen, bis es schließlich für sie verlosch war nur noch eine Frage der Zeit. Er bedeutete seinen Begleitern, zwei seiner gefallenen Brüder, ihm zu folgen. Ohne Bedacht schritt er voran, den Blick fest auf sein Ziel gerichtet. Man würde sie wenn überhaupt erst kurz vor dem Tor war nehmen, die Engel fühlten sich vollkommen sicher und genau diese Überheblichkeit würde ihnen noch zum Verhängnis fallen.
Das einzige was ihnen noch zu ihrem Sieg fehlte war die zweite Wärterin, zu ihrem Leid kein süßes kleines Engelchen, dass bereits beim leisesten Grund Panik bekam, aber dieses Problem würde sich auch noch lösen.
„Mia…ich bezweifle, dass heute dein Tag wird“ murmelte er leise und begann die sanfte Melodie eines Kinderliedes zu summen.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    So Aug 05, 2012 11:19 pm

Mia lag mit dem Rücken auf einem warmen, grauen Stein und hielt ihr Gesicht in die Sonne. Schon dafür liebte sie ihre Welt. Sie war der Sonne einfach näher und was gab es schöneres als ewiger Frühling? Die Strahlen wärmten ihre Flügel und sie strich vorsichtig ein paar Grashalme herunter.
Sie blinzelte. Vor ihr lag das Tor, auf das sie aufpassen musste. Genau genommen öffnete und schloss sie es bei Bedarf. Denn nur sie konnte die Flammen erlischen lassen. Naja, sie und Jerome. Aber Jerome war schon lange gefallen und sie war froh darüber.
Unwillkürlich schloss sich ihre Hand in der Bewegung, mit der sie die Flammen zum Erlischen bringen könnte. Hätte sie dabei noch an eine kleine, züngelnde Kerze gedacht, wäre das Tor langsam und zischend in sich zusammengefallen. Die blau-grünen Funken wären zerstoben und in alle Richtungen geflogen. Gleichzeitig wäre ihr noch wärmer geworden, als ihr in der Sonne eh schon war. Beinahe so, als würde sie das Feuer in sich aufnehmen.
Langsam öffnete Mia die Augen und räkelte sich etwas. Sie war schläfrig und schloss die Augen schnell wieder.
Plötzlich fröstelte sie, als wäre ein Luftzug über die Wiese gefahren.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 11:55 am

„Während der Arbeit Schlafen, ist das nicht ein wenig geschmacklos? Oder ist das mittlerweile bei euch so Gang und Gebe?“ Jerome stand gerade so weit von Mia entfernt, dass er einen Schatten auf ihr Gesicht warf. Es barg doch eine gewisse Ironie, gerade sie als Engel faulenzen zu sehen, wo es im Allgemeinen doch zu den 7 Todsünden zählte.
„Hier oben hat sich ja wirklich gar nichts verändert“ Sein Blick kurz über seien Umgebung, dann zuckte er die Schultern und wand sich wieder Mia zu „Also mir würde dieses ewig warme Wetter auf die Nerven fallen. Keine kühle Briese im Sommer, kein Blattlaub im Herbst und von Schnee muss ich wohl gar nicht erst sprechen.“Ihm war unverständlich, was Engel an diesem ewig lauen Wetter liebten, ihm persönlich war es schon immer auf die Nerven gefallen.
„Nun gut, aber genug privates, also…würdest du freundlicherweise mitkommen?“ Er lächelte breit und sah sie mit leicht schräg gelegten Kopf an, trotzdessen schwang ein gewisse Bedrohung in seinen Worten und seine Hand ruhte sanft auf dem Griff seines Katana. Er hatte während seines Aufenthaltes auf der irdischen Welt viele Waffen kennen gelernt und kam auch mit den meisten gut zurück, aber für das alte japanische Schwert hatte er eine besondere Schwäche entwickelt, auch wenn sie um einiges weniger ergiebig und effektiv war als modernere Waffen.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 12:10 pm

7 Todsünden? Willst du mir die vielleicht kurz alle sagen? ^^

Mia zuckte erschrocken zusammen. Sie hatte die Stimme erkannt. Jeromes tiefe, vor Ironie tropfende Stimme würde sie überall heraus hören.
Ruckartig setzte sie sich auf und starrte den jungen Mann an, der einige Schritte von ihr entfernt stand. Hatte sie nicht gerade eben noch an ihn gedacht?
"Was machst du hier? Du weißt ganz genau, dass du hier nichts mehr verloren hast. Hast du dir selbst zuzuschreiben. Übrigens stehst du mir in der Sonne und ich stehe ungern im Schatten eines Gefallenen", sie spuckte das letzte Wort beinahe aus. In ihren Augen funkelte Hass. Sie hatte eine angeborene Abneigung gegen gefallene Engel, sie waren ihr einfach zuwider. Und gerade Jerome war nie der Typ, den sie mochte.
Dann fiel ihr Blick auf die Klinge seines Katana. Sie kannte diese Art von Waffen, auch wenn sie selbst sie ablehnte. Sie konnte sich auch so gut verteidigen. Viel wusste sie nicht von irdischen Schwertern und Messern, aber es reichte, um die Gefahr daraus zu erkennen, wenn er es einsetzen würde.
Sie stand langsam auf und streckte ihre Flügel ein bisschen weiter aus. Hinter ihr flackerten die Flammen des Tores. Jetzt bloß nicht eingeschüchtert wirken. Mia verschränkte die Arme vor der Brust und setzte ein ironisches Lächeln auf, das ihrem hübschen Gesicht in gewisser Weise sogar stand: "Ich wüsste nicht, warum ich mit dir mitgehen sollte. Und freundlicherweise schon mal gar nicht. Mit dem Ding da kannst du mir keine Angst machen. Willst du damit vielleicht vor meiner Nase herumfuchteln und mich zwingen, mit dir mitzugehen?"

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 12:37 pm

„Du bist für einen Vorbildlichen Engel ziemlich voreingenommen und Arrogant, weißt du das? Erst Trägheit, jetzt noch Hochmut und ein wenig Zorn, wenn du so weiter machst hast du bevor der Abend dämmert alle sieben Todsünden gesammelt“ Seit ihrer letzen Begegnung war sie wohl noch schlechter auf ihn zu sprechen als damals.
„Herumfuchteln?“ Er lachte, ihre Abneigung ihm gegenüber schien ihm nicht im Geringsten zu kümmern und seinen Spott nur noch weiter zu entfachen „Nein, das nicht, aber zwingen lag schon in meiner Absicht. Wobei ich bezweifle, dass das bei dir eine allzu große Wirkung hätte. Ich könnte dir natürlich die hübschen Flügel, auf die ihr alle so stolz seid abschlagen und dich dann hinunter auf die Erde schmeißen, aber das wäre doch etwas zu drastisch und würde mir vor allem absolut nichts nützen“
Er musterte sie noch einmal kurz, dann zuckte er mit den Schultern und nickte einem Seiner Begleiter zu, der kurz hinter Mia stand und den sie scheinbar noch nicht bemerkt hatte.
„Gute Träume mein Engelchen“ bevor sie reagieren konnte wurde ihr etwas Hartes oberhalb des Nackens etwas gegen den Schädel geschlagen, sodass sie vornüber kippte und wahrscheinlich für einen gewissen Zeitraum ohnmächtig oder nicht in der Lage war sich zu wehren.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 12:44 pm

Mia zuckte zusammen, als er sie auf die sieben Todsünden ansprach. Sie hatte tatsächlich nicht gerade vorbildlich reagiert und etwas Heißes fuhr ihr durch den Körper. Sie war versucht, sich zu entschuldigen, aber sie kam nicht mehr dazu.
Bevor sie reagieren konnte, zuckte ein höllischer Schmerz durch ihren Hinterkopf.
"Ich hätte vorsichtiger sein müssen", zuckte ihr noch durch den Kopf. Dann stolperte sie nach vorne und blieb benommen auf dem Boden liegen.
Der Schlag hatte gesessen. In Sekundenbruchteilen flimmerten kleine, bunte Punkte vor ihren Augen und ihr wurde schwindelig. Die Punkte explodierten und verschwanden nach und nach in der Dunkelheit. Es wurde still um sie. Das diabolische Grinsen von Jerome verschwamm. Mia kämpfte gegen die aufkommende Schwärze an, wollte etwas sagen, aber sie schaffte es nicht. Ihr Mund war wie verschlossen und der Schmerz zuckte durch ihren Kopf. Sie war unfähig, sich weiter zu bewegen und nicht in der Lage aufzustehen.
Einige Sekunden lang schaffte sie es, gegen die aufkommende Ohnmacht zu kämpfen, doch dann übermannte sie die Dunkelheit.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 1:24 pm

Jerome stupste mit seiner Schuhspitze leicht gegen ihren Kopf, sie zeigte aber keinerlei Reaktion, der Schlag hatte wohl wirklich gesessen. Zufrieden beugte er sich zu ihr herunter, schob seinen Arm unter Ihre Taille und hob sie hoch. Es überraschte ihn, was für ein Fliegengewicht sie doch war, ihr Charakter wirkte immer so unbeugsam und widerspenstig, sodass es gar nicht auffiel, wie zierlich sie doch eigentlich war.
Mit etwas Schwung hob er sie hoch und legte sie über seine Schulter, sodass ihre kraftlosen Arme zwischen seinen Flügeln baumelten und ihn nicht beim Fliegen störten. „Zurück zum Haus?“ einer seiner Begleiter sah ihn fragend an und er nickte nur, sie hatten hier alles erledigt, was sie wollten und es war zudem noch erfreulich gut gelaufen.
Das Haus war eigentlich eher eine baufällige kleine Villa am Stadtrand. Jerome selbst wusste nicht, wie sie zu diesem Quartier gekommen waren, doch hier kümmerte es niemanden und keiner gab sich der falschen Illusion hin, dass sie auf legalem Wege in ihren Besitzt gelangt war.
Schon Meter vor der Tür drang ein buntes Gemisch an Musik an ihre Ohren. Die meisten Stücke die man heraushören konnte lagen wohl irgendwo zwischen Rock und Death Metal, aber dazwischen waren auch vollkommen andere Musikstile vertreten.
Er lief durch den Flur und zog mit dem seltsamen Bündel auf seinen Schultern zwangläufig die Aufmerksamkeit des seltsamen Haufens, der wie eine Mischung aus einer aus dem Ruder gelaufenen Studentenparty und einer satanischen Feier wirkte, auf sich.
Einige musterte sie grinsend, andere mit einer Abneigung die ganze Bände sprach und wieder einige hätten wenn Jerome nicht gerade dagewesen wäre, ihr wohl zu gerne den Unterschied zwischen himmlischem und weltlichem Vergnügen gezeigt.
Ohne sie weiter zu beachten ging er eine Treppe hinunter und zielstrebig zu einer Tür, seine Begleiter hatten sich bereits im oberen Stock der Menge angeschlossen, die angesichts ihres Erfolges nur noch ausgelassener Feierte. Er öffnete die Tür und traf auf ein Pärchen, dass wohl gerade dabei war es sich in seinem Zimmer bequem zu machen. „Hey verschwindet“ meinte er etwas schroff, der Nachteil unter gefallenen Engeln zu leben war eindeutig, dass sie sich nicht sonderlich viel aus dem Eigentum anderer Leute machten.
Der männliche Engel sah ihn nur kurz an, zog dann aber das kichernde Mädchen an der Hand aus dem Raum-sie griff im Vorbeigehen noch nach ihrer auf dem Boden liegenden Bluse- dann schlug die Tür hinter den beiden zu.
Jerome legte Mia auf seinem breiten Bett ab, dann blieb er kurz unentschlossen stehen. Er musste wohl hier unten Bleiben, sie würde zwar wahrscheinlich noch etwas schlafen, aber er musste sicher gehen, dass sie, sobald sie aufwachte nicht floh oder sein gesamtes Zimmer in Brand steckte.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 1:42 pm

Das Erste, was Mia spürte, war heftiges Pochen in ihrem Hinterkopf. Es war, als würde jemand gegen ihre Schädeldecke klopfen. Ihre Lippen waren taub und kribbelten. Die Augen hatte sie geschlossen. Sie war noch zu benommen, um sie zu öffnen.
Sie hatte das Gefühl, ein Mädchen kichern zu hören. Eine Tür fiel ins Schloss. Die Geräusche kamen von weit her, wie durch eine Wand aus Watte. Dann fühlte sie plötzlich etwas Weiches unter sich. Wo war sie?
Langsam begann sie, sich wieder zu erinnern. Jerome war aufgetaucht. Die Sonne. Der Schlag auf den Kopf. Er musste sie mitgenommen haben. Aber wohin? Vorsichtig versuchte sie, ihre Lider zu heben. In ihrem Kopf pochte es noch immer, der stechende Schmerz kam immer wieder dazwischen. Das Licht blendete sie und zuerst konnte sie nichts erkennen.
Nur nach und nach kristallisierten sich Formen und Farben aus dem grellen Weiß heraus. Immer noch betäubt blinzelte sie, um besser zu erkennen. Sie lag in einem Zimmer. Sie hatte es noch nie gesehen. Von unten drangen Klänge herauf, die sie nicht kannte. Es waren harte, schnelle Beats und vereinzelte Screams. Sie hallten in ihrem Kopf nach.
Mia drehte sich etwas zur Seite und sofort wurde ihr wieder schwindelig. In ihrem Mund bildete sich ein schaler Geschmack. Und dann erkannte sie Jerome. Wie eine Statur kam er ihr vor, wie er auf seinem Stuhl saß.
Sie versuchte etwas zu sagen, aber sie wusste nicht, was. Sie konnte noch nicht klar genug denken um zu verstehen, was passiert war. Sie wusste nur, dass sie nicht hierher gehörte.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 9:29 pm

„Gut geschlafen, mein Schöne?“Mia sah ihn verblüfft an, den Mund leicht geöffnet, als wolle sie etwas sagen, ohne zu wissen was. Sie war ungewöhnlich schnell wieder aufgewacht, auch wenn ihr umherschweifende Blick etwas von einer verwirrten Laborratte hatte, die sich noch nicht ganz zusammenreimen konnte wo sie war und wie sie hier her gekommen war.
Jerome zog seinen Stuhl etwas näher zum Bett und setze sich mit der Lehne voran darauf „Wollen wir jetzt vielleicht etwas kooperativer als vorhin sein?“Es wäre einmal eine nette Überraschung, wenn sie sofort einwilligen würde, doch er bezweifelte, dass ihm dieses Glück zuteilwerden würde. Mia war ihm gegenüber schon immer abweisend gegenüber gewesen und die Tatsache, dass sie auf seinen Befehl hin niedergeschlagen worden war, hatte dieses Verhältnis wohl kaum verbessert.
Wahrscheinlich dachten sie, dass er als ehemaliger Wächter bessere Chancen hatte sie zur Mithilfe zu bewegen, als ein ihr völlig unbekannter Gefallener, auch wenn es so schien, als wäre gerade das Gegenteil der Fall.
Er griff zu einer Wasserflasche zu seinen Füßen, öffnete sie und schenkte ihren Inhalt in ein Glas auf dem kleinen Nachttischen, schob es ihr wortlos hin. Es grenzte schon an ein kleines Wunder in diesem Haus so etwas wie Mineralwaser zu finden, wo die Vorlieben der Bewohner doch in eine ganz andere Richtung gingen, aber er hatte kein Interesse, dass ihr noch so schlecht wird, dass sie keinen gescheiten Gedanken mehr fassen könnte.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 9:40 pm

Noch immer zuckten Schmerze wie Lichtblitze durch Mias Kopf. Der Schlag musste ziemlich heftig gewesen sein oder einen empfindlichen Gehirnteil getroffen haben. Langsam setzte sie sich auf. Erst jetzt nahm sie ihre Umgebung richtig wahr.
Das Zimmer war zusammengewürfelt, als hätte es jemand direkt vom FLohmarkt mitgenommen. Kein Stück passte zum anderen. Die alte, zerschlissene Couch stand im direkten Kontrast zu dem flauschigen Bett, auf dem sie lag.
Ohne groß darüber nachzudenken, griff Mia nach dem Wasserglas, das Jerome ihr hingeschoben hatte. Sie nahm einen langen Schluck und stellte es mit einem Klirren zurück auf die gläserne Platte des Nachttischs. Dann lehnte sie sich mit dem Rücken an die Wand und schloss wieder kurz die Augen. Langsam war sie wieder klar im Kopf. Das Wasser schien zu helfen.
Sie wusste noch immer nicht, warum sie überhaupt hier hergekommen war oder was Jerome von ihr wollte. Es blitzte eine kleine Hoffnung in ihr auf, dass er sich besser wollte. Vielleicht brauchte er sie ja, damit sie ein gutes Wort für ihn einlegte? Mia seufzte auf. Der Schlag auf den Kopf hatte seine Wirkung nicht verfehlt: diese Denkweise war selbst für einen Engel zu gütig. Aber dennoch wollte sie die Hoffnung darauf nicht ganz aufgeben.
"So lang du mir nicht sagst, wobei ich kooperativ sein soll, werde ich es auch nicht sein. Abgesehen davon sagst du mir bitte erstmal, wo ich hier bin. Und wie du überhaupt auf die Idee kommst, mich niederzuschlagen", ihre Augen blitzten kurz auf, aber es waren nur Sekundenbruchteile, bevor sie ihn wieder mit ihren tiefbraunen Augen ansah.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 10:05 pm

„Du bist in der menschlichen Welt, wo genau ist unwichtig und würde dir sowieso nichts nützen“ Er bezweifelte, dass sie überhaupt einmal auf der Erde gewesen war, die meisten Engel waren zwar von Zeit zu Zeit dort, vor allem da sie sich –unverständlicherweise für ihn- für die Menschen und ihr Wohl verantwortlich fühlten, aber sie als Wärterin des Tores hatte ihre feste Aufgabe im Himmel und keine Grund von dort hinab zusteigen.
„Genau genommen hab ich dir gar nicht niedergeschlagen, sondern ein Bekannter von mir und ich hab dir vorher noch die Möglichkeit geboten freiwillig mitzukommen, aber die musstest du ja dummerweise ausschlagen. Hätte dir gewaltige Kopfschmerzen erspart und auch ein paar Hirnzellen gerettet, wenn man bedenkt, dass du mich ernsthaft fragst warum du hier bist“ War sie wirklich so dumm oder naiv, dass sie sich nicht denken konnte, warum ausgerechnet sie als Wächterin hier war? Oder glaubte sie tatsächlich es ging hier um sie als Person, dass er sie ausgewählt hatte wegen der Ach so guten Verbindung die sie hatten?
„Du wirst mir helfen das Tor für mich und einige meiner Freunde zu öffnen“

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 10:17 pm

Mia sah sich um und kräuselte die Nase. Das war also die menschliche Welt. Immerhin drangen ein paar Sonnenstrahlen durch das Fenster, vor dem dunkelblaue Vorhänge wehten. Ansonsten fehlte alles, was ihr im Himmel so gefiel. Außerdem schien es kälter zu sein. Sie griff nach einem Kissen und stopfte es sich in den Rücken um sich bequemer hinsetzen zu können. Wie zur Abwehr zog sie eins ihrer Knie an und legte die Hände um es.
"Ich bin an dem Schlag sicher nicht Schuld, da brauchst du dich gar nicht rausreden. Kein Wunder, dass du verstoßen wurdest. Wer schlägt schon andere Engel nieder? Übrigens kannst du froh sein, dass Zorn eine Todsünde ist, sonst würde ich jetzt mit Sicherheit nicht ruhig auf deinem Bett sitzen." Sie grinste kurz, was in der Situation etwas fehl am Platz wirkte: "Oder ist das gar nicht deins?"
Ein kühler Luftzug strich durch das offene Fenster und Mia begann zu frieren. Sie zog sich die Decke, die noch immer neben ihr lag, zu sicher heran und wickelte sie um ihre Beine. Dann nahm sie noch einen Schluck aus dem Wasserglas und füllte es aus der Flasche neu.
Nie würde sie bei seinem Plan mitmachen, nie. Es lag ja auf der Hand, was die Gefallenen planten: waren sie erst einmal im Himmel, würden sie alles zerstören. Ihr ganzes, geliebtes Land würde verschwinden. Und was dann mit ihr und den anderen Engeln passieren würde, wollte sie sich gar nicht erst ausmalen.
Langsam und als hätte sie ihn gar nicht gehört, drehte sie die leere Wasserflasche in der Hand. Sie musste jetzt die Nerven behalten und durfte auf keinen Fall hektisch werden. Irgendwie musste sie hier raus.
Ohne ihn anzuschauen, aber mit monoton unberührter Stimme, antwortete sie ihm: "Werde ich das tun? Wie kommst du darauf, dass ich dir helfen werde?"

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 10:42 pm

Jerome lachte Hart „ Genau genommen wurde ich nie verstoßen, ich bin selbst gegangen, bevor sie mir diese Freiheit nehmen konnten, aber ich bezweifel trotzdem, dass ich dort oben noch erwünscht wäre. Und ja es ist mein Bett, auch wenn ich nicht weiß, was dich das angehen sollte.“
Sie benahm sich schon ziemlich dreist ihm gegenüber, als verstand sie die Situation nicht ganz und sah sich mehr als Gast, wie sie sich in seine Decke kuschelte und sich selbst bediente.“Wieso du mir helfen solltest? Ich glaube du verstehst deine momentane Situation noch nicht ganz, du kannst uns helfen und dich uns auch anschließen wenn das dein Wunsch sein sollte, aber ansonsten kommst du hier nicht mehr weg. Dich töten werden sie wohl nur im letzen Notfall, aber glaube ja nicht, dass das unbedingt positiv ist. Momentan überlassen sie zwar noch mir die Entscheidungen wie wir am besten zu deiner Hilfe kommen, aber das wird nicht lange dauern und dann schmeißen sie dich einfach in die Menge und belohnen den der dich als erstes bricht“
Er selbst war absolut kein Unschuldslamm aber gegen einige Gefallene wirkte er wie ein kleiner junge der mit Streichhölzern spielte. Für sie gehörte ein von Folter entstelltes und halb zerstückeltes Mädchen schon zu einem guten Sonntagsfrühstück.
“Und hör verdammt noch mal auf mit der Flasche herum zu spielen“ Er trat einige Schritte nach vorne, nahm sie ihr aus der Hand und warf sie achtlos in eine Ecke, wo sie klirrend an der Wand zerbarst, er konnte es nicht leiden wenn Personen während eines Gespräches nur Augen für andere Dinge hatten.

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 10:52 pm

Mia sah ihn ausdruckslos an und versuchte es zu verbergen, wie sie zusammenzuckte, als die Flasche klirrend gegen die Wand knallte. Unwillkürlich zuckten ihre Hände zur Decke und begannen, mit einem Zipfel zu spielen. Immer wieder wickelte sie sich einen kleinen Teil um den Fingern, nur um ihn dann wieder loszulassen und von vorne zu beginnen.
Wer sie gut kannte, der konnte ihre Unsicherheit bemerken, aber nach außen hin blieb sie ruhig. Auch als Jerome von Folter sprach, blieb ihr Gesicht unbewegt. Lediglich als er auf die anderen Gefallenen und ihre Art, mit ihr umzugehen, zu sprechen kam, zuckte sie erneut zusammen. Sie merkte, wie ihre Flügel zu kribbeln begannen. Das war ein klares Zeichen, dass sie innerlich arbeitete. Mia hatte so etwas befürchtet. Irgendwo war ihr klar gewesen, dass sie sie nicht einfach gehen lassen würden. Wie war sie bloß auf die schwachsinnige Idee gekommen, dass er sich geändert hätte?
"Du wärst aber verstoßen worden, wenn du nicht früher gegangen wärst. Tu nicht so, als hättest du nicht gemerkt, dass schon alles zu deinem Ausschluss vorbereitet war. Das konnte doch nicht mal jemand wie du übersehen. Auch wenn deine Augen immer von einem Maulwurf sein konnten, wenn es darum ging, das Tor zu bewachen", entgegen ihrer Worte klang Mias Stimme ruhig und gefasst, keine Spur von Zorn. Sie drufte ihn keinesfalls reizen.
"Du hast ganz richtig gesagt, dass sie mich nicht töten werden. Dann hättet ihr gar keine Chance mehr in den Himmel zu kommen und das wisst ihr auch. Wenn ich tot sein sollte, dann bleibt das Tor für immer verschlossen. Das Risiko würdet ihr nicht eingehen. Ich werde mich sicher nicht mit euch zusammen tun."

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 11:16 pm

Ihr Zusammenzucken als die Flasche zersprang war nur kurz und doch hatte er es nicht übersehen. Sofort hatte sie sich eine neue Beschäftigung für ihre Hände, die sie scheinbar nicht sillhalten konnte, gesucht. Einerseits eine Anwandlung die ihn mehr als nur ein wenig nervte, andererseits sprach es deutlich für eine steigende Nervosität auf ihrer Seite. Der Gedanke ihr Zuhause wahrscheinlich nicht wieder zusehen setzte den meisten Engel doch ziemlich zu.
„Legst du es wirklich derart darauf an?“ Er zog die Decke mit einem Ruck soweit herunter, dass sie nur noch ihre Fußspitzen bedeckten. Er wollte sich nicht schon so früh von ihr provozieren lassen, wenn es noch die Möglichkeit gab, dass er nicht zu drastischeren Mitteln greifen müsste.
„Nur im letzten Notfall töten.“Wiederholte er seine Worte betont ruhig, da sie ihm scheinbar nicht richtig zugehört hatte „Es wäre unsinnig dich zu töten, aber wenn es klar ist, dass du uns nichts nützen wirst und dich dann jemand tötet wird er kaum bestraft werden. Bist du wirklich derart hochmütig, dass du denkst ohne dich kommen wir nicht in den Himmel? Früher oder später wird wieder ein Engel mit derselben Begabung wie du ich und sie haben geboren und er wird zum neuen Wächter erhoben. Wir haben biologisch gesehen glücklicherweise beinah unbegrenzt Zeit, wie du selbst wissen müsstest“

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BeitragThema: Re: Catch, force, win    Mo Aug 06, 2012 11:33 pm

Als er ihr die Decke wegzog, fing sie prompt wieder an zu frieren. Außerdem regte sich in ihr eine kleine Trotzreaktion. So sprang man nicht mit einem Engel um, das durfte und konnte sie sich nicht bieten lassen. Mia begann, die ganze Situation in der sie sich befand, auf die Decke zu projiezieren. Energisch holte sie sie sich wieder und kuschelte sich hinein, so dass nur noch ihre Arme und ihr Kopf frei lagen. Selbst ihre Flügel verschwanden ganz unter dem weichen Leinenstoff. Wie eine Wand lag die Decke zwischen ihr und Jerome. So lang sie bedeckt war, fühlte sie sich auf eine verrückte Art sicherer.
Sie war selbst überrascht, dass sie nicht direkt in Panik ausbrach. Die Situation war wie geschaffen um ihre Nerven überzustrapazieren. Sie war in Gefangenschaft der Gefallenen und momentan gab es nicht allzu viel Hoffnung, wieder lebend heraus zu kommen. Denn es kam gar nicht erst in Frage, dass sie ihnen helfen würde.
Ihr einziger Lichtblick, an dem sie sich festklammerte, war die Tatsache, dass sie gebraucht wurde. Sie war nicht nur gefangen, sie war der Schlüssel in dem ganzen Hinterhalt. Aber sie würde sich nicht in das Schloss pressen lassen.
"Mit anderen Worten: ihr tötet mich auf der Stelle, wenn ich mich jetzt weigere? Hör auf mir das einreden zu wollen, das ist Quatsch. Und genau das weißt du auch. Ihr braucht mich, das hast du gerade selbst gesagt. Ihr wollt doch nicht nochmal hundert Jahre auf so eine Chance warten, oder?"
Ohne ein weiteres Wort stand sie auf und schloss das Fenster: "Das ist für dich doch okay, oder? Es zieht und Engel sind einfach wärmere Temperaturen gewohnt. Ist es hier immer so kalt und zugig?" Sie setzte sich wieder auf das Bett und wickelte die Decke um sich.

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