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 Die Gilde der Magier

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Regenwolke



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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 12:12 am

Akkarin

Ich nickte: "Kein Anlass dafür. Wir waren beide ein wenig unter Druck", ich lächelte sie an, nun wieder mit offenen Augen und offenem Blick, dann aber, als sie weitersprach, verschwand das Lächeln. Mich warnen. Die Worte klangen bitter in meinem Kopf - aber wenn es für sie nur diesen Grund gab, dann musste ich das akzeptieren. Und das hätte ich sicher getan, wenn sie nicht weitergesprochen hätte. Mich wiedersehen. Unwillkürlich nickte ich: "Ich... freue mich, dich wiederzusehen, Avarya", und als ich sie mit ihrem Namen ansprach, schien es mir für einen Moment, als wäre da gar nichts mehr zwischen uns, nicht die Jahre und nicht die Distanz, die sie verursacht hatten.
"Ich...", ich zögerte: "Ich weiß nicht... ", und wusste doch nicht, was ich sagen wollte. Was wusste ich nicht? Ob ich ihr das verzeihen konnte? Ob sie noch ebenso empfand wie ich? Ob es für uns noch eine Zukunft geben konnte?
Ich atmete langsam aus, dann setzte ich mich erneut, müde - aber nicht mehr hoffnungslos.
"Was bedeutet das, Avarya?", fragte ich, und sah sie direkt an: "Für uns beide? Was bedeutet das?"
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Twesi
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 12:30 am

Avarya

"Da hast du Recht" stimmte ich ihm zu. Ich lächelte ebenfalls, konnte einfach nicht anders, als es ihm gleichzutun. Ich liebte sein Lächeln, ebenso wie seine Augen. Dann jedoch verblasste es, nachdem ich den Grund für meine Anwesenheit genannt hatte.
"Es freut mich ebenfalls dich wiederzusehen, Akkarin" ich sah nun wieder vollständig auf. Es war so schön, seinen Namen wieder aussprechen zu können, aber ... die Unsicherheit, ob er noch genauso empfand wie ich, blieb.
"Du weißt was nicht?" fragte ich mit sanfter Stimme, beobachtete, wie er sich setzte. Dann seufzte ich leise.
"Eine gute Frage" resümierte ich. "Ich weiß es nicht ... Ich denke es kommt darauf an, was wir beide noch ... für den jeweils anderen ... empfinden?" Ich hatte schließlich keine Ahnung, ob Akkarin mich noch liebte oder nicht.

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Regenwolke



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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 12:54 am

Akkarin

ich lachte leise - es stand außer Frage, was ich noch für sie empfand, aber was Avarya anging... Ja, das war tatsächlich der Punkt.
"Ich weiß so vieles nicht", seufzte ich: "Das ist das Problem, nicht wahr? Immer wissen wir zu wenig - aber, was ich meinte..", meine Stimme verlor sich. Ich wusste selbst nicht, was ich meinte, aber dann fuhr ich - mit neu gewonnener Sicherheit - fort: "Avarya, du weißt, was ich damals gefühlt habe, und daran hat sich nichts geändert, aber wenn es dir nicht ebenso ergeht, dann werde ich es akzeptieren. Und ich werde froh sein, dass du lebst, denn die Welt ohne dich ist ein trauriger Ort, für mich, zumindest", ich lächelte, dann aber sah ich sie an. Ich hatte absolut keine Ahnung, was sie sagen würde - dabei hatte ich sie eimal so gut gekannt, jede Regung vorhersehen können. Ich wünschte mir das zurück, wenn auch nicht die Umstände, die uns einander nahegebracht hatten. Denn die - die wollte ich niemals wieder erleben müssen.
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Twesi
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 6:03 am

Avarya

Worüber er gerade wohl lachte? Ich wusste es nicht zu bestimmen, auch wenn ich das früher sicher gekonnt hätte. Die Jahre hatten eben Spuren hinterlassen. Bei uns beiden. Akkarins Stimme verlor sich irgendwann bei seinen folgenden Worten.
"Das ist in der Tat ein Problem" stimmte ich ihm zu, während mein Herz einen riesigen Satz machte. Er empfand also immer noch genauso wie damals für mich? Das war mehr, als ich je zu hoffen gewagt hatte. Ein Lächeln erschien auf meinen Lippen.
"Streich den Teil nach dem aber wenn" erklärte ich, lächelte breit, während er mich ansah und auf meine Antwort wartete. Die würde ich ihm mit Freuden geben. "Meine Gefühle für dich haben sich auch nicht geändert. Ich fühle noch immer so wie damals" Auch wenn unsere Beziehung damals viel einfach erschienen war. Es war alles so leicht gewesen. Wir hatten uns in- und auswendig gekannt. Das war ein Punkt, den ich in der Tat vermisste.

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Fyurama

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 4:22 pm

Varondil öffnete theatralisch die Tür und lächelte. "Wenn ich bitten darf" lud er sie und die übertriebene Höflichkeit in seiner Stimme, war nicht zu überhören.
Ein bisschen Humor steckte doch noch in ihm, auch wenn viele aus seiner Familie das nicht glaubten. Sie hielten ihn für einen senilen Magier, der sein Leben nur zwischen Bücher verbrachte. Wer weiß, vielleicht war es auch so?
Manchmal, aber nur manchmal konnte er über das was die Menschen über ihn dachten lachen, die meiste Zeit aber war es ihm egal. Auch hier im Turm war er nicht frei von Gerüchten, manche vermuteten er habe irgendetwas verbrochen und er deswegen so abgeschottet lebte. Eigentlich hatte er nichts gegen Gerüchte, aber wenn seine Cousine mit einbezogen wurde, hasste er es. Sie war der wohl netteste Mensch den er kannte, zu mindestens richtig kannte, falls man das überhaupt von sich behaupten kann. Und sie sollte man gefälligst in Ruhe lassen.
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hermi12
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 9:02 pm

Cendryn saß auf ihrer Stute und ritt in zügigem Tempo und war auch schon eine Weile unterwegs, denn die meisten Ichani lebten wegen den Feindseligkeiten etwas weiter Auseinader. Wären die Ödländer im Gegenzug zu ihrer Unfruchtbarkeit nicht so riesig und man hätte sich auch noch um Land streiten müssen, würden sie ihre Energie zu nichts anderem mehr verwenden, als sich gegenseitig abzuschlachten, was sie momentan schon zu genüge und mit Flammeneifer taten.
Langsam kam das Lager eines Ichanis in Sicht, das aufgrund der Lage eindeutig Starias sein musste. Sie selbst kannte ihn kaum, dass meiste was sie über ihn wusste hatte sie nur aus zweiter Hand, hatte ihn noch nicht einmal selbst gesehen, was es umso schwerer macht, ihn einzuschätzen. Als sie ihr Pferd zügelte und sich aus dem ledernen Sattel schwang kam ihr bereits ein Sklave entgegen gelaufen.
„Es braucht Wasser und ich auch etwas zu trinken, einen Becher Wein, wenn euer Herr mir welchen entbehren kann “ meinte sie kühl ohne den Blick zu dem Sklaven zuwenden, der ihr die Zügel aus der Hand nahm. „Ruft euren Herrn und sagt ihm jemand möchte ihn sprechen“
Der Sklave blieb stehen und zögerte kurz, sein Heer wurde ungern gestört, aber die Cendryn wirkte nicht als würde sie das gerne von ihm hören
„Das war keine Frage, Sklave“ meinte sie ruhig und musterte ihn eindringlich. Brachte man ihnen hier etwa keinen Gehorsam, anderen verbündeten Ichanis gegenüber bei? Für sie selbst wäre bereits dieses Abwegen einen Befehl auszuführen oder nicht Anlass für eine Strafe gewesen, doch bevor sie fremde Sklaven zurechtstutze wartete sie einen Grund ab, den jeder Ichani anerkennen würde, sodass man ihr nicht gleich nachsagte, sie beschädige ohne Grund das Eigentum anderer Leute.
Schließlich nickte der Sklave und ging mit dem Zügel in der Hand eiligen Schrittes davon, sie selbst stehen blieb und ihm nachsah, ungeduldig wartend, bis man ihren Befehl erfüllt hatte. Sie strich sich eine der roten Strähnen aus dem Gesicht, die Haaren waren bis auf einige hochgesteckte Haarpartien offen und fielen ihr auf das dunkelblaue Kleid. Ein durchscheinender, lockerer Stoff in derselben Farbe bildete die weit fallenden Ärmel und lag als leicht schimmernder Schicht über dem restlichen Gewand. Die Ränder waren in einem weißgoldenen Ton bestickt und auch unter der Brust befand sich eine eng anliegende, gürtelähnliche Stickerei, die ihre Figur betonte.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 9:18 pm

Staria

Gerade eben war ich in einen unruhigen Schlaf gefallen - ich hatte nie einen tiefen besessen, aber seit ich in den Ödländern lebte, weckte mich jedes Geräusch - als plötzliche Helligkeit in mein Zelt fiel. Der Eingang hatte sich geöffnet, und sobald ich gegen das Licht wieder etwas erkennen konnte, sah ich die erbärmliche Gestalt. Wütend fuhr ich auf und herrschte den Sklaven an, der ganz offensichtlich erschrocken und verängstigt war: "Mein Befehl war klar, Sklave!", fauchte ich, und gab mir keine Mühe, meinen ehrlichen Zorn zu verbergen. Ich war heute einmal gnädig gewesen, das würde kein zweites Mal geschehen: "Herrgott, wenn nicht gerade der König gestorben ist, gibt es dafür keine Entschuldigung"
Er stammelte herum, aber ich hatte nicht den Nerv, mir seine sinnlosen Rechtfertigungen anzuhören. Mit einem Blick brachte ich ihn zum Schweigen, trat dann zu ihm und zog mein Messer. In derselben Bewegung hatte ich dem Unglücklichen die Kehle aufgeschlitzt, und während ich seine Kraft nahm, beruhigte ich mich etwas. Mir war klar, dass er nur Opfer eines plötzlichen Wutanfalls geworden war, aber damit musste er leben - mit dieser Gefahr.
Als er tot und blass vor mir lag, wischte ich mein Messer und meine Hand ab und strich mein Gewand gleich, ehe ich ins Sonnenlicht trat: "Reana!", rief ich: "Kümmere dich darum" - das war ihre Strage, dafür, dass sie das zugelassen hatte. Er war ihretwegen tot, und wenn sie das belastete - konnte mir das egal sein.
Ganz ich selbst, stolz und von wogender Kraft erfüllt, trat ich zu meinem Gast: "Verzeiht die Verzögerung", erklärte ich, mit einer leicht angedeuteten Verbeugung: "Und ich entschuldige mich für das absolut inakzeptable Benehmen meines Sklaven. Er wurde bereits bestraft", ich lächelte kalt, dann sah ich sie aufmerksam an. Ich kannte sie, wenn ach nicht persönlich, aber man sagte, sie würrde in einigen Jahren gewiss die Geschicke der Ichani mitbestimmen. Was sie nur wollte?
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hermi12
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 9:48 pm

Ein Mann trat auf sie zu groß, schlank und der Kleidung nach eindeutig ein Ichani, nur einige Jahre älter als sie, was für einen Ausgestoßenen selten war, doch sie hatte schon von seinem jungen Alter gehört.
Cendryn nickte leicht, sichtlich zufrieden als sie die leichten Spuren von abgewischtem Blut an seinen Handballen entdeckte, auch der Sklave nur wenige Sekunden bei ihm gewesen war. Ihre Lippen bildeten ein leichtes Lächeln, konsequent war er das wusste man ihm lassen und das war eindeutig eine Eigenschaft, die sie an Leuten schätze.
„Ihr müsst euch keinerlei Schuld bewusst sein, doch ich weiß eure Geste zu schätzen“ sagte Cendryn auf die Erwähnung der Strafe und erwiderte die angedeutete Verbeugung, eine volle war nur ihrem ehemaligen König oder ähnlichen Machtpersonen vorbehalten, auch wenn es unwahrscheinlich war, dass die Strafe tatsächlich aus so etwas wie Freundlichkeit ihr gegenüber geschehen war. Die meisten Ichani hatten schlichtweg ein ähnliches Rechtsempfinden wie sie und störten sich demnach genauso an manchen Verhalten von Sklaven oder bestrafen sie aus purer Lust an der Handlung.
„Ich hoff mein unangemeldeter Besuch kommt euch nicht ungelegen? Doch ich dachte es wäre besser einmal persönlich mit euch zu reden, als einen Boten zu schicken“, wo wir doch schließlich in gewisser Weise in dieselbe Richtung arbeiten“ Er war ebenfalls wie ihr Vater auch ein Verbündeter Karikos, auch wenn sie bezweifelte, dass er tatsächlich, dessen ganze Auffassung teilte, er wirkte mehr wie ein Mann, der sich immer dem anpasste, was am besten für ihn war und sich nicht loyal einer Seite widmete.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 02, 2012 10:22 pm

Reana

Mit gesenktem Kopf kniete ich auf dem Boden und lauschte darauf, was um mich herum geschah. Ich wollte ganz sicher nicht in der Haut des Sklaven stecken, der gerade des Meisters Zelt betrat und ihn wecken sollte. Natürlich empfand ich Mitleid mit ihm, doch was mit ihm geschehen würde, berührte mich nicht, schließlich kannte ich ihn kaum. Wenn ich um jedem getöteten Sklaven trauern würde, dann würde ich wohl irgendwann zerbrechen. Deshalb hatte ich mich davon schon vor vielen Jahren distanziert. Ich schluckte, denn auch ich würde bestraft werden. Immerhin hatte ich meinen Befehl, sicherzustellen, dass der Meister nicht gestört wurde, nicht befolgt. Auch wenn ich keine andere Wahl hatte, so würde er darauf gewiss keine Rücksicht nehmen. Ich hatte nun schon zum zweiten Mal für heute sein Missfallen erregt und er würde ganz sicher nicht mehr gnädig sein. Eine Strafe war gewiss. Ich konnte nur hoffen, dass er mich nicht umbrachte.
Aus dem Zelt war nun die wütende Stimme unseres Meisters zu hören. Das war schlecht, sehr sehr schlecht. Staria war zwar kein Sadist, aber gnadenlos und unberechenbar, vor allem, wenn er wütend war. Trotzdem hatte ich hier ein besseres Leben als früher. Schreie drangen an mein Ohr und ich zuckte zusammen, war froh, dass man mir nicht den Auftrag gegeben hatte, den Meister zu wecken. Im nächsten Moment verstummten die Schreie.
Meine Miene war nun starr vor Angst. Dann waren die Geräusche von Stiefeln zu hören, als mein Herr aus dem Zelt trat. Automatisch versuchte ich mich kleiner zu machen, wäre gerade liebend gerne verschwunden. Ich hasste es, wenn ich einen Fehler machte, ich hasste es, wenn ich meine Befehle nicht ordnungsgemäß ausführen konnte und ich hasste es ihn zu enttäuschen. Ich spürte seinen bohrenden Blick im Nacken. Dann befahl er mir, sich um die Leiche zu kümmern.
"Jawohl Meister" murmelte ich, sprang auf und lief mit noch immer gesenktem Kopf ins Zelt. Mit ausdrucksloser Miene betrachtete ich den toten Sklaven, doch ich empfand keine Trauer. Mit einem leisen Seufzen packte ich den Körper, um ihn zu verbrennen, so wie es üblich war.

Velia

Ich schmunzelte, als mein Cousin die Tür öffnete und mich mit übertriebener Höflichkeit bat, voranzugehen.
"Gerne" erwiderte ich und trat durch die Tür. Dann strebte ich dem Ausgang der Magierqaurtiere entgegen. Ich beschleunigte meine Schritte etwas, denn auch wenn der Gong noch nicht erklungen war, so wollte ich doch nicht zu spät zu Heilkunst kommen. Schließlich wollte ich mich nicht bloßstellen, vor allem nicht vor einem gewissen Lonmar. Also schlug ich den Weg zu den Heilerquartieren ein. Auf Höhe des Novizenquartiers erblickte ich in der Ferne eine vertraute Gestalt. Ein dunkelhäutiger Junge in meinem Alter in braunen Novizenroben. Shinda. Na klasse.

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Akkarin & Avarya ~ Forever Love

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 8:50 pm

Staria

"Natürlich", entgegnete ich mit ausgesuchter Höflichkeit, ebenso wie sie. Denn das war es, was wir alle sein wollten - Politiker, erfolgreich. Und einige wenige - meine Wenigkeit, natürlich - waren es. Der überwiegende Teil der Ichano aber war zu Recht hier draußen. Barbaren und grobe Menschen ohne Sinn für das feine Spiel des Redens, das ich so großartig beherrschte. Und dass mein Gast tatsächlich ebenso gewillt schien, sich auf diesen Tanz einzulassen, sichere ihr zumindest etwas ähnliches wie Hochachtung.
Auf ihre Nachfrage folgte meinerseits zunächst eine Pause. Doch, natürlich kam sie ungeleen, wie jeder Gast, der zu Verhandlungszwecken kam, mehr noch - sie hatte mich geweckt.
"Aber nicht im Geringsten", antwortete ich schließlich mit einem ironischen Lächeln, dem man - mit Absicht natürlich - leicht ansehen konnte, dass ich eigentlich anders dachte. Oder zumindest tat ich, als ob ich anders dachte, denn ich wollte zeigen, we von uns beiden die Zügel in der Hand hatte, ohne direkt unhöflich zu sein.
"So? Nun, ich würde mich sehr freuen, zu hören, was Ihr denn als das uns berbindende Element seht. Vielleicht gehen wir dazu an einen... etwas privateren Ort", schlug ich vor, und fuhr, nun amüsiert, fort: "Mein Zelt allerdings ist im Augenblick vielleicht nicht der perfekteste Platz" - nein, wirklich nicht. Immerhin war Blut auf dem Boden. Und das war dann doch ein wenig niveaulos.

Akkarin

Einen Moment starrte ich Avarya nur an. Sie... fühlte noch genauso? Aber warum... Ich schüttelte leicht den Kopf. Was zählte das jetzt? Sie war hier, und sie liebte mich, wie auch ich sie liebte.
"Avarya", flüsterte ich, und meine Stimme brach weg, ohne, dass ich es hätte verhindern können: "Avarya"
Ich erhob mich und trat auf sie zu - aber was wollte ich eigentlich? Ich meinem Kopf jagen einander Gedanken, und als ich Avarya ansah, kamen neue dazu, Gedanken, die ich jetzt nicht braucen konnte, weil sie mich störten, Erinnerungen, daran, wie sich ihre Lippen anfühlten, wie.. Aber ich konzentrierte mich.
Oder versuchte es, denn obwohl ich fragen wollte, was sie über die Pläne der Ichani wusste, konnte ich doch die Worte nicht formulieren - alles, was ich aussprach, war ihr Name.

Shinda

Als ich mich umsah, konnte ich - noch einige Meter entfernt - eine Mitnovizin entdecken, gekleidet in das charakteristische Braun, das uns einte - und mich ab und an amüsierte, dann nämlich, wenn sich wieder einmal jemand darüber empörte. Meist waren es Elyner, die nur Prunk, Pracht und Verschwendung kannten - ich dagegen war mit dem Gefühl von Demut aufgewachsen und hatte nie Kleidung in leuchtenden Farben besessen.
Velia aber sicher schon, obwohl sie sich davon aum je etwas anmerken ließ. Im Grunde war sie sogar nett, soweit ich das beurteilen konnte, denn unsere Gespräche beschränkten sich auf giftige Diskussionen, und außerdem - nun, sie war eine Frau.
Ich hob den Kopf, als sie näher kam, nahm ganz automatisch eine stolze Haltung ein, die - das hatte ich gelernt - schon als fast typisch für uns Lonmar galt. Aber, so dachte ich, dieser Hauch von Arroganz rührte nur daher, dass man uns seit jeher skeptisch gegenüber gestanden hatte, und so hatte sich Stolz auf unser Land entwickelt, den wir pflegten und hegten. Und ich hatte kein Problem, mich in diese Reihe von Patrioten zu stellen.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 9:21 pm

Avarya

Akkarin starrte mich an und auch ich wandte den Blick nicht von ihm ab. Dann beobachtete ich, wie er leicht den Kopf schüttelte, fragte mich, was ihm durch den Kopf gegangen war. Zweimal flüsterte er meinen Namen, beim ersten brach ihm die Stimme weg.
"Akkarin" murmelte ich, als er sich erhob und auf mich zu trat. Auch ich erhob mich, mein Herz klopfte wild. Was würde jetzt wohl passieren? Akkarin ... wie sehr ich ihn doch liebte. Ich trat einen kleinen Schritt vor, so dass sich noch etwas Abstand zwischen uns blieb, auch wenn mir das schon zu viel war. Meine Lippen waren leicht geöffnet und mein Atem beschleunigte sich. Wiedereinmal wurde mir bewusst, wie sehr ich ihn vermisst hatte. Das hatte ich die ganzen letzten Jahre über verdrängt. Abermals sagte er meinen Namen. Erinnerungen stiegen in mir hoch. Von damals. An die wunderschönen Momente, wenn wir mal für einen kurzen Augenblick ungestört waren. Meine Lippen verzogen sich zu einem Lächeln. Langsam hob ich die Hände, legte sie zögernd an seine Wangen.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 10:09 pm

Akkarin

Als Avarya auf mch zutrat, die Hände hob und sie an meine Wangen legte, war die erste Reaktion, die mir einfiel, sie zu küssen, jetzt, und beinahe hätte ich es getan. Dann aber wurde mir - mit einem Schlag und so plötzlich, dass es beinahe körperlich schmerzte - bewusst, dass sie sich verändert hatte, so wie auch ich. Sie war nicht mehr die Frau, die sie vor siebzehn Jahren gewesen war und ich nicht derselbe Mann.
"Nein" flüsterte ich, und wich zurück: "Avarya, wir können... nicht einfach wieder beginnen, wo wir aufgehört haben", ich schüttelte den Kopf. So gerne ich das auch getan hätte - im Grunde kannte ich sie überhaupt nicht mehr.
"Es tut mir Leid", flüsterte ich wieder, dann drehte ich mich um, trat zum Fenster und atmete tief ein und aus. Die Situation drohte, mir über den Kopf zu wachsen, und ich brauchte nun klare Gedanken - brauchte Abstand.
Wie gut traf es sich, dass einer meiner Heiler draußen unterwegs war, mit dem ich ohnehin ein Gespräch führen musste. Lord Varondil, der sich in den Hüttenvierteln herumtrieb.
"Ich muss gehen. es gibt... Dinge...", ich schüttelte den Kopf: "Ich brauche Zeit, Avarya"
Mit diesen Worten verließ ich meine Residenz, und steuerte auf den Magier zu, den ich von meinem Fenster aus gesehen hatte, und sagte seinen Namen, als ich noch wenige Meter entfernt von ihm war: "Lord Varondil", neutral, nicht kühl, aber doch distanziert - respekteinflössend. Er war nicht alleine, eine Novizin begleitete ihn, mit der er wohl verwandt war.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 10:31 pm

Varondil schauderte kurz. Er war seiner Cousine gefolgt, damit er sie, wie versprochen zu den Heilerquartieren begleiten konnte. Mit Lord Akkarin hatte er nicht gerechnet, schon gar nicht, das er etwas von ihm wollte.
Er bemerkte das sie leicht genervt war, als sie einen Jungen Lonmar erblickte. Varondil wusste seinen Namen nicht genau... irgendetwas mit einem S.....
Er stupste seine Cousine kurz an und nickte ihr zu, damit sie wusste, das er gehen musste. Dann wandte er sich ab und ging auf Lord Akkarin zu. Er verneigte sich kurz. "Hoher Lord" sagte er knapp und wartete, was er wohl zu sagen hätte. Varondil hatte Angst, vielleicht war er auch zu paranoid, aber irgendetwas sagte ihm, das er Schwierigkeiten bekommen würde. Er hatte großen Respekt vor Lord Akkarin.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 11:05 pm

Avarya

Ich zuckte leicht zusammen, als Akkarin "Nein" flüsterte und zurückwich, ließ die Hände sinken. Ich trat ebenfalls zurück, um ihm seinen Freiraum zu lassen. Die Zurückweisung war schmerzhaft, doch ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Leicht senkte ich den Kopf. Verdammt, die Welt war einfach ungerecht. Jetzt sahen wir uns wieder und noch immer lagen diese verdammten siebzehn Jahre zwischen uns. Die Zeit, die uns beide so sehr verändert hatte. Akkarin entschuldigte sich, wandte sich ab und ging zum Fenster. Ich war wie gelähmt, konnte mich nicht bewegen und schon gar keinen klaren Gedanken fassen. Der Schmerz, der in meinem Inneren wühlte, überlagerte alles andere.
"Entschuldige bitte, ich wollte mich dir nicht aufdrängen" brachte ich leise heraus, hatte meinen Tonfall nicht mehr unter Kontrolle. Ich spürte, wie Tränen in mir aufstiegen. Nein! Ich wollte ganz gewiss nicht anfangen zu heulen wie ein kleines Kind. Vor allem nicht vor Akkarin. Was sollte er denn dann von mir denken? Nur am Rande bekam ich mit, als er sagte, er müsse gehen, er brauche Abstand. Ich schwieg darauf, unfähig zu sprechen. Als er fort war, ließ ich mich mit einem leisen Stöhnen in den Sessel fallen, fuhr mir fahrig mit beiden Händen durchs Haar. Eigentlich sollte ich nicht mehr hier sein. Nun, wo Akkarin fort war, sollte ich auch gehen, doch ich war derzeit nicht fähig, genug Selbstbeherrschung aufzubringen, um den Raum zu verlassen. Meine ganzen Gefühle verbergen - unmöglich. Mit einem neuerlichen Stöhnen ließ ich den Tränen freien Lauf. Ich konnte einfach nicht mehr.

Velia

Erstaunt beobachtete ich, wie der Hohe Lord auf uns zukam. Vermutlich hatte er gerade seine Residenz verlassen, in deren Nähe wir uns befanden. Aber was wollte er? Ich verneigte mich, wie es sich gehörte und murmelte ein respektvolles "Hoher Lord". Er war wirklich eine ... respekteinflößende Erscheinung und nicht wenige der Novizen, und ich vermutete auch einige der Magier, fürchteten sich vor ihm. Aber was wollte er von meinem Cousin? Nun gut, es ging mich nichts an, daher murmelte ich hastig eine Entschuldigung, ich müsse zum Unterricht, und eilte davon. Ich war froh, aus Akkarins Nähe zu kommen. Außerdem wollte ich nun wirklich nicht zu spät kommen. Unwillkürlich straffte ich mich, als ich in Shindas Nähe kam. Ich mochte Lonmar allgemein nicht, aber diesen verabscheute ich besonders. Vor allem ging mir seine frauenverachtende Haltung gehörig auf die Nerven.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 07, 2012 11:26 pm

Akkarin

Als der Magier sich verneigte, nickte ich ihm höflich zu, ebenso wie der Novizin, die dann davoneilte, zum Unterricht, wie ich ihrer Entschuldigung entnahm.
Ich sah ihr nach, für einige Sekunden, ehe ich mich wieder an den Heiler wandte: "Eure Cousine soll ein ausgesprochen kluges Mädchen sein", bemerkte ich, ein klares Kompliment, und ich fuhr ebenso höflich fort: "Begleitet mich doch ein Stück, Lord Varondil" - das nun aber war eine klare Aufforderung, und ohne auf seine Reaktion zu warten, setzte ich mich in Bewegung, sah mich dann aber dennoch nach ihm um. Das ganze häte wenig Witz ohne einen Gesprächspartner, dachte ich, und kam dann - als ich sicher war, mit ihm allein zu sein - auf mein eigentliches Anliegen zu sprechen: "Ich habe einiges von Euch gehört", ich musterte ihn scharf, ließ ihm Gelegenheit zu reagieren, ehe ich weitersprach: "Gerüchte, manche sehr sicher und manche vage, aber ihnen allen ist eines gemein - sie verweisen auf eines Eurer... Hobbies"
Meine Stimme klang leicht ironisch, die einzige Gefühlsregung, die mir anzumerken war. Denn wenn ich in einer Hinsicht gut war, dann in der, zu verbergen, was ich fühlte. Mir war klar, dass sich mindestens die Hälfte der Gilde vor mir fürchtete, alle eine gesunde Portion Vosicht im Umgang mit mir walten ließen und mich niemand von ihnen völlig durchschaute - und das war gut so, denn es schützte sie alle. Und was Varondil in den Hüttenvierteln tat, brachte uns alle in Gefahr, obwohl er das in keinem Fall verstehen konnte - und er durfte es auch gar nicht. Aber ich tat es, und deshalb... deshalb war ich, wie ich war. Und wegen der Frau, die nun in meiner Residenz saß. Avarya... Im einen Moment wolte ich Varondil stehen lassen und zu ihr gehen, im nächsten hätte ich mich selbst ohrfeigen können für diesen Gedanken. Tatsache war, dass sie etwas in mir bewegt hatte, und ich nicht wusste, was uns für die Zukunft bevorstand. Ich wusste es nicht, und ich war unsicher, aber das ließ ich mir nicht eine sekunde anmerken, als ich Varondil scharf musterte.

Shinda

Velia kam auf mich zu, und ich sah sie kühl an: "Velia", begrüßte ich sie, kühl und nur mit mäßigem Interesse - obwohl mir natürlich aufgefallen war, dass sie, ebenso wie ich, angespannter wirkte als zuvor. Es war auf eine gewisse - merkwürdige - Art befriedigend, dass auch sie mir mit Respekt begegnete.
"Heilkunde?", warf ich ein Stichwort ins Feld, und beobachtete sie - und den Heiler, der sich mit dem Hohe Lord an seiner Seite langsam entfernte: "Was wollte er von deinem... Cousin?", fragte ich, nach wie vor nur mittelmäßig interessiert klingend. Dabei war die Frage durchaus ernstgmeint - ich kannte zwar Lord Varondil - wie er, meines Wissens nach - hieß, nicht eben gut, aber ich wusste, dass er kein besonders hohe Position innehatte, was also sollte der Hohe Lord von ihm wollen?
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Twesi
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Di Okt 09, 2012 5:21 pm

Velia

Etwa einen Meter von Shinda entfernt blieb ich stehen. Ich konnte ihn einfach nicht leiden. Wir hatten uns noch nie richtig miteinander unterhalten, meist gifteten wir uns nur an - oder der eine ignorierte den anderen.
"Shinda" grüßte ich ebenso kühl, wie er mich begrüßt hatte. Dieses Spiel konnte ich auch spielen. Schließlich stammte ich aus einer angesehenen elynischen Familie.
"Heilkunde?" warf der Lonmar dann in den nicht vorhandenen Raum und ich nickte, ehe sich meine Lippen zu einem leicht herablassenden Lächeln formten.
"Nicht ganz dein Fach, nicht wahr?" fragte ich dann. In Heilkunde war ich schon immer besser als er gewesen. Aber im Gegensatz dazu, war Shinda mir in den Kriegskünsten überlegen. Doch das Fach hatte mich auch nie interessiert. Auf seine Frage, was der Hohe Lord von Varondil wollte zuckte ich mit den Achseln.
"Weiß ich nicht und es geht mich, ebenso wie dich, nichts an. Wenn du es unbedingt wissen willst, dann frag doch" erwiderte ich noch immer kühl. Shinda würde nicht fragen, dazu hatte er zu viel Respekt vor dem Hohen Lord - wie wir alle.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 14, 2012 7:23 pm

Varondil folgte dem Lord und hörte ihm aufmerksam zu. Doch als eine Andeutung auf seiner "Hobbies" fiel, wäre er beinahe vor Schreck stehengeblieben.
Am liebsten hätte Varondil die Augen zusammengekniffen. Doch er blieb gefasst, auch wenn ihm furchtbar schlecht wurde. Er hatte sich oft darüber den Kopf zerbrochen, was er tun sollte, wenn sich herausstellte, was er Nacht für Nacht im Hüttenviertel tat. aber nie hatte er eine Lösung gefunden. Es wäre sinnlos, versuchen zu wollen, in irgendeiner Weise vom Thema abzulenken wollen, dazu war Lord Akkarin zu schlau.
Er wusste Bescheid. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Doch was sollte er sagen?
„Schenkt ihr ihnen Glauben?“ fragte er im Gegenzug. Es war das einzige was ihm einfiel, ohne dass der hohe Lord, allzu großes Misstrauen empfinden könne.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Mo Okt 15, 2012 8:36 pm

Ikana ging wie gewohnt ihrer Arbeit nach und beobachtete nur flüchtig aus der Ferne wie Reana ins Zelt gerufen wurde...sie verstand immer noch nicht wie man sich einfach so unterwerfen kann und allem nachgeht was der 'Herr' einem befahl...nebenbei sah sie noch Staria zu wie er sich mit der fremden Frau unterhielt, schenkte dem aber keine Bedeutung und versuchte zur Abwechslung mal gehorsam ihren Arbeiten nach zu gehen.

Miriel legte sich auf eine große Wiese ganz in der Nähe der Stadt ins Gras und schaute in den Himmel...sie schaute die Wolken an und versuchte darin verschiedene Dinge zu erkennen, die eine deutete sie als Kaninchen und eine andere als Blume....später stand sie dann auf und sammelt Blumen.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Do Okt 18, 2012 9:56 pm

Shinda

Nicht ganz mein Fach? Ich schnaubte empört - ich war de facto nicht schlecht in Heilkunde, aber eben auch nicht so gut wie Velia. Und das erwähnte sie - natürlich - bei jeder Gelegenheit, denn wie - so kam es mir vor - so ziemlich jeder aus diesen verdorbenen Ländern hatte auch sie keinen Sinn für Respekt.
"Nun", erklärte ich und sah sie von oben an: "Wir werde wohl sehen, wer schlussendlich das beste Abschlusszeugnis hat" - ohja, das würden wir. Und ich würde es sein.
"Bitte, ich bin erstens bei weitem nicht so unendlich schlecht erzogen wie du und zweitens - es ist der Hohe Lord", ich schüttelte espielt nachsichtig den Kopf, während wir das Gebäude der Heiler erreichten, und trotz unseres doch recht kühlen Verhältnisses hielt ich ihr natürlich die Tür auf - denn ja, ich hatte Manieren, bei Gott, ja.

Akkarin

Ich hob eine Augenbraue: "Sollte ich das denn?", fragte ich, immer noch mit großem Ernst, obwohl Lord Varondil ebenso klar sein musste, dass ich wusste, was er tat.
Schon unter gewöhnlichen Umständen hätte ich missbilligt, was er tat, denn obwohl ich selbstverständlich die Notwendigkeit sah, auch in den Hüttenvierteln zu helfen, so wusste ich doch, wie wenig den Dieben das gefiel. Es war nur eine Frage der Zeit, bis es zu Aufruhen, Mordanschlägen und schließlich auch Todesopfern kam. Aber während da draußen schwarze Magier unterwegs waren? Nein. Wenn er ihnen über den Weg liefe, würde er sterben, das war mir bewusst, und ich konnte nicht zulassen, dass die Ichani auf diesem Weg von der Ächtung Höherer Magie erfuhren. Auf keinen Fall.
Diese Gründe aber durfte ich Varondil nicht nennen - und selbstverständlich - genügten auch die, die ohnehin dagegen sprachen.
Aber womöglich war bereits alles zu spät. Wenn Menschen um Varondils Identität und Tätigkeiten wussten, wie jene, die in den Hütten lebten, dann würden viele von ihnen gewiss keine Skrupel haben, ihn gegen einige Münzen zu verraten. Vielleicht, und der Gedanke entlockte mir beinahe - nur beinahe! - ein amüsiert-ironisches Schnauben, entschied der dümmlich-naive Wille eines unwissenden Heilers, der nur helfen wollte, tatsächlich das Schiksal der Verbündeten Länder. Aber natürlich war der Gedanke alles andere als amüsant, und ich hoffte, dass ich die Situation noch retten konnte.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Fr Okt 19, 2012 4:23 pm

Natürlich kam ihr besuch ihm ungelegen, das sah man auf den ersten Blick, dennoch war er nicht gewillt es zuzugeben. Cendryn hätte natürlich prüfen können, wie lange sie ihn noch reizen könnte ohne ihre höfliche Fassade zu verlieren, bis er schließlich ungehalten wurde. Doch so viel Vergnügen es ihr auch bereitet hätte, es stand momentan leider im Gegensatz zu ihren anderen Plänen, auch wenn er gewiss keine zu niedrige Wutschwelle besaß.
Auf seine Worte nickte sie leicht. „Ich verstehe, was ihr meint“ Es gab gewiss bessere Plätze um Politisches zu besprechen als stehend oder in einem Zelt das befleckt war mit Sklavenblut oder was auch immer noch er ihr nicht vorführen wollte.
Cendryns blick schweifte über das restliche Gelände um sich einen Überblick zu verschaffen. Ihrem ersten Eindruck nach setzte er privat mit ungestört, um etwas zu besprechen und nicht für andere Dinge, gleich, allerdings konnte man sich auch immer täuschen „Was für einen Ort schlagt ihr stattdessen vor?“

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 21, 2012 8:20 pm

Velia

"Oh ja, das werden wir" erwiderte ich. Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich würde ganz sicher nicht schlechter sein, als Shinda. Das hieß also, dass ich mich in den Kampfkünsten mehr anstrengen würde müssen, denn das war immerhin mein schlechtestes Fach. Aber um den Lonmar zu schlagen musste ich das wohl tun.
"Selbstverständlich" Ich warf ihm einen kühlen Blick zu. "Ich bin definitiv besser erzogen als du" Ich stolzierte an Shinda vorbei, als er mir, höflicherweise, die Tür aufhielt, verneigte mich dann vor Lady Indria und ging zu meinem Platz.

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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   Mi Okt 24, 2012 5:56 pm

Staria

Ach, sie verstand also? Staria lächelte dünn, nickte dann aber zustimmend und ließ den Blick schweifen. Wüste. Himmel. Mer gab es hier nicht, hier draußen, in dieser Gegend ohne Gesetz, und Staria hasste jeden einzelnen Busch. Er hatte ein großartiges Leben gehabt, verdammt, aber jetzt? Jetzt war er Herr über eine Handvoll Sklaven, die ihn fürchteten - was in der Tat nicht schlecht war - aber er hatte dafü Luxus und Überfluss eingetauscht. Und zwa nicht freiwillig, denn auf in solch schechtes Geschäft hätte er sich niemals eingelassen.
"Nun", entgegnete er und nickte mit dem Kopf in Richtung einer Bodensenke, die von toten Büschen umgeben war. Früher war sie vielleicht eine blühende Wasserstelle gewesen, heute dagegen bo sie nur Sichtschutz auf offenem Gelände.
Ohne auf seinen Gast zu warten, schritt er los, blickte sich nicht einmal um. Sie war zu ihm gekommen - großartig, ddann spielten sie nach seinen Regeln.

Shinda

Seinen Angriff konterte sie mit der gewohnten Streitlust, und Shinda schnubte, als sie an ihm vorbeiging. Besser erzogen? Ganz sicher nicht, aber manchmal war es schlicht klüger, zu schweigen - und das konnte er. Ganz großartig sogar.
Schließlich betrat er nach ihr den Klassenraum und verbeugte sich höflich vor der Heilerin, die die Klasse musterte. Außer Velia und ihm war bisher nur ein einziger Novize an seinem Platz, aber es war auch nocch früh, und während Shinda sich auf seinen Platz schräg hinter Velia setzte, beobachtete er sie. Wenn er sie in der Heilkunst schlagen wollte, würde er lernen müssen, mehr, als er es jetzt ohnehin schon tat aber er wusste, dass es ihm gelingen konnte. Ganz sicher würde es das.
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BeitragThema: Re: Die Gilde der Magier   So Okt 28, 2012 9:57 pm

Velia

Dieser elende, kleine ... grr. Shinda trieb mich wirklich noch in den Wahnsinn! Ich war wirklich zu einem toleranten Menschen erzogen worden, doch bei ihm hörte meine Toleranz auf. Wie konnte man bitte so arrogant sein? Als sich die restlichen Novizen im Klassenzimmer eingefunden hatten, begann der Unterricht. Ich schob meine Gedanken an Shinda zur Seite. Später konnte ich mich immer noch über ihn aufregen - jetzt musste ich zuerst aufpassen und mich auf die Worte der Heilerin konzentrieren.

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