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 Weit, weit weg

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Angel
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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Fr Okt 07, 2011 3:49 pm

Theresa zuckte die Schultern. "Schon gut... ich bin ja nicht allwissend." meinte sie nur. Sie sah auf ihre Armbanduhr. "oh... ich sollte wohl zurück..." murmelte sie dann.

Ayashi grummelte nur etwas von wegen, dass Elune Recht hatte und schloss dann die Augen.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Okt 08, 2011 11:28 pm


"Du wirst ihnen doch nicht erzählen, wo du mich gesehen hast, oder?", fragte Akana und eine bittende Miene legte sich auf sein Gesicht. Schließlich waren sie nahe des Dorfes. "Du bist jedoch immer ein willkommener Gast, meiner Seite.", fügte er noch hinzu.


Ich legte meinen Kopf schief, als er etwas murmelte, grinste dann, als ich merkte, dass er die Augen geschlossen hielt. Ich fuhr mit den Fingerspitzen über sein Kinn, bis zu seinen Wangenknochen, einfach nur, um seine Haut zu spüren. Die Sonne fiel durch die Blätter der Bäume, die die Umsäumung der Lichtung ausmachten.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Mo Okt 10, 2011 2:46 pm

Theresa zog die Augenbrauen hoch. "Ein willkommener Gast? Ich?" fragte sie mit sarkastischem Lachen. "Und ob ich etwas verrate oder nicht... nun, das kommt darauf an, ob es mir nutzt oder nicht..." grinste sie, was mit einem 'nein, ich verrate euch nicht' gleichgesetzt werden konnte.

Ayashi brummelte leise vor zufriedenheit, dann schlief er sacht ein.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Okt 23, 2011 1:11 pm


"Danke." Akana wollte einen Schritt nach vorne gehen und seine alte Freundin in die Arme nehmen, aber dann hielt ihn doch etwas ab. Ihre Reaktion vielleicht. Er wartete, bis sie Anstalten machte, zu gehen.


Ayashis Atem war irgendwann gleichmäßig, und seine Brust hob und senkte sich in einem Takt, den ich nicht erfassen konnte.
Meine Mundwinkel zogen sich nach oben und ich löste mich von Ayashi und ging näher an das Ufer heran. Die kleinen Fische waren verschwunden, aber ich hielt trotzdem Ausschau nach ihnen.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Okt 23, 2011 5:16 pm

Theresa zog die Augenbrauen hoch. "Okay...?" murmelte sie leise. Dann drehte sie sich langsam um und ging. Sie grinste. Hier war diplomatisches Geschick vonnöten. Ein Talent, dass sie, aus persönlichen Gründen, hatte.

Ayani saß derweil auf ihrem Bett und wartete darauf, dass Akana zu ihr zurück kam. Ihre Nase zuckte leise, als sie merkte, dass die Fremde sich unbehelligt auf den Rückweg machte.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Nov 27, 2011 6:25 pm


Akana schob sich durch das Gestrüpp des Waldes zurück zum Dorf. Dabei achtete er, nicht allzu nah an Leute des Stammes heranzutreten. Er wollte nicht, dass jemand den Geruch von Theresa an ihm haften roch.
An Ayanis Hütte angekommen, schlüpfte er herein, ohne anzuklopfen. "Ich bin wieder da.", sagte er unnötigerweise und ging mit einem leichten Lächeln auf Ayani zu.


Ich stand auf und ließ die Fische, Fische bleiben. Ich legte mich neben Ayashi auf den Boden und bettete meinen Kopf neben seinen, aber so, dass er sich in seinen Träumen nicht gestört fühlte. Ich schloss eben falls meine Augen und sank vom Lied der Vögel eingelullt in leichten Schlaf.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Mi Nov 30, 2011 8:52 pm

Ayani lächelte. "Ich sehe es." murmelte sie. "Willkommen zurück." Sie stand auf und öffnete ein Fenster. "Was wollte sie?" fragte sie dann, während sie den herrlichen Tag draußen begutachtete.

Ayashi wachte nach einer Zeit auf und schlich sich leise davon. Er verwischte seine Spuren, auf dass sie ihn nicht mehr finden würden. So wanderte er fort, immer weiter weg von den Menschen und seinem clan, bis er auf eine gigantische Steppe stieß, wo er an einem kleinen See hielt, um etwas zu trinken. Doch gerade als er sich heruntergebeugt hatte, um etwas Wasser zu schöpfen, spürte er ein kaltes Messer an seinem Hals. "Was willst du hier, Jäger?" fragte eine tiefe Männerstimme hinter ihm. "Steh auf und dreh dich um, aber langsam!" Ayashi tat, was ihm befohlen wurde. Als er sich umgedreht hatte, erlebte er eine Überraschung. Junge Krieger standen um ihn herum, mit Speeren bewaffnet. Die gelben Augen blitzten bedrohlich und die Ohren waren auf ihn gerichtet. Direkt vor ihm stand jemand, der offenbar ihr Anführer war. Ein dunkler Kater, älter als alle anderen. Ayashi erkannte ihn. "Enaynus" rief er erstaunt aus. Sein Gegenüber war nicht minder erstaunt. Doch dann verengten sich seine Augen zu schmalen Schlitzen. "Woher kennst du meinen Namen?" fragte der, den Ayashi mit Enaynus angesprochen hatte, misstrauisch. Ayashi hob beschwichtigend die Hände. "Mein Name ist Ayashi... ich bin der Sohn deiner Schwester." sagte er. Der andere lachte auf. "Ja... meine Schwester hatte einen Sohn, doch der war bestimmt kein Mensch." sagte er. Ayashi sah ihm in die Augen. "Ich bin auch kein Mensch." sagte er. "Ich sehe nur aus wie einer, da sie mich gefangen nahmen und Experimenten unterzogen." Enaynus' Augen verengten sich wieder. "Und woher weiß ich, dass du nicht lügst?" fragte er. "Du weißt es nicht." sagte Ayashi ruhig. "Aber wenn du den Gesetzen der Clans vertraut bist, weißt du, dass die Lüge verboten ist." Enaynus nickte anerkennend. "Ein Mensch weiß wohl kaum etwas von unseren Gesetzen..." murmelte er. "Nun gut... ich vertraue dir. Wenn du wirklich mein Neffe bist, freue ich mich, dass du noch lebst." Ayashi rang sich ein leichtes Grinsen ab, als das Messer von seiner Kehle genommen wurde. "Danke." murmelte er. Enaynus schien sich es jedoch noch einmal anders zu überlegen, ließ seine Klinge auf Ayashis Körper sausen - und schnitt sein Oberteil mit einer fließenden Bewegung vom Körper. "Hier wird so etwas nicht getragen." sagte er grinsend. Dann lachte er auf. "Du bist ja noch ein Kind!" lachte er beinahe schon ungläubig. "Und das in deinem Alter!" Ayashi nickte. "Ja. Das ist irgendwie... schief gegangen..." murmelte er leicht beschämt. Enaynus nickte. "Hm... Es ist etwas dazwischen gekommen." murmelte er. Ayashi nickte. "Die selben, die mir auch das hier angetan haben." murmelte er wütend. Sein Onkel nickte. "Gut... dann holen wir das jetzt nach." Ayashi sah, wie sich die Begleiter seines Onkels, die alle etwa in seinem Alter waren, erstaunt ansahen. Er selbst lächelte leicht, konnte er sie doch verstehen. Sie waren misstrauisch. Enaynus blickte in die Runde. "Falls er wirklich der ist, für den er sich ausgibt, ist er mein Neffe und ich muss alles tun, um ihm zu helfen... und ihr wisst so gut wie ich, dass ein gewöhnlicher Mensch die Zeremonie nicht überlebt... wir werden merken, ob er ein Mensch ist oder nicht." Ayashi musste hart schlucken. Sein Onkel legte ihm eine hand auf die Schulter und bugsierte ihn vom See weg in das Dorf des Clans. Lauter braune, beige, schwarze, orangene und ockerfarbene Bewohner kamen heraus und starrten auf ihn, der auf den großen Platz in der Mitte des Dorfes geführt wurde. Dort wurde er von zwei kräftigen Männern festgehalten und der Schamane des Dorfes stach ihm mit einer glühenden Nadel die magischen Zeichen in die Brust. Als dieser fertig war, spürte Ayashi, wie das Wilde in ihm, dass die Menschen eingesperrt hatten, gewaltsam hervorbrach. Ein Rausch von Farben wirbelte an seinen geschlossenen Augen vorbei und er spürte, wie sich sein Körper verzog. Als die beiden anderen ihn losließen, fiel er auf die Fortertatzen und öffnete seine Augen. Sein Onkel lächelte ihn an und Ayashi wusste, dass der Bann, mit dem ihn die Menschen belegt hatten, gebrochen war. Ein triumphaler Schrei kochte in seiner Kehle hervor und wildes (Löwen-) Gebrüll brach aus ihm hervor.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Do Dez 22, 2011 5:53 pm

Akana kam näher an Ayani heran. Als er nur wenige Zentimeter hinter ihrem Rücken stand, schlang er seine Arme um ihre Taille. "Das hat sie nicht gesagt.", meinte er, als auch er durch das Fenster sah. Kleine Kinder tollten scheinbar sorglos miteinander. Viele waren es jedoch nicht. "Sie schien eine >>Entdeckungstour<< zu machen, vielleicht wollte sie uns auch suchen, aber sie schien friedlich - für ihre Verhältnisse.", fügte er hinzu, als er das Glitzern der Waffe vor seinem inneren Auge wieder sah.


Ich öffnete wieder meine Augen. Ich lag mittlerweile auf der Seite und hätte eigentlich Ayashi's Kopf sehen müssen. Aber dort war nichts, nur Gras. Erschrocken fuhr ich hoch. "Was .. ?!" Mein Herz raste, als ich aufsprang und in eine Richtung lief. Mir war es egal, dass ich mich vom Clan entfernte, ich wollte nur Ayashi finden. Was wohl mit ihm passiert war? Vielleicht wurde er von den Menschen entführt? Ich stoppte, wollte schon in die Richtung der Menschensiedlung laufen, doch dann fiel mir ein, dass sie auch mich mitgenommen hätten. Das war aber auch schon egal, schließlich hatte ich mich gerade im Wald verirrt. "Verdammter Mist." Ich warf die Hände verzweifelt nach oben, als ich merkte, dass ich eigentlich Pfoten hatte. Ich ließ mich verzweifelt nieder und mir war es sowas von egal, dass ich mein weißes Fell dreckig machte.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Do Dez 29, 2011 11:06 pm

Ayani nickte. "Sie ist seltsam..." murmelte sie leise, während sie weiter hinaus blickte. "Wo steckt eigentlich mein Bruder?" fragte sie dann, während sie den Blick über den Dorfplatz gleiten ließ.

(ich habe ein Zeit-Paradoxon erschaffen... irgendwie muss ich es kitten)
Ayashi wachte am nächsten Morgen früh auf. Er ging hinaus und zurück an den Teich, an dem er festgenommen worden war. Dort betrachtete er sein Spiegelbild. Nach der Verwandlung erkannte er sich selbst kaum wieder. Vorher war er schlaksig und kindlich gewesen. Das alles war nun von ihm gewichen. Er sah aus wie die anderen, kräftig und muskulös, die Frisur eine Entsprechung der Raubkatze, die in ihm steckte. Das lange Haar, das er nun hatte, störte ein wenig, aber daran würde er sich auch gewöhnen. Er dachte eigentlich auch weniger an sich und seine Verwandschaft, seine Freunde, die er nach so langer Zeit wieder gefunden hatte, sondern an Elune und daran, wie sehr er sie doch vermisste. Genau wie seine Schwester und seine Eltern, die er wieder sehen wollte. Ein schwerer Seufzer glitt über seine Lippen. "Ich werde heute meinen Abschied nehmen und wieder nach Hause wandern" beschloss er.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 10:35 pm

Akana zuckte antwortlos mit den Schultern. Er hatte Ayashi lange nicht mehr gesehen. Zuletzt, als er auch Elune gesehen hatte. "Vielleicht solltest du ihn suchen gehen. Ich habe Meki noch versprochen mit ihrem Sohn ein bisschen zu trainieren - das möchte ich nicht zu lange aufschieben."

Ich machte es mir auf den Boden bequem. Es war doch sowieso alles egal. Kurz fasste ich mein Leben im Kopf zusammen: Ich kam von der Erde, lebe nun auf einem fremden Planeten. Wurde von Katzenwesen entführt, zu einem von ihnen gemacht - ich habe mich sogar in einen von ihnen verliebt, der nun verschwunden ist. Ich wurde von meinem eigenen Vater wieder verschleppt. Wurde erneut zum Menschen und dann wieder zur Katze. Nun habe ich mich in einem Wald verirrt. Schöner Mist. Ich schloss meine Augen und legte meinen Kopf auf die Pfoten. Und wenn .. ich zurückkehrte? Zurück zu meinem Vater. Undenkbar. Aber wieso? Da wäre alles nicht so kompliziert, viel einfacher. Ich würde zwar Ayani und Akana zurücklassen, aber sie würden glücklich miteinander werden im Dorf. Sie brauchten mich nicht - niemand brauchte mich. Entschlossen stand ich auf. Da war zwar immer noch das Problem, dass ich mich verirrt hatte, aber trotzdem lief ich, immer noch als große weiße Katze, durch den Wald, auf der Suche nach der Menschensiedlung. Ich würde meinem Vater einen Deal vorschlagen: Er ließ mich, so wie ich war, dafür würde ich bei ihm bleiben. Würde er es nicht annehmen, würde ich verschwinden. Mit den Soldaten würde ich bestimmt klarkommen, irgendwie. Schließlich erwartete mein Vater nicht, dass ich zurück kam.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 10:46 pm

Ayani lauschte auf. Sie hörte weiche Pfoten über den Boden rennen. "Wer kommt dort?" fragte sie und lief vor die Tür. Auf dem großen Dorfplatz fanden sich mehr und mehr die Bewohner des Dorfes ein. Und aus südlicher Richtung hörte man das Rennen. "Krieger!" flüsterte eine der Mütter, die damals ihren Mann verloren hatten. Hoffnung spiegelte sich in den Augen aller, die die alten Zeiten noch kannten. Ayani war verwirrt. Sie war hier im Wald aufgewachsen, konnte nichts anfangen mit dem Leben, dass ihre Familie einst auf den Steppen eines anderen Planeten geführt hatte.

Ayashi führte seine Begleiter - junge Krieger und seinen Onkel - zum Dorf. Als sie auf den Dorfplatz liefen, standen schon viele dort, auch seine kleine Schwester.

Ayani zog scharf die Luft ein. Der junge Anführer dieser Krieger trug eine Narbe im Gesicht. Sie kannte diesen Körper nicht... doch die Narbe kannte sie. Ayashi hatte sich sehr verändert. "Du... bist zurück." flüsterte sie erstickt und umarmte ihren Bruder, der den schweren Löwenkopf an ihr rieb.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:06 pm

Akana war verblüfft und irritiert. Er lehnte gegen die Mauer der Hütte, als die Krieger einmarscheirten. Seine Haltung war abweisend, seine Arme verschränkt. Er beobachtet alles aus dem Schatten heraus. Dort war also Ayani - verändert. Akana blickte sich um. Wo war seine Freundin Elune? Normalerweise war sie doch immer dort, wo Ayashi auch war.

Der Wald wurde heller und hier und dort entdeckte ich gefällte Bäume. Also musste die Siedlung nicht weit sein. Und tatsächlich hörte ich die menschlichen Stimmen. Ich fing an zu zweifeln. Sollte ich wirklich .. ? Ich blieb stehen, meine Flanken zitterten vor Anstrengung - einen Teil des Weges war ich gerannt. Ich würde meine Freunde vermissen. Aber ich würde ihnen bestimmt einiges ersparen. Schließlich hatten sie den Großteil des Ärgers wegen meinem Vater gehabt. Würde er zufrieden seine Tochter bei sich haben, würde er die anderen weitgehend in Ruhe lassen, oder? Langsam schlich ich auf die Siedlung zu. Ich drückte mich auf den Boden und beobachtete das Treiben der Menschen. Ein Junge, der mit mir in die Schule ging, hockte auf einer Bank und spielte auf seinem iPod 87k. Und weiter hinten .. war das nicht Theresa?

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:14 pm

"Na, das ist ja mal ein niedliches Kätzchen..." säuselte auf einmal eine fremde Stimme hinter Ayani. Erschrocken drehte sie sich um. Ein junger Krieger stand hinter ihr und betrachtete sie mit wachen, begehrlichen Augen. "Deine Freundin, Ayashi?" fragte er beiläufig. "Nein... meine jüngere Schwester." antwortete Ayashi, der sich auch wieder in seine menschlichere Form verwandelt hatte, leicht drohend. Der andere verengte die Augen. "Du sagtest doch, außer dir gäbe es keinen Mann in ihrem Alter, der um sie werben könnte?!" Der Ayani fremde Krieger begutachtete die Leute um ihn herum kritisch. Ayanis Blick huschte zu Akana. Der schwarze Krieger bemerkte den Blick. "Oh... der Fleckenpelz hat also schon ein Auge auf dich geworfen?" fragte er höhnisch. "Der ist ja noch ein Kind... Und ich kämpfe nur mit einem erwachsenen Krieger um mein Weibchen." Wie Eisenringe schlossen sich die Hände des Kriegers um Ayanis Handgelenke. "Lass sie in Ruhe." forderte Ayashi gezwungen ruhig.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:22 pm

Akana drückte sich von der Wand weg. Niemand fasste Ayani an! Schnell, sogar für einen seiner Sorte sehr schnell, kam er auf den Krieger zu und knurrte: "Lass sie los." Seine Augen blitzten und er sah vorwurfsvoll zu Ayashi, als ob er diesen Kerl auf Ayani losgelassen hatte.

Seit wann war denn Theresa hier? Meine Zweifel verflogen auf einmal. Unwillkürlich nahm ich meine menschliche Form an, lächelte und stürmte in der Bekleidung eines Indianers - die die Katzenmenschen auch irgendwie waren - auf meine alte Freundin zu. Ich sprang hoch und schlang meine Arme um ihren Hals. "Tee!", lachte ich. Ich hatte sie so lange nicht gesehen. Ihr Gesicht alleine reichte schon, mich in Freude zu versetzen.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:28 pm

Ayashi blickte ihn starr an. Dann packte er ihn an der Schulter und zog ihn mit sich. "Komm mit mir..." flüsterte er ihm nur zu. "Leider ist er momentan im Recht... Und wenn wir beziehungsweise du gegen es verstoßen, gibt es schlimmere Strafen als den Tod..." Er schluckte. "Wir können nur das Recht zu unseren Gunsten verändern."
Ayashi sah Akana eindringlich in die Augen. "Glaubst du ernsthaft, ich überlasse meine geliebte Schwester freiwillig dem grausamsten Mann des ganzen Clans? Ich würde ja selber gegen ihn antreten, wenn die Gesetze es zuließen."

Theresa sah erstaunt zu dem Mädchen herab... "Ähm... Mandy, was machst du hier?" fragte sie verdutzt. "Ich dachte, du wärst woanders!"

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:34 pm

Nur widerwillig ließ sich der Junge fortzerren. "Wovon redest du da?", knurrte er und blickte zurück zu Ayani. Kaum waren diese Krieger hier, gab es Ärger.

"Freust du dich denn nicht, mich zu sehen?" Ich ließ von ihr ab und betrachte sie genau. Sie hatte sich nicht viel verändert - das war gut, wenn alles um einen herum, sich verändert. Ein breites Lächeln stahl sich auf mein Lächeln, auch wenn ich anfing in der Siedlung Aufsehen zu erregen. Die Menschen blieben wie angewurzelt stehen und betrachteten mich ängstlich oder verwundert. Das war mir gerade aber echt egal.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:45 pm

Ayashi seufzte. "Ich erklärs dir." sagte er leicht frustriert. "Wie du weißt, basiert unsere Kraft auf der Ausübung vieler Rituale, die wir teilweise nicht einmal bewusst tun. So muss auch ein Junge, der zum Mann werden will, durch ein kleines Ritual seinen Willen zeigen, Schmerzen für seine Familie und seinen Clan auf sich zu nehmen. Keine Angst... es ist nur eine... Tätowierung, die jedoch in unseren Körpern die Kraft, die uns als Kindern verschlossen ist, hervorruft. Eines unserer obersten Gesetze ist, dass Männer nicht gegen Welpen - Jungen - kämpfen. Du magst so alt sein, wie du willst, ohne das Mal bist du unter ihnen nicht anerkannt." Ayashi seufzte wieder. "Wenn wir also meine Schwester vor diesem Kerl retten wollen, wenn du für sie... um sie... wie auch immer... kämpfen willst, musst du ein Mann werden." Er vergrub das Gesicht in den Händen. "Verdammte Rituale, Verdammte Gesetze." murmelte er.

Theresa sah sie erst an. Dann nickte sie langsam. "Doch..." sagte sie bedächtig. "Aber ich hatte erwartet, dass du bei deinem Freund bist... und nicht, dass du doch die Trauzeugin auf meiner Hochzeit spielst"

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:52 pm

Akan schüttelte den Kopf. "Das ist idiotisch. Nicht nur, dass man um ein Mädchen kämpfen muss - nein, diese ganzen Rituale sind doch .. Schwachsinn." Er fuhr sich mit der Hand über den Hinterkopf. Seine Ohren zuckten. Er wandte sich dann wieder Ayashi zu. "Und wenn ich diese verdammte Tätowierung machen lasse - muss ich dann gegen den kämpfen?"

Ich wich einen Schritt zurück. "Du wirst ihn dann also wirklich heiraten?" Ich biss mir auf die Unterlippe. Dass sie meinen Bruder heiraten würde, habe ich noch nie gut gefunden. Den Gedanken an Ayashi verdrängte ich. Er war verschwunden und ich hatte ihn nicht finde können - bestimmt aber, ging es ihm gut.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   Sa Jan 21, 2012 11:59 pm

Ayashi hob den Kopf und sah ihn an. "Du bist frei zu tun, was immer du willst, aber wenn du meine Schwester retten willst, musst du ihn entweder besiegen oder sie vor ihm zur Frau nehmen." Er lachte bitter auf. "Du hast Recht... sie sind für jemanden wie dich, der nicht damit aufgewachsen ist, absoluter Schwachsinn. Selbst wir verfluchen sie oft genug. Aber es ist nun einmal so... Immer wieder versuchen Mitglieder unseres Volkes, die Kräfte auf eine andere Weise zu kanalisieren, aber es hat sich immer als unmöglich herausgestellt. Und was den schwarzen angeht... nein, man muss nicht um ein Mädchen kämpfen... nur will der meine Schwester haben... und das will und kann und werde ich nicht zulassen. Ich brauche nur deine Hilfe... oder vielmehr... ich habe sie mir erhofft." Er drehte sich um. "Vielleicht sind ewige Qualen doch nicht so schlimm." meinte er sarkastisch. "Ich habe schließlich eine gute Tat vollbracht."

Theresa nickte. "Ja... Dein Vater hat viel Geld in unsere... Firma... investiert. Das muss ich jetzt zurückzahlen."

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 7:58 am

"Schraub die Dramatik runter, Ayani.", murmelte er und sah hinauf in die Wolken. Im Dorf war der Horizont noch frei, man konnte unendlich weit zum Himmel sehen. "Natürlich, werde ich kämpfen, wenn es darauf ankommt." Obwohl mir die verfrühte Hochzeit besser gefallen würde.

Ich lächelte sie aufmunternd an. Von der Arbeit meines Vaters verstand ich nichts, wollte ich auch gar nicht. Er hat mich immer herausgehalten - was ich im Nachhinein gut finde. Bevor ich etwas sagen konnte, hörte ich das vertraute Klicken, das Summen und konnte die roten Zielpunkte auf meinen lebensunwichtigen Körperteilen sehen. Ein roter Punkt eines Soldaten schwebte auf meinem Unterarm. Ich wandte mich um und sah eine handvoll der bewaffneten Männer. Instinktiv fauchte ich und meine feinen Nackenhaare sträubten sich. Zwischen ihnen kam mein Vater zum Vorschein - zwar kleiner als die Soldaten, dafür aber autoritär und irgendwie friedlich. "Mandy!" Er streckte seine Arme nach mir aus. Elune, dachte ich und blieb stehen, wo ich war. War noch Zeit zum davonlaufen? Ein weiterer Punkt auf meinem Bein gab mir die Antwort. Ich versuchte mich zu entspannen. "Vater.", sagte ich - brachte sogar ein Lächeln hervor.

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Angel
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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 6:28 pm

Ayashi grinste breit. "Wusste ich doch, dass ich dich herumkriegen würde." meinte er nur. "Jetzt musst du nur noch tätowiert werden... am besten, wir bringen es gleich hier ohne viel Aufsehen hinter uns. Und glaub mir, mir wäre es lieber, wenn es nicht zu einem Kampf zwischen euch kommt... es würde den Clan nur zermürben. Und Ayani würde es auch nicht wollen, dass du dich für sie in Gefahr begibst... Also legen wir uns auf die zweite Möglichkeit fest."

Theresa zog nur die Augenbrauen hoch und hielt sich im Hintergrund. Für diese familieninternen Streitigkeiten war sie - noch - nicht verantwortlich.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 7:34 pm

Die zweite Möglichkeit war ihm auch viel lieber. Auch auf das Tattoo hatte er nicht viel Lust - Körperschmuck fand er noch nie schön, eher abstoßend. Aber für Ayani würde er doch alles tun. Auch wenn es bedeutete, dass er kämpfen musste und .. lange Haare bekam.

Er kam einige Schritte auf mich zu. Ich musste mich zusammenreißen nicht fortzulaufen. Alles in mir sträubte sich. "Komm mir nicht zu nahe.", murmelte ich dann und blickte auf meine bloßen Füße. "Ich möchte nicht, dass du mich anfasst, bevor du mir zugehörst hast." Den letzten Satz sprach ich fester. Sie sollten es alle hören.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 7:45 pm

Ihr Vater blieb einige Meter von ihr entfernt stehen und sah sie scharf an. "Sag, was du zu sagen hast." sagte er beherrscht, kalt.


Ayashi strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. "Nervig." befand er darüber. Aber abschneiden war ihm unmöglich... musste er sonst doch auf die schützende Mähne seines anderen Körpers verzichten. Er konnte für Akana nur hoffen, dass er ein anderer Typus von Katze war, dass er auf das lange Haar verzichten konnte. Es war nur gut, dass diese Mähne nur selten vererbt wurde. Die anderen hatten, bis auf einige von den ältesten, schließlich auch kurzes Haar. "Also, dann wollen wir mal..." meinte er dann und holte eine Tätowiernadel hervor. "Zieh dein Oberteil aus."

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 7:53 pm

Widerwillig zog er sich das graue Hemd über den Kopf. Beim Anblick der Nadel wurde ihm schon mulmig zu Mute - Nadeln waren ihm noch nie geheuer gewesen.


Ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte. Klar, ich wusste, was ich sagen wollte, aber nicht wie. Und die kalte Stimme meines Vaters machte mich nervös. Ich verlagerte mein Gewicht auf das linke Bein. "Du .. wenn du mich immer noch ... bei dir hier haben willst, Vater." Ich sah ihm in die Augen. Ich hoffte, er hatte seine Meinung noch nicht geändert. "Dann bin ich bereit zu bleiben, unter zwei Bedingungen." Mein Blick wurde fest. Ich wollte erst wissen, ob er damit einverstanden wäre, auch ohne die Bedingugen zu kennen - ob ich ihm wirklich etwas wert sei.

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BeitragThema: Re: Weit, weit weg   So Jan 22, 2012 7:58 pm

Er zog die Augenbrauen hoch. "Du willst mir Bedingungen diktieren, während meine Soldaten auf dich zielen? Wie naiv."

"Beiß die Zähne zusammen." sagte Ayashi und stach dann die Zeichen in die Brust. Es ging schnell, doch er konnte Akana ansehen, wie es schmerzte. Dann zog er die Nadel wieder aus dem Fleisch heraus, ging ein Stück zurück und wartete ab.

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