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 Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)

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Twesi
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BeitragThema: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Do Aug 30, 2012 9:51 pm


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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Do Aug 30, 2012 9:57 pm

Avarya

"Selbstverständlich" erwiderte ich mit einem Nicken, beobachtete jedoch Akkarin mit unveränderter Miene.
"Ich denke ich sollte erst einmal die allgemeine Situation in meiner Heimat beschreiben. In Sachaka ist sowohl die Sklaverei als auch die Benutzung höherer Magie, die in Kyralia schwarze Magie genannt wird, üblich. Die erste erwähnenswerte Gruppe wären wohl die sogenannten Ashaki, zu denen ich mich ebenfalls zählen darf. Ashaki sind mächtige freie Landbesitzer und nur dem König untertan. Dann gibt es da noch die Ichani. Die Ichani sind ehemalige Ashaki, die den Zorn seiner Majestät, unseres Königs, wegen irgendetwas erregt haben. Sei es Hochverrat oder auch das Unvermögen Bestechungsgelder zu zahlen, der Grund sei dahingestellt. Auf jeden Fall werden betroffene Ashaki in die Ödländer verbannt und fortan Ichani genannt. So viel zu der momentanen Situation in meinem Heimatland" erläuterte ich. Ich musste Akkarin einfach vertrauen, dass er das richtige tat.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Do Aug 30, 2012 10:11 pm

Akkarin

Mit einem sehr distanzierten Lächeln beobachtete ich, was geschah. Verwirrung war die einzige Emotion, die ich auf den Gesichtern meiner Kollegen sehen konnte, Verwirrung - und dann ein Anflug von Verstehen.
"Schwarze Magie?", die Stimme, die die Stille unterbrach, die auf Avaryas Worte folgte, klang schockiert, und ich ergriff ruhig und beherrscht das Wort: "Das haben wir immer gewusst", erklärte ich, Avarya mit einem raschen Seitenblick bedenkend.
"Aber bislang war es kein Problem", fuhr ich fort, nun ohne jede Emotion, lediglich ernst. Es war der Situation sicher nicht dienlich, nun den Teufel an die Wand zu malen, es gab auch so genug, was die Gilde tunn musste.
Erneut berührte ich den Ring in meiner Tasche: Du wirst mich verraten müssen, Avarya. Es gibt nichts, wa dir ihr Vertrauen ähnlich schnell sichern würde, und nur darauf kommt es nun an. Erfahren werde sie es ohnehin, auf die eine oder die andere Weise, ich versuchte, Hoffnung und Liebe in meine Gedanken zu legen, aber verdammt - in einigen Wochen würden wir womöglich alle tot sein. Es gab nicht viel Anlass zur Hoffnung, dachte ich und nahm die Hand erneut aus der Tasche, um das Spiel des Lichts zu beobachten, als ich mein Glas in den Händen drehte. All das - mein Desinteresse, der scheinbare Versuch, Avarya fortzuschicken - es war die einzige Möglichkeit. Zumindest. soweit ich as ganze beurteillte. Es war eine Ironie des Schicksals, dass gerad Lügen in diesen Tagen alles retten konnten.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 3:48 pm

Avarya

In den Gesichtern der Höheren Magier war nur Verwirrung zu erkennen, die dann jedoch langsam dem Verstehen wich. Wie schön, sie hatten verstanden, was ich erzählt hatte.
"Schwarze Magie?" fragte einer von ihnen in hörbar schockiertem Tonfall, woraufhin Akkarin erwiderte, dass sie es immer wussten und mich mit einem Seitenblick bedachte. Ich vermutete mal, es ging um die Tatsache, dass in Sachaka höhere Magie allgemein üblich war. Wenige Augenblicke später spürte ich Akkarins Präsenz, als er die Hand an den Ring legte, hört zu, was er mir sagte. Ich sollte ihn verraten? Ich sollte der Gilde sagen, dass er höhere Magie beherrschte? Damit sie ihn womöglich umbrachten? Dann seufzte ich innerlich.
In Ordnung. Hoffen wir, dass dein Plan gelingt sagte ich, bevor Akkarins Präsenz verschwand. Ich hoffte sehr, dass alles gut ausgehen würde. Wir mussten einfach gewinnen, verdammt. Denn sonst wären wir tot ... außerdem hatte ich keine Lust, herauszufinden, wie Kariko seine Drohung wahr machen würde.
"Es war kein Problem, weil Ihr die Ichani bisher immer davon überzeugt habt, dass die Gilde noch immer höhere Magie praktiziert, Hoher Lord" erwiderte ich noch immer kühl. Oh ja ... das Verhalten einer eiskalten Geschäftsfrau ...

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 4:03 pm

Akkarin

Scheinbar ohne jede Gefühlsregung hörte ich Avaryas Worte. Oh, sie war so klug. Es war gut, nicht sofort alle Karten auf den Tisch zu legen, denn das gab mir die Gelegenheit, meine Rolle in der Geschichte noch ein wenig zu akzentuieren. Denn ich war der Bösewicht, und davon musste ich diese Menschen, die ich mehr schätzte als irgendjemand anderen, die meine Freunde waren, überzeugen. Und so gab ich meinem Gesicht einen leichten Ausdruck von Verärgerug - ich war sicher, dass zumindest Lorlen ihn bemerkt hatte, bevor ich - scheinbar bemüht - wieder einen gleichgültigen Gesichtsausdruck aufsetzte. Ich wollte etwas erwidern, aber Lorlen war schneller als ich: "Was bedeutet das, Akkarin?", fragte er, zwischen Avarya und mir hin- und herschauend.
"Bitte", entgegnete ich leichthin, und trank einen Schluck, ehe ich fortfuhr: "Diplomatische Pflichten gehören zu meinem Aufgabenbereich, ich möchte Euch wirklich nicht mit den Details langweilen", ich lächelte.
Es war so leicht. Und zugleich so schwierig: zuzusehen, wie das Misstrauen in ihren Gesichtern erschien, wie sie vorsichtiger wurden, wie sie Avarya taxierten - das war grauenhaft. Und ich hasste es.
Aber es war unsere beste Chance, und es würde funktionieren, denn wenn ich schon sonst niemandem trauen durfte, so doch zumindest Avarya. Wie gerne hätte ich ihr jetzt zugelächelt, hätte ihr in die Augen gesehen, aber ich musste jeden Verdacht auf eine etwaige enge oder auch nur freundschaftliche Beziehung zu ihr zerstreuen. Gott, wie ich es hasste.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 5:05 pm

Avarya

Ich unterdrückte ein Lächeln, als ich Akkarin beobachtete, der meinen Worten scheinbar regungslos gelauscht hatte. Ich musste ihm einfach vertrauen. Unsere ganze Beziehung fußte auf Vertrauen in und die Kenntnis um den jeweils anderen. Wir kannten uns schließlich wirklich sehr gut. Ich bemerkte den aufgesetzten Ausdruck von Verärgerung auf seiner Miene, der jedoch im nächsten Moment der Gleichgültigkeit wich. Er war wirklich ein guter Schauspieler. Dann fragte Lorlen, was das zu bedeuten hatte, schaute zwischen Akkarin und mir hin und her. Auf seine Antwort hin musste ich mir ein belustigtes Grinsen verkneifen. Diplomatie? Wenn die Gegenüber Ichani waren? Das war so undenkbar, dass ich es erheiternd fand.
"Natürlich. Ihr führt diplomatische Gespräche in den Hüttenvierteln mit dort mordenden Sklaven, denen man Magie beigebracht hat" ein kaum hörbarer Hauch von Spott lag in meinem Tonfall, der jedoch noch immer sachlich war. In den Zügen der Höheren Magier erschien langsam Misstrauen, ihre Blicke, mit denen sie mich taxierten, spürte ich fast schon körperlich, ließ mir jedoch mein Unbehagen nicht ansehen. Auch Dakova hatte mich nicht selten mit seinen Blicken taxiert, jedoch selbstverständlich mit anderen Hintergedanken. Dennoch musste ich unweigerlich daran denken. Schnell verbannte ich die Erinnerungen. Akkarin ... Schon seine Anwesenheit beruhigte mich, auch wenn ich jetzt am liebsten irgendetwas getan hätte, um ihm meine Zuneigung zu zeigen, mich zu vergewissern, dass er noch immer für mich da war, es wäre sicher nicht klug.

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Zuletzt von Twesi am Do Mai 09, 2013 11:49 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 5:24 pm

Akkarin

Mein Erschrecken war gut gespielt - oder zumindest musste ich darauf hoffen, denn alles andere war zu undenkbar. Ich wirbelte zu ihr herum: "Was wollt Ihr damit andeuten?", fragte ich, zu wütend, um noch ruhig zu klingen. Stattdessen durchbohrte ich Avarya mit messerscharfem Blick und machte einen Schritt auf sie zu. Bedrohlich - einschüchternd.
"In den Hüttenvierteln?", das war Balkans Stimme, beinahe geschäftsmäßig, als er sich erhob und mich misstrauisch anstarrte. Wenigstens vermutete ich das, denn seinen Blick konnte ich beinahe körperlich spüren, er bohrte sich in meinen Rücken, während ich noch immer dicht vor Avarya stand und sie ansah.
"Akkarin?", frage Lorlen, beinahe sanft: "Was hast du getan?"
Ich schnaubte, und wandte ich zu ihm: "Lorlen. Sie will uns gegeneinander ausspielen, erkennst du das denn nicht?", fragte ich, beschwörend. Ganz so, als hege ich die Hoffnung, unsere Freundschaft zähle etwas - selbst, wenn sie das Leben in ganz Kyralia gefährdete. Aber es würde nicht funktionieren, denn Lorlen war zu klug. Und darauf baute ich. Er war genau wie ich, die Gilde kam für ihn an erster Stelle, und er würde alles geben, um sie zu retten. Das wusste ich. Und ich nutzte es aus, was grausam war. Furchtbar. Nichts, was ein wirklich guter Freund getan hätte. Oder doch? Ich wusste es nicht, und ich hatte keine Zeit, darüber nachzudenken. Wenigstens nicht jetzt.
Ich hasse es, ließ ich Avarya durch den Ring wissen, einfach nur, um mir sicher zu sein, wenigsten einen Menschen heute nicht zu verletzen. Aber vermutlich würde mir auch das nicht gelingen, denn ich musste sie verlassen. Erneut. Ich schloss kurz die Augen, ehe ich Avarya wieder herausfordernd ansah. So vieles hing davon ab, wie gut unser beider Schauspielkünste waren, und wenn ich jetzt begann, über all die Dinge nachzudenken, die nicht funktionieren könnten - dann würde ich verrückt werden. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn dann... dann bliebe mir nichts. Überhaupt nichts. Und ich hatte so viel zu verlieren!
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 5:58 pm

Avarya

Akkarin wirbelte zu mir herum, fragte mich wütend, was ich damit meine. Sein Block durchbohrte mich und er machte einen Schritt auf mich zu. Ja, er konnte wirklich sehr einschüchternd wirken, wenn er wollte. Doch glücklicherweise war alles nur geschauspielert, also fiel es mir leicht, meine Distanziertheit und Kälte zu bewahren, so auszusehen, als ob mich das alles gar nicht beeindruckte. Auch wenn seine Nähe mein Herz schneller schlagen ließ. Ich konnte seinen leisen Atem hören, als Balkan eine Frage stellte und sich erhob. Akkarin wandte sich nicht um, sondern sah mich noch immer an, doch auch ich löste den Blick nicht von seinem Gesicht. Erst als Lorlen etwas sagte drehte er sich herum. Natürlich, ich wollte sie gegeneinander ausspielen ... nun gut, eigentlich tat ich das ja auch ... aber aus einem anderen Zweck, als Lorlen wohl glaubte. Dann antwortete ich auf seine Frage.
"Nach Euren Treffen mit den Sklaven hat nur eine Person den Ort des Geschehens wieder lebend wieder verlassen. Und diese Person wart niemand anderer als Ihr" erwiderte ich, begegnete seinem Blick nicht minder herausfordernd. Kurz darauf spürte ich wieder Akkarins Präsenz, seine Worte bestärkten mich darin, seine Reaktionen nicht ernst zu nehmen, seinem herausforderndem Blick standzuhalten. Mit einer kleinen unauffälligen Bewegung meiner Hand legte ich einen Finger an den Ring.
Ich hasse es auch. Man hörte meiner Gedankenstimme deutlich den Schmerz über meine Worte an, die ich ihm sagen musste. Vor allem weil ich diejenige sein würde, durch deren Worte er gehen musste. Ich war schuld. Mit einer enormen Willensanstrengung schob ich meine Vorwürfe beiseite und konzentrierte mich auf meine Rolle. Ich wollte Akkarin nicht verlieren, doch ich hatte wohl keine andere Wahl.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 7:47 pm

Akkarin

Gott, Avarya war so beherrscht, so berechnend, und während unsere Blicke ein stummes Duell ausfochten, musste ich ein Lächeln unterdrücken. Das war eine dieser Situationen in denen ich sie am liebsten nur noch festgehalten hätte, um sie nie wieder zu verlieren. Aber hätte ich das jetzt getan - die Reaktionen der Höheren Magier wären amüsant gewesen. Zumindest, wäre die Situation nicht gar so ernst.
Als Avarya antwortete, war sie ganz die sachakanische Adlige, immer bereit, andere zu opfern.
"Ich bin nicht sicher, was Eure Quellen sind, aber ich garrantiere Euch, dass sie sich irren", sagte ich mit tödlicher Kälte in der Stimme, und fuhr dann fort. "Überdies ist es kaum der richtige Zeitpunkt für eine derartige Anschuldigung -- denn die interpretiere ich in Eure Worte"
Ich wusste, dass Widerspruch folgen würde, und wieder war es das Oberhaupt der Krieger, das das Wort ergriff: "Ich glaube kaum, dass wir etwas derartiges unter den Tisch fallen lassen können, bei allem gebotenen Respekt", ich sah ihn kalt an, entgegnete jedoch nichts weiter.
Sie alle sahen mich an, verstndnislos.
"Vielleicht solltet Ihr aufhören, in Rätseln zu sprechen", wandte sich Lorlen nun an Avarya und begegnete meinem Blick, unausgesprochene Fragen in seinen Augen. Ich senkte den Kopf, ganz so, als wäre ich geschlagen. Das war es also nun? Die Entschedung? Sie mussten mich ausstossen, mich verbannen, aber bei all der Bedrohung von dort konnten sie mich nicht nach Sachaka schicken, zu groß das Risiko, dass ich mich mit jemandem zusammentat. Und Avarya? Würden sie tun, was sie tun mussten, ihr vertrauen? Ich wusste es nicht. Ich konnte nur hoffen.
Ich weiß, sagte ich leise. So einfache Worte, und so nichtssagend. Was nutzte es, ihren Schmerz zu fühlen wie meinen eigenen? Was nutzte es einem von uns beiden, was nutzte es der Welt, de wir liebten. Nichts. Es nutzte nichts,, es hatte keinen Sinn.
Was denkst du, wie sie entscheiden werden?, fragte ich, mehr, um etwas zu sagen, um noch zumindest diese winzig kurze Zeit mit ihr zu verbringen, als dass es von Belang gewesen wäre. Wir würden es ja ohnehin erfahren.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 8:43 pm

Avarya

Nur eine kleine Bewegung meiner rechten Augenbraue zeigte irgendeine Reaktion auf Akkarins Worte.
"Meine Quellen irren sich nicht" hielt ich dagegen. "Ich habe es persönlich überprüft" Selbst wenn ich jemandem gestatten würde, meine Gedanken zu lesen, durch den Stein in meinem rechten Daumen, den ich von den Verräterinnen erhalten hatte, bestimmte ich, was andere sahen und konnte ihnen falsche Erinnerungen zeigen. Noch immer begegnete ich Akkarins Blick. Es war schwer, ihn zu erwidern, sich nicht in seinen grauen Augen zu verlieren, wie ich es in der Vergangenheit so oft getan hatte, doch dies war nicht der rechte Zeitpunkt dafür. Ich musste mich konzentrieren.
"Natürlich" erwiderte ich, als Lorlen mich aufforderte nicht mehr in Rätseln zu sprechen. Es kostete mich große Überwindung, die folgenden Worte auszusprechen. "Ich klage den Hohen Lord Akkarin aus der Familie Delvon, Haus Velan an, schwarze Magie praktiziert zu haben" Nun war es gesagt, ich beobachtete, wie Akkarin den Kopf senkte. Noch immer war mein Blick, so hoffte ich zumindest, neutral, ausdruckslos. In mir tobten jedoch die Gefühle. Wut, Trauer, Selbsthass. Ich wusste nicht, wie lange ich meine Fassade noch aufrecht erhalten konnte, doch ich würde es müssen. Der Klang von Akkarins Stimme in meinen Gedanken machte es auch nicht besser.
Ich weiß es nicht. Du kennst sie besser als ich antwortete ich auf seine Frage nach ihrer Entscheidung. Akkarin ... ich liebe dich Noch einmal musste ich mir ins Gedächtnis rufen, dass ich dies hier alles tat, um Kyralia zu retten, in der Hoffnung, später einen Ort zu haben, an dem wir gemeinsam leben konnten. Die Situation war zwar aussichtslos, doch es bestand noch Hoffnung. Trotzdem hätte ich ihn am liebsten in den Arm genommen und nie wieder losgelassen. Über unsere Verbindung spürte ich seinen Schmerz ebenso wie den meinen. Mein Herz schrie danach, aufzuhören, wollte nicht ohne Akkarin leben, aber noch hatte mein Verstand die Oberhand über meine Gefühle.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 8:57 pm

Akkarin

Das Erschrecken und Erstarren im Raum war beinahe greifbar, als Avarya die Worte sprach, die so wegweisend für unser Schicksal sein würden. Hatten wir sie überzeugt? Hatten unsere Maßnahmen die Wirkung, die wir uns erhofft hatten? Ich sah auf - und begegnete den anklagenden Blicken vierer Menschen, vierer Menschen, die stumm in ihrem Schock waren. Keiner von ihnen sagte in Wort, und ich stieß meine Worte geradezu heraus: "Das ist lächerlich", erklärte ich, aber wäre die Situation das gewesen, wonach sie ausschaute - ich hätte gewusst, dass das Spiel gelaufen war.
Erneut war es Balkan, der als erster die Sprache wiederfand: "Wir müssen handeln", sagte er, bestimmt, doch Lorlen unterbrach ihn, bevor er weitersprechen konnte: "Das sind schwerrwiegende Anschuldigungen", erklärte er, aber ich konnte in seinem Blick lesen, dass er sich längst damit abgefunden hatte, damit abgefunden, dass ich ihn belogen hatte, über all die Jahre.
"Wir dürfen nichts überstürzen, nicht, bevor wir nicht mehr Informationen haben", sagte er ruhig, wandte sich dann an Avarya: "Worauf stützt sich Eure Behauptung?", fragte er ruhig, sie ansehend. Doch damit war er der einzige, de Blicke der anderen waren auf mich gerichtet, voller Misstrauen und voller Angst. Ja, dachte ich bitter, ja, Angst war wohl angebracht.
Lorlen ist vosichtig, und ein kluger Mann. er wird die richtige Entscheidung treffen, zumindest.. nun, zumindest hoffte ich das. Seine Rolle in diesem Spiel war vielleicht die bitterste - die anderen schätzten mich zwar, aber mit keinem von ihnen verband mich eine ähnliche Freundschaft wie mit Lorlen - wie hart musste ihn dann mmein Verrat treffen? Überdies war er derjenige, der die schwersten Entscheidungen dieser Zeit zu treffen hatte, und ich konnte nicht da sein und ihm dabei helfen. Diese Vorsellung schmerzte fast so sehr wie der Gedanke, Avarya zu verlassen, womöglich gar für immer. Denn wie groß war die Chance, dass wir beide diesen Krieg überleben konnten. Und er hatte gerade erst begonnen.
Ich liebe dich auch, sagte ich, ersthaft - und traurig. Verdammmt, wir gehöten zusammen, warum, warum nur stellte sich das Schicksal stets gegen uns?
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Fr Aug 31, 2012 10:43 pm

Avarya

Die Höheren Magier sahen Akkarin anklagend an, waren jedoch noch immer sprachlos. Ich konnte es ihnen wirklich nicht verdenken. In ihren Augen praktizierte er schließlich verachtenswerte Magie, hatte sogar seinen Schwur gebrochen. Lord Balkan war der erste, der seine Stimme wiederfand. Ja, er hatte wohl recht, sie mussten handeln, auch wenn es mir ganz und gar nicht gefiel. Doch Lorlen unterbrach das Oberhaupt der Krieger, sah mich dann an und fragte, worauf sich meine Behaupitung stützte.
"Mein Behauptung stützt sich auf die Erinnerungen meiner Quellen, als ich ihre Gedanken gelesen habe. Das könnt Ihr selbstverständlich nachprüfen" erklärte ich. Ich konnte Lorlen verstehen, Akkarin war schon seit Jahren sein bester Freund und vermutlich wollte er eine Möglichkeit finden ihn da raus zu holen.
Ich hoffe, dass er die richtige Entscheidung treffen wird. Und mach dir wegen dem Gedankenlesen keine Sorgen, ich weiß, was ich tue erwiderte ich. ich weiß sagte ich dann. Wir hatten uns doch gerade erst wiedergefunden, warum mussten wir uns dann so schnell wieder trennen? Ich hatte Akkarin siebzehn Jahre lang nicht gesehen und auch jetzt gönnte man uns keine Zeit füreinander.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Sa Sep 01, 2012 6:32 pm

Akkarin

Ich seufzte beinahe lautlos - jetzt war es definitiv gelaufen. Selbst, wenn ich Optimist gewesen wäre - und das war ich auf keinen Fall - wäre meine Hoffnung gerade gestorben. Denn kein Magier konnte anzweifeln, was er in den Gedanken eines anderen las - und es musste für die Gildemagier wie ein großer Vertrauensbeweis aussehen, dass Avarya ihnen diese Chance gab. Ein kluger Schachzug. Meine Anerkennung für ihr Verständnis der Situation musste allerdings warten, denn jetzt gerade war mein Schauspieltalent gefragt - und das zu schulen - dafür hatte ich in der letzten Stunde wahrlich großartige Gelegenheiten gehabt.
Ein letztes Aufbäumen, also: "Es ist lächerlich", zischte ich, Avarya einen Blick zuwerfend, in den ich so viel Hass legte, wie mir möglich war. Gott, wie sie das treffen musste. Wie es mich traf. Sie so anzusehen kostete mich mehr Überwindung als alles zuvor, und ich hasste die Situation, die mich dazu zwang.
Lorlen jedenfalls wirkte konsterniert, als er nickte.
"Ich danke Euch für Eure Offenheit", murmelte er, machte aber keine Anstalten, auf sie zuzutreten. Ich konnte es ihm nicht verdenken - diese Offenbarung war ein Schock gewesen, nicht nur für ihn, doch während Vinara ihren Blick von mir abwandte und ihn verständnisvoll auf den Administrator richtete, hatte der sich wieder gefasst.
Er überbrückte den Abstand zu Avarya mit nur zwei Schritten undd sah sie an - diese Gelegenheit nutzte ich, denn wenn sie damit beschäftigt sein würde, Lorlen zu zeigen, was er wissen musste, würde sie ihre Konzentration brauchen.
Wi haben zumindest unser Bestes getan, erklärte ich, und schickte hr ein gedankliches Lächeln: Wie immer, nicht wahr?
Dann nahm ich die Hand vom Ring und beobachtete mit steinerner Miene, wie Lorlen seine Hand ausstreckte. Ich fluchte unterdrückt, was mir einen kühlen und erschrockenen Blick einbrachte - dramatische Auftritte in letzter Seunde wirkten immer besser als andere.
"Nein", sage ich laut und bestimmt: "Nein. Wir können ihr nicht trauen, sie könnte von unseren Feinden.."
"Akkarin", unterbrach mich Lorlen, und korrigierte sich im selben Atemzug: "Hoher Lord. Wir werden tun was nötig ist, und Ihr werdet das zulassen", sagte er, und in seiner Stimme schwang derselbe Schmerz mit, den auch ich fühlte - der Schmerz des Verrats.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Sa Sep 01, 2012 10:20 pm

Avarya

Ich unterdrückte ein leichtes Lächeln. Die Magier der Gilde mussten annehmen, dass man in Gedanken nicht lügen konnte, ich wusste es besser. Dank der Steine der Verräterinnen konnte ich lügen. Akkarin schien noch immer nicht aufgeben zu wollen. Bei dem hasserfüllten Blick, den er mir zuwarf, zuckte ich äußerlich fast unmerklich zusammen, meine rechte Hand ballte sich unwillkürlich zur Faust, doch innerlich tat es einfach nur weh. Ich wollte nicht, dass er mich jemals wieder so ansah, sah jedoch hinter der Fassade, wie viel Überwindung es ihn gekostet hatte, wie er das alles hasste. Ja, ich hasste diese Situation auch, die uns dazu zwang, dem jeweils anderen weh zutun.
Lorlen bedankte sich für meine Offenheit, kam erst jedoch nicht auf mich zu, bis er sich schließlich überwand und den Abstand zwischen uns überbrückte. Dann hörte ich wieder Akkarins Stimme in meinen Gedanken.
Ja, das haben wir, wie immer stimmte ich ihm zu, machte nicht einmal den Versuch die Bitterkeit aus meinen Gedanken herauszuhalten. Er würde ja sowieso merken, wie es in mir aussah, dazu kannte er mich einfach viel zu gut, als dass ich etwas vor ihm verbergen könnte. Dann verschwand seine vertraute Präsenz, als er die Hand vom Ring nahm. Von der einen auf die andere Sekunde fühlte ich mich unglaublich alleine und verlassen. Sein unterdrücktes Fluchen ignorierte ich, ja er wusste wirklich, wie man sich am besten in Szene setzte. Lorlen streckte die Hand aus und ich nickte ihm auffordernd zu, schloss dann die Augen. Nur am Rande bekam ich mit, dass Akkarin noch versuchte seinen besten Freund davon abzuhalten. Ich konzentrierte mich auf die Visualisierung meines Geistes, im nächsten Moment befand ich mich in dem Gebäude, das meinen Geist darstellte. Eine ärmliche Behausung, gebaut aus Brettern und Lehm, jedoch befanden sich dutzende Türen an den Wänden.
Normalerweise hasste ich es, wenn jemand in meinen Geist eindrang, es erinnerte mich einfach zu sehr an meine Zeit als Sklavin, doch es musste sein. Ich ging zur Tür, öffnete sie und wartete, bis der Administrator erschien.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Sa Sep 01, 2012 10:43 pm

Akkarin

Ich blieb versteinert stehen, hatte nicht einmal mehr Gelegenheit zu einer Erwiderung, als Lorlen schon die Augen schloss. Ich sah ganz genau, wie die drei übrigen Magier im Raum erleichtert ausatmeten - vielleicht hatten sie damit gerechnet, dass ich sie umbrachte.. Oder etwas ähnliches. Ich lächelte bitter. Ihren Tod zu verhindern war genau das, was ich mehr wollte als alles andere - selbst mehr, als mit der Frau zusammen zu sein, die ich liebte.
Ich konnte Lorlens Gedanken nicht lesen - aber ich wusste ganz genau, was er nun tat. Er würde vor dem Haus stehen, das Avaryas Geist war, sie würde ihm die Tür öffnen und er würde der unglaublich kluge Administrator sein, den ich so schätzte, und er würde sie bitten, ihm ihre Erinnerungen zu zeigen. Die Erinnerungen, die fälschlicherweise belegen würden, wie sehr ich die Gilde verraten und gegen alles verstossen hatte, was ich einst geschworen hatte.
Ich biss die Zähne zusammen - und der Rest des Raumes hielt den Atem an, wartend darauf, dass Lorlen und Avarya die Augen öffneten. Und dann? Dann musste er eine Entscheidung treffen, und diese Entscheidung musste - ja, musste einfach! - die sein, die wir uns wünschten. Sie mussten zu dem Schluss kommen, jemanden mit dem Wissen zu brauchen, das nur Avarya und ich besaßen. Es war mir gleichgültig, was mit mir geschah, aber ich würde auf keinen Fall zulassen, dass Avarya in Gefahr geriet. Niemals.
Und so wartete ich, wartete ebenso gespannt und ebenso hoffend wie die anderen. Das war einer der Augenblicke, die ich so sehr hasste - ich war machtlos. Aber damit hatte ich eine Menge Erfahrung.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Sa Sep 01, 2012 11:09 pm

Avarya

Als Lorlen vor meiner Haustür auftauchte bat ich ihn herein. Die Erinnerungen an meine Zeit bei Dakova und alle an Akkarin hielt ich hinter zwei großen Stahltüren verschlossen. Ich führte den Administrator zu der Tür, hinter der sich die, unechten, Erinnerungen verbargen, die ich ihm zeigen wollte. Ich öffnete sie und trat ein.

Ich legte meine Hände an die Schläfen des Sklaven, der vor mir kniete, sah ihm in die Augen. Mein Griff war fest. Dann drang ich in seinen Geist ein, lockte die Erinnerung an das Geschehen in Imardin hervor.
Es war dunkel, doch man konnte deutlich die beiden Gestalten, einen Kyralier und einen Sachakaner, erkennen. Magie flirrte in der Luft, als sie miteinander kämpften. Doch der Kampf dauerte nicht allzu lange. Der Sachakaner brach zusammen und Akkarin lief zu ihm, zog Dakovas Messer. Dann schlitzte er dem Sklaven die Pulsader auf und legte die Hand darauf, der Körper fiel wenig später leblos zu Boden.
Ich ließ die Hände sinken und nickte, während meine rechte Hand das Messer an meiner Hüfte zog.
"Dein Arm" befahl ich knapp.


Damit endete diese Erinnerung. Ich zeigte Lorlen noch drei weitere Erinnerungen von unterschiedlichen Sklaven und unterschiedlichen Kämpfen, ehe er sich aus meinem Geist zurückzog und wir beide die Augen aufschlugen.
Es ist vollbracht dachte ich voller Ironie Ich habe den letzten Schritt getan, um Akkarin wegzuschicken Nun hieß es, auf eine Entscheidung zu warten, wie auch immer diese ausfallen würde. Eigentlich wollte ich gar nicht daran denken.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Sa Sep 01, 2012 11:32 pm

Akkarin

Als Lorlen die Augen öffnete, sah er nur traurig aus. Traurig und furchtbar müde. Ich schloss die Augen, um mich zu beruhigen - mir war klar, was ich ihm antat, aber mir war ebenso klar, dass es der einzige Weg war. Ich musste die Menschen verletzen, die mir etwas bedeuteten, um die ganze Gilde zu retten. Und selbst das Erreichen dieses Ziels stand in den Sternen.
Sein Blick war sehr enttäuscht, und ich konnte ihn nur ansehen. Würde er glauben, was er gesehen hatte? Würde er das Vertrauen, das er jahrelang in mich gesetzt hatte, nun bereuen, würde er es einfach fallen lassen? Ich wusste, dass die Situation für ihn ebenso schwer war, aber ich wusste auch, dass er das richtige tun würde.
Er schüttelte leicht den Kopf, und erhob dann die Stimme: "Sie sagt die Wahrheit", erklärte er, und die Stille im Raum war beinhe greifbar.
Ich vermied es, Avarya anzusehen, denn ich wusste, dass ich dann die Beherrschung verlieren würde, und das durfte ich nicht riskieren Auf keinen Fall.
Stattdessen bewegte ich mich nicht einen Milimeter, während Lorlen mich ansah, dann die anderen Höheren Magier und dann erneut mich.
"Akkarin", sagte er, und ich konnte hören, dass es ihn große Überwindung kostete: "Wenn du schwarze Magie praktizierst, seit du zurück aus Sachaka bist..", er führte den Satz nicht zuende, ich dafür aber schon: ".. wie stark kann ich dann potenziell sein?", fragte ich ironisch, fuhr dann aber in ernsterem Tonfall fort: "Ich werde mich nicht wehren gegen die Strafe, die ihr mir für den Bruch meines Eids auferlegt, aber ich bitte euch, zu warten. Lorlen, dieser Krieg ist tödlicher, als du es dir vielleicht ausmalst, und auch wenn ich verstehe, dass ich für die Gilde ein untragbares Risiko bin, so braucht ihr mich doch" - beschwörend, ja, so klang ich nun, und obwohl ich nicht damit rechnete, dass sie darauf eigehen konnten, so mussten sie doch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen.
"ihr braucht mein Wissen, und ihr braucht meine Stärke. Die Gilde jetzt ohne Anführer dastehen zu sehen - das könnte der entscheidende Fehler sein", erklärte ich.
"Du hast Menschen getötet, unschulldige Menschen!", warf er mir vor, und ich schnaubte belustigt und sah auffordernd zu Avarya: "Nun, erzählt ihm, wie unschuldig diese Menschen wirklich waren, erzählt ihm, was ihre Ziele waren"
Ich lächelte kalt. Oh, ich war noch immer ein ausgezeichneter Politiker. Aber ich war geschlagen, all die Menschen in diesem Raum wussten es, und bald würden es noch sehr viel mehr wissen.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   So Sep 02, 2012 2:12 pm

Avarya

Ich beobachtete, wie Akkarin kurz die Augen schloss, vermutlich, um sich wieder zu sammeln. Lorlens Blick war traurig, verständlich, schließlich hatten meine Erinnerungen ihm gerade bewiesen, dass sein bester Freund ein Mörder und Schwarzmagier war. Auch wenn er selbstverständlich noch nicht die wirklichen Hintergründe von dessen Taten kannte. Keine Minute später verkündete der Administrator, dass ich die Wahrheit gesagt hätte. Akkarin mied meinen Blick ebenso wie ich den seinen. Ich wusste nicht, ob ich meine Fassade aufrecht hätte erhalten können.
Ich ließ sie reden, bis Akkarin mich auffordernd ansah. Ich sollte ihnen also erzählen, was es mit den Sklaven auf sich hatte ...
"Die Männer, die der Hohe Lord getötet hat, waren, müsst Ihr wissen, Sklaven von Ichani." erklärte ich. "Ihr magisches Potential wurde freigesetzt und man lehrte sie höhere Magie. Dann wurden sie nach Kyralia geschickt, um zu überprüfen, ob die Gilde noch immer höhere Magie benutzt oder ob es der Wahrheit entspräche, dass sie sie ächtete. Desweiteren sollte der Hohe Lord getötet werden."

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   So Sep 02, 2012 3:19 pm

Akkarin

"So ist es", bemerkte ich, und sah die anderen an, einen nach dem anderen: "Ich hatte keine Wahl, und der Grund, aus dem ich es getan habe - das ist die Bedrohung der Gilde, und sie ist heute stärker denn je"
Ich wusste, dass ich kein Verständnis erwartn durfte, am allerwenigsten Absolution, und damit umzugehen war schwer - aber bedeutend leichter als es gewesen wäre, den Tod aller Gildemagier zu verantworten.
"Deshalb müsst ihr mir in diesem Punkt vertrauen, auch, wenn ich euch keinen Grund dafür gegeben habe. Die Ichani waren bisher nicht überzeugt davon, dass wir schwarze Magie verboten haben - aber nach dem Angriff auf das Fort düften sie Gewissheit haben. Und wir sind bemerkenswert schlecht auf etwaige Angriffe vorbereitet. Und die wird es geben"
Ich schüttelte de Kopf. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, ihnen nicht zu vertrauen - aber jede Reue kam zu spät, und nach alle, was ich gewusst hatte, war es die richtige Entscheidung gewesen.
"Das alles mag der Wahrheit entsprechen", mischte sich nun erneut Vinara ein: "Aber es ändert nichts daran, dass die Situation äußerst unglücklich ist. Das hättet Ihr verhindern müssen", sie sah mich an. leiser Vorwurf in ihrem Blick. aber keine Anggst, und das war genauso gut, wie es auch schlecht war - denn wenn sie mich nicht fürchtete, dann vielleicht auch nicht die, die uns tatsächlich Böses wollten.
Avarya... Du musst sie dazu bringen, die Gedankenrede nicht länger zu benutzen... Denn wenn ich es tue, werden sie erst in Gedanken darüber beraten, und das wäre äußerst ungeschickt.., bemerkte ich, ehe ich mich erneut in meinen Sessel sinken ließ.
"Nun", sagte ich, während ich nach meinem Weinglas griff: "Was gedenkt Ihr zu tun?"
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   So Sep 02, 2012 4:08 pm

Avarya

Natürlich war die Bedrohung für die Gilde heute stärker denn je, schließlich befand sich Kariko mit seinen Verbündeten auf direktem Weg nach Imardin. Je länger wir hier herumsaßen und redeten, desto näher kam er seinem Ziel, auch wenn die Hauptstadt Kyralias noch mehrere Tagesreisen entfernt war.
"Da muss ich dem Hohen Lord zustimmen, ein Ichani kann, grob geschätzt, so stark sein, wie hundert Magier der Gilde. Ohne den Gebrauch höherer Magie werden die Ichani den Kampf zu hundert Prozent gewinnen." sagte ich. "Außerdem hat jeder in Sachaka bis jetzt geglaubt, dass die Gilde noch immer höhere Magie zuließe. Doch nun kennen zumindest die Angreifenden die Wahrheit"
Lady Vinara mischte sich ein, warf Akkarin vor, dass er diese Situation hätte verhindern müssen. Am liebsten wäre ich der Frau an den Hals gesprungen, aber ich beherrschte mich. Akkarin hatte alles getan, um Kyralia zu schützen und sie warf ihm vor, nicht genug getan zu haben. Akkarin bat mich zu verhindern, dass sie die Gedankenrede benutzten.
Ich weiß, ich werde sehen, was ich tun kann erwiderte ich, ehe er sich in seinen Sessel setzte. Ich sah jedem der Höheren Magier eindringlich in die Augen.
"Noch eine Bitte ... Ihr solltet in Zukunft den Gebrauch der Gedankenrede unterlassen. Bedenkt, dass unsere Feinde ebenfalls Magier sind und dieser mächtig. Es wäre äußerst unklug, wenn auch nur irgendetwas über unsere Pläne oder über das, was hier geschehen ist, zu ihnen durchdringen würde." Jetzt mussten wir die Entscheidung der Höheren Magier abwarten.

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Zuletzt von Twesi am So Nov 18, 2012 7:02 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   So Sep 02, 2012 10:13 pm

Akkarin

Mir war klar, wie die Höheren Magier auf Avaryas Bemerkung reagieren würden - zuerst mit Entsetzen, aber dan würden sie beginnen, darüber nachzudenken. Und irgendwann würde Lorlen oder vielleicht Balkan eimsehen, dass sie recht hatte - und da sie mir nicht vertrauen konnten, würden sie hoffentlich auf Avarya zugehen.
"Das wäre dann wohl mein Versagen", bemerkte ich ironisch, was mir einen tadelnden Seitenblick einbrachte. Vinara allerdings blickte entschuldigend, und ich nickte ihr knapp zu. Jetzt war nicht der Zeitpunkt für private Fehden, und tatsächlich schätzte ich die Heilerin sehr - sie war ein Gegengewicht zu der ansonsten ausschließlich männlichen Führungsebene der Gilde.
Danke, ließ ich Avarya wissen und sah mit entspannter Neugier zu, wie sie die Gilde ermahnte. Wäre die Situation nicht derart ernst gewesen - es hätte beinahe etwas von einer Karrikatur gehabt.
Lorlen nickte, und antwortete: "Vielen Dank. Wir werden darauf achten, haltet Ihr es für klug, die Gildemagier mithilfe der Gedankenrede darauf aufmerksam zu machen?", fragte er und rieb sich die Augen. Ich sah ihn aufmerksam an - er wirkte tatsäclich äußerst müde, was ich ihm nicht verdenken konnte, nach all dem, was er in letzter Zeit hatte verkraften müssen.
"Wir sollten eine Lösung finden", mischte ich mich nun wieder ein: "Bezüglich des Problems, das ich wohl darstelle", ich lächelte, aber es gelang mir nicht halb so gut wie an anderen Tagen.
"Wenn ich die Diskussion abkürzen darf - es wäre äußerst unklug, die Gilde jetzt zu schwächen, deshalb solltet ihr so wenige wie möglich einweihen. Wenn das alles hier vorbei ist, stelle ich mich gerne der Kritik, sollten dann noch genügend Magier am Leben sein, aber für jetzt...", ich beendete den Satz nicht, Lorlen aber nickte: "Er liegt richtig. Lord Balkan, denkt Ihr, Ihr könntet einige Eurer Krieger für die Bewachung des Hohen Lords entbehren?"
Ich lächelte schmal - als ob mich die Krieger aufhalten könnten! Aber ich sagte nichts, denn diese Alternative war die Beste von allen. Ich würde womöglich sogar helfen können, irgendwie.
Balkan nickte, aber Sarrin schaute empört: "Ihr wollt ihn in seinem Amt belassen, Administrator? Bei allem, was er sich hat zuschulden kommen lassen?" - ich widersprach nicht, denn er hatte Recht. Auch, wenn es das einzige gewesen war, was ich hatte tun können. Stattdessen betrachtete ich interessiert den tiefroten Wein, nahm einen Schluck ud lehnte mich erneut zurück.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   So Sep 02, 2012 10:47 pm

Avarya

ich hoffte doch sehr, dass meine Bemerkung über die Ichani und die höhere Magie etwas gebracht hatte. Vielleicht würden dann zumindest die höheren Magier diesem Zweig der Magie nicht so feindlich gegenüberstehen. Bei Akkarins ironischer Bemerkung musste ich mir ein Lächeln verkneifen. An machen Stellen war dieses Gespräch doch höchst amüsant.
Immer wieder gerne erwiderte ich auf sein Danke. Die Situation war schon komisch, eine einzelne Frau belehrte die Magier, die die höchsten Ämter in der Gilde bekleideten darin, dass sie keine Gedankenrede mehr verwenden sollten.
"Ja, das halte ich sogar für unbedingt notwendig" erwiderte ich, konnte mir ein leichtes Lächeln nicht verkneifen. "Kariko wird außerdem ganz sicher nicht erfreut sein, dass er nun nicht mehr mithören kann" Das wäre dann auch ein ganz kleiner persönlicher Triumph.
Nun mischte Akkarin sich wieder in das Gespräch ein, schlug vor, dass man nun doch endlich zu einer Lösung seines Verbleibes wegen kommen sollte. Das hielt ich für eine gute Idee, ich wollte Gewissheit haben, was nun geschehen würde. Die Idee war gut. Die Gilde würde ihn, nun ja ... nicht unter Kontrolle haben, keinesfalls, denn wenn Akkarin sich befreien wollte, so konnten ein paar Krieger ihn nicht daran hindern, aber es führte wohl eher zu dem Gefühl, in unter Kontrolle zu haben. Außerdem war dann immer noch hier, ich wusste, wie es ihm ging, wusste, dass er bis zum Eintreffen der Ichani nicht in Gefahr war und vielleicht gäbe es ja eine Möglichkeit, dass wir uns sehen konnten. So klein sie auch sein möge. Beinahe hätte ich Lord Sarrin einen mörderischen Blick zugeworfen, konnte mich aber in der letzten Sekunde noch beherrschen. Wenn sie wegen dieses alten Mannes von Akkarins Vorschlag abwichen, dann würde mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mord stattfinden.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Mo Sep 03, 2012 12:57 pm

Akkarin

Ein stummes Lächeln in Gedanken war meine einzige Antwort für Avarya, dann widmete ich mich wieder dem Gespräch - oder vielmehr der Diskussion, denn durch Sarrins Widerspruch hatte die ganze Sache Fahrt aufgenommen, und ich war sicher, dass es noch zu heftigeren Wortwechseln kommen würde.
"Kariko ist..?", Lorlen schaute fragend, wenn auch etwas abgelenkt, denn Balkan diskutierte leise mit Sarrin, und er war sichtlich besorgt. Wer konnte es ihm verdenken? Nur, weil mich diese Situation keineswegs überraschte und beinahe ein wenig erheiterte, musste es ihm nicht ebenso gehen. Ganz im Gegenteil. Obwohl auch er die Sturheit und - gelinde gesagt - die Streitsüchtigkeit der Gildemagier kannte, so musste er sie unter Kontrolle halten. Alles andere als einfach.
"Ich halte die Idee für durchführbar. Falls Ihr, Lord Sarrin, einen Gegenvorschlag habt, so meldet Euch doch bitte bei mir", erklärte Lorlen, sichtlih genervt, und als Sarri widersprechen wollte, hob er die Hand: "Nein. Nicht jetzt. Es gibt Wichtigeres. Avarya, könntet Ihr uns alles erzählen, was Ihr wisst?", bat er und fuhr sich durch die Haare, ehe er sich neben mich setzte.
Das war gut, denn es bedeutete, dass er Avarya zumindest ein gewisses Maß an Vertrauen entgegenbrachte, und das wiederum - konnte uns allen das Leben retten.
"Lord Balkan, wir brauchen Eure vertrauenswürdigsten Krieger. Wir dürfen nicht viele einweihen, das würde die Gilde nur unnötig schwächen", Lorlen schien an alles gedacht zu haben, und ich lächelte schach. Vielleicht - ja, vielleicht würde sich das ganze doch noch zum Guten wenden.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Mo Sep 03, 2012 5:39 pm

Avarya

Ich folgte der Diskussion der höheren Magier, ohne mich direkt daran zu beteiligen. Von der Politik der Gilde verstand ich schließlich nichts.
Lorlen fragte, wer Kariko sei, während Lord Balkan und Lord Sarrin leise weiterdiskutierten. Ich schwieg vorerst, denn bei diesem Stimmengewirr war es schwer etwas zu erklären und auch von allen gehört zu werden. Außerdem hatte ich keine Lust mich zu wiederholen.
"Kariko ist der Anführer der Ichani, die Imardin angreifen wollen." erklärte ich dann, als Lorlen mich fragte, was ich wisse. "Das ist ... ein Grund, warum ich hier bin"
Soll ich ihnen wirklich deine - unsere Geschichte erzählen? fragte ich Akkarin.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier (Twesi & Regenwolke)   Mo Sep 03, 2012 7:46 pm

Akkarin

Ich lachte lautlos auf - ein Grund? Na, wenn das niemanden neugierig machte...
Von den Höheren Magiern aber schien niemand wirklich zu stutzen, was vielleicht damit zusammenhing, dass Sarrin nah Lorlens abweisender Haltung wirklich beleidigt schien, Balkan im Geiste wohl bereits damit beschäftigt war, etwaige Kandidaten auszuwählen und Vinara sich erst ein genaues Bild machen wollte. Gott, manchmal waren sie wie Kinder - und wenn ich diese Vorstellung für gewöhnlich eher erheiternd fand, so ging mir ihr Gehabe gerade ein klein wenig auf die Nerven.
Du kannst ihnen nicht meine Geschichte erzählen - sie würden sich fragen, auf welche Weise du davon Kenntnis bekommen haben könntest, und wenn eines nicht passieren darf, dann, dass sie eine innigere Beziehung zwischen uns vermuten als eine flüchtige Bekanntschaft aus Gründen der Diplomatie. Aber erzähl ihnen was du möchtest, was die Dinge angeht, die nicht persönlich mit mir zu tun haben - deine Geschichte ist auch nicht ganz ohne.
Und das wäre dann die Untertreibung des Jahrhunderts.

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